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UUu

02.07.2011 08:51 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von


www.bwr-media.de/themen/personal/arbeitsvertrag/04212_befristeter-arbeitsvertrag-nach-ausbildung-und-praktikum--sachgrund-ist-besser!.php


www.blog.de/tb/a/r/arbeitswelt/arbeitsvertrag-praktikum-normales-arbeitsverhaeltnis/5450028/


Sachverhalt:

A ist Inhaber eines Handwerksbetriebs.

Der C ist Hartz-IV-Empfänger und absolvierte im Juni 2011 (von Anfang bis Mitte Juni) beim A ein Praktikum von ca. zweieinhalb Wochen.

Der C will Anfang September eine einjährige Berufsfachschule besuchen. Des Weiteren hat der A im August noch Betriebsferien.


Nun ist beabsichtigt, dass der C für den A im Juli und August ca. 4-5 Wochen im Rahmen eine befristeten Arbeitsverhältnisses tätig wird.


Zum Praktikum (unentgeltlich) im Juni 2011 ist anzumerken, dass kein schriftlicher Praktikantenvertrag abgeschlossen wurde.
Das Praktikum wurde allerdings in Absprache mit der zuständige Sachbearbeiterin der betreffenden Hartz-IV-Behörde durchgeführt.

Vor Beginn des befristeten Arbeitsverhältnis will man – entsprechend der Rechtslage – einen befristeten Arbeitsvertrag von 4-5 Wochen abschließen.

Fragen:

1. Sollte (aus Sicht des A) hier mit Blick auf die o.a. Internetseiten eine sachliche Befristung in den befristeten Arbeitsvertrag aufgenommen (mit Blick auf das Praktikum) werden.

2. Kann eigentlich im Rahmen eines befristeten Arbeitsvertrags von lediglich 4 bis 5 Wochen ein Probezeit vereinbart werden (wenn ja wie lange?).


Für die Angabe von Rechtsgrundlagen (Gesetze, BAG-Urteile usw.) wäre ich sehr dankbar.

02.07.2011 | 10:52

Antwort

von


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Sehr geehrter Ratsuchender,


auch Sicht des A sollte eine sachliche Befristung aufgenommen werden, wobei der sachlicher Grund, sei es ein bestimmtes Projekt, sei es z.B. saisonbedingte Tätigkeit zumindest in etwa mit im Einklang stehen sollte. Grund und Dauer sollten also annährend übereinstimmen.

Der Vorteil liegt darin, dass mit der Nennung des Grundes - was aber nicht gesetzlich vorgeschrieben ist - eine mögliche Beweislast zu Gunsten das A verschoben werden würde; denn dieser müsste die Befristung im Zweifel darlegen und beweisen können.

Daher würde ich, obwohl es gesetzlich zwingend nicht vorgeschrieben ist, immer dazu raten, den Befristungsgrund im schriftlichen Arbeitsvertrag mit aufzunehmen.

Ein weiterer Vorteil ist, dass dann das Abschlussverbot ausgeschlossen wird, wonach eine Befristung ohne Sachgrund bis zu zwei Jahren nicht zulässig ist, wenn mit dem Arbeitnehmer zuvor ein Arbeitsverhältnis bestanden hat (§ 14 II TzBfG ), auch wenn das Praktikum nicht dazu zählen würde ( BAG, Urt.v. 19.10.2005, Az.: 7 AZR 31/05 ). Aber MIT Sachgrund, kann eine Befristung nahezu beliebig wiederholt werden.


Die Vereinbarung einer Probezeit ist auch bei einem kurzen Arbeitsverhältnis zulässig (BAG, Urt.v. 24.01.2008, Az.: 6 AZR 519/07 ). In Anbetracht der recht kurzen Befristungszeit sollte sie zwei Wochen aber nicht übersteigen.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle


ANTWORT VON

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