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Überobligatorische Tätigkeit - Trennung


| 22.05.2006 17:49 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Thomas Bohle



Mein Mann und ich leben seit März 2003 getrennt, wir haben eine gemeinsame Tochter, die im Januar 1995 geboren wurde.
Mein Mann arbeitet im Schichtdienst und hat daher jeden Monat ein unterschiedliches Einkommen. Er zahlt einen "Durchschnittsunterhalt" und alle 6 Monate rechnen wir gemeinsam den Überschuß oder die Nachzahlung zu seinem tatsächlichem Einkommen aus.

Zum Zeitpunkt der Trennung war er Alleinverdiener, ich war nicht berufstätig. Der Anwalt, der mich damals beraten hat, erklärte mir, dass ich auch nicht arbeiten müßte. Dies half auch unserer Tochter, die bei mir blieb, die Trennung besser zu überstehen.
Mein Anwalt meinte, dass ich bis zur Vollendung des 12. Lebensjahres meiner Tochter nicht zu arbeiten brauchte, da ich zum Trennungszeitpunkt nicht berufstätig war und dies zum Wohle meines Kindes wäre.
Sollte ich doch arbeiten, würde ein Teil meiner Einkünfte als "überobligatorische Tätigkeit" nicht auf mein eigenes Einkommen angerechnet.

Im letzten Jahr habe ich aus freien Stücken einen Teilzeitjob angenommen und mein Mann weigert sich nun, diese Einkünfte aus "überobligatorischer Tätigkeit" anzuerkennen, obwohl unsere Tochter erst 11 Jahre alt ist!

Wer würde bei einer gerichtlichen Auseinandersetzung Recht bekommen?

Vielen Dank.

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Sehr geehrte Ratsuchende,

sollte es zu einer gerichtlichen Auseinandersetzung kommen, würde nach der bisherigen Darstellung Ihr Mann wohl Recht bekommen.

Nach der anzuwendenen Düsseldorfer Tabelle obliegt Ihnen eine Teilerwerbstätigkeit bei einem Kind zwischen acht und fünfzehn Jahren, danach besteht die Obliegenheit zur Vollerwerbstätigkeit.

Lediglich im ersten Jahr der Trennung (hier aber schon abgelaufen) oder bei besonderen Umständen (hier nicht ersichtlich), wird davon abgewichen.



Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle
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