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Trunkenheitsfahrt in Schweden

| 11.04.2015 12:36 |
Preis: ***,00 € |

Internationales Recht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Liubov Zelinskij-Zunik, M.mel.


Zusammenfassung: Fahrverbot in Schweden

Bei meiner Einreise in Schweden wurde von der Zollbehörde ein Alkotest durchgeführt.
Ergebnis 0,46 Milligramm in der Ausatemluft. (Keine Blutentnahme).Entspricht 0,92 Promille.
Es erfolgte eine Befragung seitens der Zollbehörde mit Dollmetscher.
Nach einer längeren Wartezeit wurde mir eröffnet, dass ich mit 150 Tagessätzen zu 50 schwedischen Kronen Buße verurteilt werde. mein deutscher Führerschein wurde beschlagnahmt.
Es wurde mit weiterhin mitgeteilt, dass ich mit der Zustellung zweier Schriftstücke an meine Privatadresse zu rechnen habe. Im Rahmen einer eventuell vereinfachten Zustellung?
Ich halte mich noch in Schweden auf.
Meine Fragen:
Darf ich jetzt noch in Schweden fahren?
Darf ich nach meiner Rückkehr nach Deutschland dort fahren.
Was bedeuten die beiden Schriftstücke.
Was erwartet mich in Deutschland evtl weitere Konsequenzen deutscher Behörden

Einsatz editiert am 11.04.2015 13:34:35

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

1. Darf ich jetzt noch in Schweden fahren?
Nein, wenn Sie das Fahrverbot dort haben. J, wenn keins. Davon steht nichts im Sachverhalt. Allerdings haben Sie kein Führerschein-Dokument. Das Fahren ohne Führerschein-Dokument ist lediglich eine Ordnungswidrigkeit in Deutschland, wie es in Schweden ist, fragen Sie bitte dort. Ich gehe davon aus, dass das auch der Fall ist.
Beschlagnahme bedeutet noch nicht das Fahrverbot. Darüber wird erst entscheiden, s. Ziff. 3.
Falls das Fahrverbot ausgesprochen wird, gehe ich davon aus, dass der Führerschein von schwedischen Behörden an die deutsche für Sie zuständige Ausstellungsbehörde verschickt wird, mit dem entsprechenden Vermerk.

2. Darf ich nach meiner Rückkehr nach Deutschland dort fahren.

Ja. Denn das Fahrverbot gilt nur für Schweden. Das wird in der Entscheidung, die Sie noch bekommen stehen. In Deutschland dürfen Sie fahren. Das Fahren ohne Führerschein-Dokument ist lediglich eine Ordnungswidrigkeit (§ 75 Nr. 4 in Verbindung mit § 4 Abs. 2 Satz 2 Fahrerlaubnis-Verordnung [FeV]). Hierfür wird ein Verwarnungsgeld von 10 € erhoben. Beachte aber Ziff. 4 unten

3. Was bedeuten die beiden Schriftstücke.

Das Erste ist Ihre Verurteilung mit Rechtsbehelfsbelehrung, das zweite, ist evtl. die Entscheidung über das Fahrverbot in Schweden.

4. Was erwartet mich in Deutschland evtl weitere Konsequenzen deutscher Behörden
Hier wird eine Entscheidung über die Entziehung Ihrer Fahrerlaubnis geprüft. Dafür kann ein MPU Test angeordnet werden. Falls Sie den bestehen, bekommen Sie Ihren Führerschein zurück. So entstehen die Kosten für MPU, mehr nicht.

Ich würde Ihnen empfehlen, die Herausgabe Ihres Führerscheins (zu Mitnahme nach Deutschland) zu beantragen.









Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Nachfrage vom Fragesteller 11.04.2015 | 14:48

Wenn ein Fahrverbot in Schweden erst mit Zustellung eines Schriftstück nach Deutschland erfolgt habe ich ja momentan sprich 11.04.2015 keines.(Fahrverbot)
Das würde, wenn ich das so richtig verstanden habe das Fahren in Schweden momentan nicht verbieten, wenn auch ohne Dokument.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 11.04.2015 | 15:04

Sehr geehrter Fragesteller Sie haben richtig verstanden.

Bewertung des Fragestellers 11.04.2015 | 15:22

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