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Übernachtungskosten Privatklinik

26.11.2017 12:21 |
Preis: 48,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Peter Dratwa


Ich war kürzlich in einer psychosomatischen Privatklinik. Meine private Krankenversicherung hat die Kosten voll übernommen. Diese waren pro Tag 408,- Euro, je nach Zimmerkategorie. In diesem Tagessatz sind enthalten Übernachtung, Verpflegung, Arztkosten, alle Anwendungen und auch umfangreich Psychotherapie.

Meine Versicherung genehmigte mir 3 Wochen. 5 Tage vor Ablauf bin ich abgereist, da mein Mann ins Krankenhaus musste.

Nun hat mir die Klinik für die ausgefallenen Tage pro Tag 244,- Euro an entgangenen Übernachtungskosten berechnet, was wie ich finde in keiner Relation zu dem Tagessatz in Höhe von 408,- Euro steht. Das bedeutet, dass für sämtliche anderen Leistungen lediglich 164,- zur Verfügung stehen, was m.E. unrealistisch ist. Die private Krankenversicherung hat von einem Fall noch nie etwas gehört.

In dem Klinikvertrag steht zwar etwas zur vorzeitigen Abreise und man bezieht sich auf eine Anlage 3, aus der aber nur der Gesamttagessatz zu entnehmen ist.

Ich möchte eigentlich gar nichts bezahlen!

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Sehr geehrte Ratsuchende,

gar nichts zahlen geht leider nicht, da Sie 5 Tage vor Ablauf der für Sie in der Klinik reservierten 3 Wochen den Aufenthalt abgebrochen haben und die Klinik aus dem mit Ihnen geschlossenen Vertrag grundsätzlich einen Anspruch auf Bezahlung der nicht in Anspruch genommenen 5 Tage hat.

Allerdings, insofern haben Sie völlig recht, muss sich die Klinik die ersparten Aufwendungen für diesen Zeitraum, mithin Verpflegung, Arztkosten, alle Anwendungen und umfangreich Psychotherapie anrechnen lassen. Demnach hat die Klinik meines Erachtens nur das Recht, die Übernachtungskosten für die 5 Tage zu verlangen. Die Übernachtungskosten dürften sich maximal auf ca. 100,00 pro Nacht, wenn überhaupt, belaufen.

Mit freundlichem Gruß

Peter Dratwa
Rechtsanwalt

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