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Überbau und dessen Rente bzw Entschädigung

| 21.07.2014 15:50 |
Preis: ***,00 € |

Hauskauf, Immobilien, Grundstücke


Beantwortet von


17:00

Guten Tag sehr geehrte Anwälte,

unser Nachbar hat dieses Jahr sein Wohngebäude erweitert und dafür einen Vermessungsdienstleister, sowie einen Architekten beauftragt. Leider hat der Vermesser einen Fehler gemacht und so wurde die Planung des Architekten ebenso fehlerhaft, was zu dem Überbau auf unserem Grundstück führte.

Auf den uns vorab vorgelegten Plänen, war die Überbauung nicht zu erkennen und da wir keine Eigennutzer sind und die Erweiterung mit Ytong-Steinen zu schnell für ein Eingreifen voranschritt, konnten wir keinen Widerspruch einlegen. Nachdem der erste Stock inkl. Bodenplatte der zweiten Etage gebaut wurde kam es zu einem Baustopp. Aufgrund des Gesundheitszustandes des Nachbarn, dulden wir nun die Überbauung und haben dem Weiterbau zugestimmt. Zumal auch kein Vorsatz des Nachbars vorlag.

Nach einer ersten Besprechung mit dem Vermessungsbüro und Bauunternehmer des Nachbarn, meinten diese, dass ein Rückbau inkl. neuer Vermessung und Planung auf 135.000,-- geschätzt wird.
Wir möchten uns mit der Versicherung des Vermessers über die Entschädigung einigen. Da hier nicht der Nachbar eine Überbaurente zahlen wird, sondern die Versichung des beautragten Dienstleisters, würden wir gerne wissen, welche Höhe wir als Entschädigung fordern können.

Eine Besonderheit ergibt sich in dem Fall noch... durch den Überbau, wurde (wie wohl üblich) in eine gerade Grundstücksgrenze eine Ecke eingebaut, welche nun in die Garageneinfahrt ragt. Sonst war es möglich, dass zwei Fahrzeuge nebeneinander in dieser Einfahrt stehen konnten, dies ist jetzt nicht mehr möglich und auch das rangieren zum ein- und herausfahren wurde erschwert.

Nachstehend die Eckdaten:
Die Fläche des überbauten Grundstücks beträgt 15m²,
der Bodenrichtwert 67€/m²,
die Nutzungsdauer des Wohngebäudes i.d.R. 100 Jahre.

Können Sie uns einen Betrag nennen, den wir der Versicherung als Angebot weitergeben können?
Vielen lieben Dank vorab für Ihre Hilfe und Unterstützung.
Mit besten Grüßen aus Stuttgart

21.07.2014 | 16:22

Antwort

von


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Sehr geehrte Ratsuchende,

die Frage nach der Höhe der Überbaurente beantworte ich wie folgt.

Der Anspruch auf die Überbaurente richtet sich nach § 913 BGB gegen den Eigentümer des Nachbargrundstücks

Die Höhe richtet sich nach dem Verkehrswert der überbauten Fläche. Sie können 67 € / m² x 15 m² = 1.005 € als jährliche Rente ansetzen.

Mit freundlichen Grüßen

Peter Eichhorn
Rechtsanwalt


Rückfrage vom Fragesteller 21.07.2014 | 16:51

Vielen Dank Herr RA Eichhorn für die Antwort.

Als Überbaurente waren wir auch auf diesen Betrag gekommen, allerdings wird wohl die Versicherung einen Einmalbetrag zahlen und keine jährliche Rente überweisen. Daher lautete die Frage, welchen Betrag man der Versicherung nennen kann.

Oder war Ihre Antwort so zu verstehen, dass man die jährliche Überbaurente mit der Nutzungsdauer des neu errichteten Gebäudes multipliziert und einen Abzinsfaktor abzieht?

Danke vorab für eine Konkretisierung.

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 21.07.2014 | 17:00

Sehr geehrte Ratsuchende,

in meiner Rechnung für die jährliche Rente habe ich den Zinssatz (Kapitalmarktzins, Liegenschaftszins oder ortsüblicher Zins für Erbbaurechte) vergessen. Wird ein Zins von 10 % angenommen, beträgt die Überbaurente 100,50 €.

Möglich ist auch eine Einmalzahlung. Hier können Sie Kapitalisierungstabellen zur Hand nehmen, diese berücksichtigen auch die Abzinsung.

Gern können sie mir eine E-Mail schreiben, sodass ich Ihnen einen Wert nennen kann.

Mit fruendlichen Grüßen

Peter Eichhorn
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 21.07.2014 | 17:06

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Meine eigentliche Frage nach der Höhe einer Einmalzahlung hat er nicht beantwortet. Und einen entscheidender Fehler wurde erst nach meiner Nachfrage korrigiert.

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