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Übernahme zu schlechteren Bedingungen oder betriebsbedingte Kündigung


| 18.01.2007 06:24 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Thomas Bohle



Ich arbeite seit 13 Jahren in meiner Firma in der Kantine. Ab 1. 03 2007 wird die Kantine nun von einer Katering-Firma übernommen. Mir wurde angeboten, dass mich der Katerer für ein Jahr zu den gleichen Bedingungen übernimmt, wie ich bisher in meiner Firma habe. Danach sieht es aber dann viel, viel schlechter für mich aus, wie ich mittlerweile von einer Mitarbeiterin der Katering-Firma erfahren habe.
Sollte ich mich aber weigern, werde ich mit einer Betriebsbedingten Kündigung rechnen müssen. Meine bisherige Firma ist sehr Branchensicher, was ja auch der Wachstum von 600 auf 1200 Mitarbeiter in den letzten 5 Jahren zeigt. Deshalb möchte ich mit meinen 47 Jahren auch weiterhin in der Firma arbeiten. Ich kann nicht verstehen und glauben, dass laufend Leute eingestellt werden, und für mich kein Arbeitsplatz anfällt.
Ich bin gelernte Bürokauffrau und kann doch nicht plötzlich total unbrauchbar sein.
Wie verhalte ich mich richtig?
Macht es einen Zweck, wenn ich mit einen Rechtsanwalt nehme?
Ich habe einen Arbeitsrechtschutz bei der Allianz!
Mit freundlichen Grüßen
M.Sch.

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Sehr geehrte Ratsuchende,


nach derzeit gängiger Rechtsprechung wäre die Vergabe der Kantine an eine Drittfirma ein Grund für eine betriebsbedingte Kündigung.



Gleichwohl sollten Sie hier einen Rechtsanwalt beauftragen. Denn der -ansich bestehende- Grund entfällt dann wieder, wenn Ihnen nicht angeboten worden ist, auf andere, angemessene Arbeitsplätze auszuweichen.

Sie führen hier aus, dass "laufend Leute eingestellt werden". Sofern dieses für Positionen geschieht, die auch Sie nach Ihrer fachlichen Fähigkeit ausüben könnten, sehe ich dann für eine mögliche Kündigungsschutzklage gute Erfolgsaussichten.

Da aber hierbei noch eine Vielzahl von Einzelpunkten geklärt werden müssen, sollten Sie auf jeden Fall die individuelle Beratung suchen. Leider dürfe die Entfernung hier zu groß sein.

Sprechen Sie bitte sofort mit Ihrem Rechtschutzversicherer, um dort eine Kostenzusage zu bekommen (eine Kostenerstattung kommt im arbeitsgerichtlichen Verfahren nicht in Betracht) und suchen Sie dann sofort einen Anwalt auf.

Sollte Ihnen eine Kündigung zugestellt werden, müssen Sie innerhalb von drei Wochen Kündigungsschutzklage erheben, um nicht der Rechte verlustig zu werden.



Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle
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