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UNTERHALTSFRAGE


22.03.2006 15:06 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle



Meine geschiedene Frau führte eine Beziehung über einen Zeitraum von ca. 2 Jahren:

Im 1. Jahr pendelte sie an den Wochenenden mit unserem gemeinsamen Sohn zu dem Haus ihres Freundes bzw. der Freund wohnte bei ihr. Beide hatten voneinander Sachen
in ihren Wohnungen.
In dieser Zeit zahlte ich wie folgt Unterhalt: ca. 600 Euro für meine geschiedene Frau und ca. 250 Euro für meinen 8jährigen Sohn.

Im 2. Jahr mieteten beide ein Haus an und sind zusammengezogen. Die Miete wurde geteilt.
Während er einen Ganztagsjob ausübte, arbeitete meine geschiedene Frau gelegentlich halbtags, versorgte den gemeinsamen Haushalt und unser Kind.
Sie meldete in dieser Zeit beim Arbeitsamt Selbständigkeit an und bezog im im 1. Jahr einen Zuschuss von 650 und im 2. Jahr einen Zuschuss von 350 Euro. Das Projekt Selbständigkeit ist fehlgeschlagen.
Die Beziehung ist nach 11 Monaten zerbrochen, der Partner ist ausgezogen.

Mit dem Zusammenziehen stellte ich meine Unzerhaltszahlung gegenüber meiner geschiedenen Frau ein, bezahlte jedoch für meinen Sohn ca. 300 Euro Unterhalt.

Nach der gescheiterten Beziehung tritt nun meine geschiedene Frau erneut mit Unterhaltsforderungen an mich heran.
Bin ich nun verpflichtet, ihr erneut Unterhalt zu zahlen bzw.
reduziert sich meine Unterhaltszahlung ihr gegenüber oder muss
ich nur noch für meinen Sohn Unterhalt zahlen?

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Sehr geehrter Ratsuchender,

leider muss gleich mit der für Sie nicht günstigen Beantwortung der Frage beginnen.

Ihre ExFrau hat zumindest dem Grunde nach einen Unterhaltsanspruch.

Der Anspruch erlischt nicht automatisch aufgrund der Tatsache, dass Sie wegen der Beziehung über einen gewissen Zeitraum keinen Unterhalt gezahlt haben.

Ist Ihre ExFrau jetzt wieder bedürftig, besteht dem Grunde nach der Unterhaltsanspruch.

Fraglich ist aber, in welcher Höhe Sie Unterhalt zu leisten haben. Dabei spielt das Alter des Sohnes ein Rolle.

Aufgrund Ihrer Schilderungen gehe ich davon aus, dass Ihr Sohn 10 oder 11 Jahre alt ist.

Ihre ExFrau ist in Anbetracht des Alters des Sohnes verpflichtet, halbtags einer Erwerbstätigkeit nachzugehen.

Bemüht sie sich nicht ausreichend um einen Arbeitsplatz, was sie Ihnen nachzuweisen hat, werden ihr trotzdem Einkünfte angerechnet, die sie erzielen könnte. Das wirkt sich natürlich auf die Höhe eines Unterhaltsanspruches aus.

Um die Höhe des Unterhaltsanspruches berechnen zu können, muss Ihr anrechenbares Einkommen bekannt sein und die Ausbildungssituation Ihrer ExFrau, um beurteilen zu können, welches Einkommen dieses erzielen könnte.

Weiter muss auch der Bedarf Ihrer ExFrau festgestellt werden, der sich an den ehemaligen ehelichen Lebensverhältnissen orientiert.

Sie sehen also, dass in Ihrem Fall doch eine eingehende Berechnung erforderlich ist. Sie sollten daher von einem Kollegen oder einer Kollegin eine genaue Berechnung durchführen lassen.

Ich wünsche Ihnen alles Gute.

Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle
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