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Überschreibung eines Hauses als vorweggenommenes Erbe

| 31.03.2009 15:35 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Ingo Bordasch


Sehr geehrte Damen und Herren,

meine Eltern haben mir in 2008, als vorweggenommenes Erbe, ihr Einfamilienhaus überschrieben wobei sie lebenslanges Wohn- und uneingeschränktes Nutzungsrecht haben. Das Haus wurde Anfang der 60iger Jahre gebaut und hat derzeit einen geschätzten Verkehrswert von ca. 130.000,- €.
Meine Eltern wünschen nun, dass ich meine Schwester bereits jetzt ausbezahle.
Dazu nun meine Frage: Wie errechnet sich die Höhe des auszuzahlenden Betrages, bzw. wer legt verbindlich fest welcher Betrag meiner Schwester zusteht?

Mit freundlichen Grüßen

Sehr geehrter Fragesteller,

da Ihre Eltern es "wünschen", dass Sie Ihre Schwester auszahlen, gehe ich davon aus, dass es keine vertragliche Verpflichtung Ihrerseits zur Auszahlung Ihrer Schwester im Rahmen des vorweggenommenen Erbes gibt.

Sind Sie nicht verpflichtet, Ihre Schwester auszuzahlen, kommt es auf eine Einigung zwischen Ihnen, Ihrer Schwester und gegebenenfalls Ihrer Eltern an. Daher kann der Betrag auch nicht verbindlich festgelegt werden.

Grundlage für eine Einigung könnte daher der Preis sein, der durch freien Verkauf der Immobilie erzielt werden kann. Dabei ist das Wohnrecht Ihrer Eltern als wertmindernd anzusehen.

Ein Anhaltspunkt für die Berechnung des Wertes des Wohnrechts ist die statistische Lebenserwartung der Berechtigten. Diese können Sie zum Beispiel hier kostenlos berechnen lassen: http://test.gesundheit.ch/.

Anhand der Lebenserwartung können Sie dann den statistischen Wert des Wohnrechts errechnen. Die Lebenserwartung multipliziert mit der fiktiven Jahresmiete ergibt den Wert des Wohnrechts.
In einem Vertrag können Sie diesen Wert zunächst als Grundlage für die Berechnung der Auszahlung machen und bei tatsächlicher Abweichung über einen bestimmten Prozentsatz hinaus eine Ausgleichszahlung von Ihrer Schwester oder an Ihre Schwester vereinbaren.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass diese Plattform eine ausführliche und persönliche Rechtsberatung nicht ersetzen kann,
sondern ausschließlich dazu dient, eine erste überschlägige Einschätzung Ihres Rechtsproblems auf Grundlage der von Ihnen
übermittelten Informationen von einem Rechtsanwalt zu erhalten.
Durch Weglassen oder Hinzufügen weiterer Sachverhaltsangaben Ihrerseits kann die rechtliche Beurteilung anders ausfallen.

Ich hoffe, mit der Beantwortung Ihrer Anfrage, weitergeholfen zu haben.
Für Rückfragen nutzen Sie bitte die Möglichkeit der kostenlosen Nachfrage.
Für eine weiterführende Interessenvertretung stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Ingo Bordasch
Rechtsanwalt

Tel.: 030 - 293 646 75
Fax.: 030 - 293 646 76
frag-einen-anwalt@RA-Bordasch.de

PS.: Wenn Sie diese Antwort bewerten, helfen Sie mit, diesen Service transparenter und verständlicher zu gestalten.

Nachfrage vom Fragesteller 31.03.2009 | 16:36

Sehr geehrter Herr Rechtsanwalt,

der Wunsch meiner Eltern bezieht sich darauf, möglichst jetzt auszuzahlen und nicht erst nach Eintritt des Erbfalles, d.h. ich bin sehrwohl Auszahlungspflichtig.
Vielen Dank für Ihre Nochmaligen Bemühungen.

Mit freundlichen Grüßen

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 31.03.2009 | 19:03

Sehr geehrter Fragesteller,

wenn Sie sich mit der Übernahme der Immobilie verpflichtet haben, Ihre Schwester auszuzahlen, richtet sich die Höhe zunächst nach dieser Vereinbarung.

Ist keine Vereinbarung über die Höhe getroffen worden, ändert dies nichts an der oben aufgezeigten grundsätzlichen Berechnung des Wertes der Immobilie.

Mit freundlichen Grüßen

Ingo Bordasch
- Rechtsanwalt -

Bewertung des Fragestellers 31.03.2009 | 19:21

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"Vieleicht unterliege ich ja einem Irrtum wenn ich davon ausgehe, dass ich als Erbe meines Elternhauses, meiner Schwester einen gewissen Anteil ausbezahlen muss. Dann würde meine Bewertung völlig daneben liegen."
Stellungnahme vom Anwalt:
FRAGESTELLER 31.03.2009 2,4/5,0
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