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Überfahren einer roten Ampel

23.02.2013 01:23 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von


16:01
Mein Sohn wurde von einer Polizeistreife überholt, die ihn zum ranfahren aufgefordert hat. Da er nicht hinter dem Streifenwagen halten konnte, überfuhr er versehentlich eine rote Ampel um vor dem Streifenwagen zuhalten. Jetzt bekommt er dafür ein Bußgeld und wahrscheinlich Punkte. Er war dann sehr aufgeregt und es war kalt weshalb er stark fror.
Daraufhin machten die Beamten auch noch einen Drogentest und beanstandeten die Tieferlegung seines Fahrzeuges und wollten ihn nicht weiterfahren lassen, aber er war mit dem Wagen beim TÜV. Wie sollen wir uns verhalten?

K. Frey
23.02.2013 | 02:25

Antwort

von


(310)
Marie-Juchacz-Straße 17
40470 Düsseldorf
Tel: 0211 911 872 43
Web: http://www.ra-mauritz.de
E-Mail:

Sehr geehrte Fragestellerin,

Ihre Frage möchte ich anhand der von Ihnen mitgeteilten Informationen wie folgt beantworten:

Ihr Sohn sollte einen Rechtsanwalt mit der Vertretung seiner Interessen beauftragen. Dieser kann sodann Akteneinsicht nehmen und so, auch schon vor Erlass eines Bußgeldbescheides, in Erfahrung bringen, welche konkreten Vorwürfe ihm zur Last gelegt werden.

Insbesondere dürfte interessant sein zu erfahren, wie der Rotlichtverstoß seitens der Behörde bewertet wird. Wenn es sich aus deren Sicht um einen qualifizierten Rotlichtverstoß gehandelt hat, kommt auch die Verhängung eines Fahrverbotes in Betracht, was natürlich oft sehr empfindliche Auswirkungen hat, insbesondere wenn der Betroffene z.B. beruflich auf die Nutzung eines PKW angewiesen ist. Sollte die Verhängung eines Fahrverbot beabsichtigt sein, sollte man bei entsprechenden Erfolgsaussichten hiergegen mit allen zur Verfügung stehenden rechtlichen Mitteln vorgehen.

Insbesondere stellt sich hier natürlich die Frage, ob die Polizeibeamten durch eigenes fahrlässiges Verhalten den Verkehrsverstoß Ihres Sohnes provoziert haben und Ihnen daher ein Mitverschulden zur Last fällt.

Ich gehe zwar davon aus, dass die Tieferlegung des PKW letztlich zu keinen weiteren Problemen führt, wenn eine TÜV-Zulassung vorliegt. Auch hier schafft aber letztlich nur die Akteneinsicht Klarheit.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen einen hilfreichen ersten Überblick verschaffen. Bei Unklarheiten nutzen Sie gerne die Nachfragefunktion.

Mit freundlichen Grüßen

Christian Mauritz, LL.M.
Rechtsanwalt


Rückfrage vom Fragesteller 23.02.2013 | 02:32

Kann man das über die Rechtschutzzversicherung abrechnen?

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 24.02.2013 | 16:01

Sehr geehrte Fragestellerin,

Das kann man, sofern in dem Versicherungsvertrag auch der sog. Ordnungswidrigkeiten-Rechtsschutz enthalten ist. Sie oder auch Ihr Anwalt können vorab eine Deckungsanfrage bei der Rechtsschutzversicherung stellen um abzuklären, ob insoweit Versicherungsschutz besteht.

Wenn Sie wünschen, bin ich Ihnen in dieser Angelegenheit gerne weiter behilflich.

Mit freundlichen Grüßen

Christian Mauritz, LL.M.
Rechtsanwalt

ANTWORT VON

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