Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Übernachten in Gewerbebetrieb

20.09.2014 17:35 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Zusammenfassung: Die vorübergehende und gelegentliche Übernachtung im Handwerksbetrieb ist nicht meldepflichtig und verändert auch nicht die Nutzung

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe seit kurzem einen kleinen Handwerksbetrieb. Aus familiären Gründen habe ich liegt mein Wohnsitz ca. 80 KM von meinem Betrieb entfernt.
Zeitweise arbeite ich abends sehr lange und möchte mir den Heimweg ersparen. In meinem Betrieb gibt es ein kleines Hinterzimmer sowie ein Badezimmer und eine Teeküche. Diesen Bereich nutze ich daher häufig als Übernachtungsmölichkeit. Da es sich um einen Gewerberaum handelt, kann ich keinen Erst- oder Zweitwohnsitz hier anmelden.
Meine Frage ist nun ob ich durch die Übernachtungen in meinem Betrieb gegen irgendwelche Gesetze oder Meldepflichten verstoße.

Vielen Dank für Ihre Auskunft.

(Ich kann die Frage leider keinem Rechtsgebiet zuordnen)

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:


Ich kann Sie beruhigen: Durch das gelegentliche Übernachten verstoßen Sie weder gegen Gesetze noch Verordnungen, o.ä.

Insbesondere liegt kein Verstoß gegen das Meldegesetz vor, sofern Sie unter der Adresse Ihrer Familie Ihren Ersten Wohnsitz angemeldet haben. Da Sie nur vorübergehend und nicht regelmäßig übernachten, besteht m.E. keine Pflicht, eine weitere Wohnungsmeldung vorzunehmen, sofern Sie insgesamt nicht mehr als zwei Monate in dem Betrieb übernachten.

Zudem brauchen Sie auch keine Baugenehmigung für eine etwaige Nutzungsänderung. Die "Wohnnutzung" ist offensichtlich untergeordnet gegenüber der gewerblichen Nutzung als Handwerksbetrieb; dieser bleibt Schwerpunkt der Nutzung. Die Nutzung verändert sich also nicht.

Auch aus der Arbeitsstättenverordnung ergeben sich keine Einschränkungen Ihrer Nutzung; Sie fallen als Arbeitgeber aber ohnehin nicht in den Schutzbereich.




Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Nachfrage vom Fragesteller 20.09.2014 | 18:43

Vielen Dank für Ihre schnelle ANtwort.
Was ist mit "insgesamt zwei Monaten" gemeint?
Zwei Monate über das ganze Jahr verteilt oder zwei Monate dauerhaft am Stück?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 20.09.2014 | 19:57

Sollten Sie zwei Monate am Stück dort wohnen, so würde ich an Ihrer Stelle einen Zweitwohnsitz anmelden. Und auch wenn Sie innerhalb eines Jahres auf mehr als ca. 60 Übernachtungen kommen, sollten Sie dies tun.

Nicht meldepflichtig ist das gelegentliche und nicht regelmäßige Übernachten an bis zu ca. 60 Tagen.

FRAGESTELLER 30.12.1899 /5,0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 70030 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Die schnelle und konkrete Antwort hat mir sehr gut gefallen. Ich hatte diese Webseite leider zu spät kennengelernt. Vorher war ich bei zwei Anwählte, die mir gar nicht geholfen haben. Ein Anwalt hat sogar die Akten und der Vertrag ... ...
FRAGESTELLER
4,6/5,0
Frage 1 ist leider nicht eindeutig beantwortet worden ; ansonsten aber sehr zufriedendstellende Antworten. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
sehr gut verständliche und kompetente Antwort ...
FRAGESTELLER
Jetzt Frage stellen