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USA Einreise ESTA-Antrag / Diebstahl 2 Monate auf Bewährung im Jahre 2001 / Visum?

| 15.07.2015 20:02 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Guten Abend,

eine USA-Reise ist geplant. Nun bin ich gerade beim ESTA-Antrag und bin auf die Frage gestoßen:

---- " Wurden Sie jemals aufgrund eines Verbrechens verhaftet oder verurteilt, das zu einer schweren Sachbeschädigung, einer schweren Schädigung einer anderen Person oder einer Behörde geführt hatte? "----

In der Erklärung dazu steht:
Diese Frage bezieht sich auf Verbrechen in Verbindung mit moralischer Verworfenheit. Diese Verstöße schließen im Allgemeinen Verhaltensweisen ein, die inhärent niederträchtig, abscheulich oder verworfen sind und im Gegensatz zu den anerkannten guten Sitten und den Personen und der Gesellschaft im Allgemeinen geschuldeten Pflichten stehen. Es gibt Faktoren wie das Alter des Täters oder der Zeitpunkt des Verstoßes, die Auswirkungen darauf haben, ob die Tat im Sinne des Immigration and Nationality Act als ein Verbrechen mit moralischer Verworfenheit angesehen wird.


Und siehe an, meine Vergangenheit hat mich wieder eingeholt. Im Jahre 2001 wurde ich zu 2 Monaten verurteilt, ausgesetzt auf 2 Jahre Bewährung Grund: Diebstahl

Fragen:

- sieht man dieses als "schweren Sachbeschädigung, einer schweren Schädigung einer anderen Person" an? und kann deswegen die Einreise vor Ort verweigert werden?

- ja oder nein ankreuzen?

- im Führungszeugnis sind keine Einträge mehr vorhanden, sind das Daten auf die die USA Zugriff hat?

- Verjährung?

-lieber Visum beantragen?

Vielen Dank für eine Hilfe

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:



Im BZR und im Führungszeugnis sind die von Ihnen angeführten Einträge gelöscht.Die Löschung erfolgt ein Jahr nach Ende der Tilgungsfrist.

Hier ist die Tilgungsfrist gem. § 46 BZRG: Länge der Tilgungsfrist fünf Jahre.

Insofern haben Sie eigentlich nicht zu befürchten, dass amerikanische Behörden einen Hinweis auf die frühere Vorstrafe finden könnten.

Dies wirft trotzdem die Frage auf, was Sie hier ankreuzen sollen. Die Frage ist genaugenommen nicht, ob etwas im Führungszeugnis steht, da z.B. US-Verjährungsregeln andere sind.. Sie können zwar grds.nicht wissen, wie und ob alle Ihre Angaben abgeglichen werden. Die US- Behörden können sehr wohl BZR Eintraege einsehen (im BZRG-Gesetz steht: "Ferner kann nach Maßgabe des § 57 BZRG: Auskunft an ausländische sowie über- und zwischenstaatliche Stellen Stellen eines anderen Staates sowie über- und zwischenstaatlichen Stellen Auskunft erteilt werden.") Das BZR wird in der Regel aber nicht überprüft.

Sollten keine Besonderheiten vorliegen, ist eine Verweigerung der EInreise praktisch null. Die Taten sind für die US-Behören kaum bzw. gar nicht nachzuforschen; bei einer Zufallsabfrage würde die Vorstrafe ebenfalls nicht erkannt. Allein wenn Sie aus irgendeinem Grund Terrorverdächtig sind, kann es sein, dass man genauer nachforscht. Selbst dann ist fraglich, ob die Strafe noch nachvollzogen werden kann. Sie können daher die Frage nach der Strafe guten Gewissens mit nein beantworten; das Restrisiko ist äusserst minimal; eine Einreise kann aber auch gänzlich ohne Vorstrafe verweigert werden, wenn der Customs Officer es für richtig hält. Also brauchen Sie sich keine besonderen Sorgen wegen Ihrer Vergangenheit machen.



Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Rückfrage vom Fragesteller 15.07.2015 | 21:10

Wenn im BZR nach der Tilgungsfrist der Vorfall gelöscht wird, dann sollte ja wirklich alles gut verlaufen?

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 15.07.2015 | 21:14

Davon können Sie ausgehen.

Bewertung des Fragestellers 15.07.2015 | 21:06

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