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Trunkenheitsfahrt Nachtrunk Fahrerflucht

| 07.08.2008 21:19 |
Preis: ***,00 € |

Verkehrsrecht


Beantwortet von


Bitte um schnelle Bearbeitung

----Vorwurf Staatsanwaltschaft: Trunkenheit im Verkehr und Fahrerflucht.

----Sachverhalt:A kam Sonntags auf eisglatter Fahrbahn gegen 9:20 von der Fahrbahn ab und prallte seitlich gegen einen Baum.Dabei beschädigte er einen Maschendrahtzaun.Danach entfernte sich A unerlaubterweise und kam erst nach Eintreffen der Polizei gegen 11:30 wieder zum Unfallort.A.A.K. Wert 0,82%.Danach fahrt zur Wache zur Blutabname.B.A.K. um 12:16 Uhr 0,84%, um 12:46 0,95%.

Aufgrund des Aufsteigenden Wertes geht sowohl Staatsanwaltschaft als auch Sachverständiger von einer Verwechslung der baks aus.(Auch wenn dies im Widerspruch mit dem A.A.K. –Wert steht.)
Gerichtstermin steht an.Bisher kein FS entzug.(Auch nach Antrag des Oberstaatsanwaltes an das Gericht)

----Die Aussage von A vor Gericht wird wie folgt lauten:

Nach einem Discothek Besuch ging ich mit einer Freundin die ich erst in der Discothek kennengelernt hatte zu mir nachhause gegen 3:00 Uhr.In der Discothek trank ich lediglich 3 Bier um 23:00,da ich wusste ich müsse noch nach Hause fahren.Wir wurden müde und schliefen bis es hell wurde.Dann wollte die Freundin nach Hause gefahren werden.

In Unkenntnis darüber wo sie wohnte fuhr ich sie nach hause.Sie beschrieb den Weg.Sie wohnte in einem kleineren Dorf.Die Straße war so Eisglatt, wie es in der Großstadt in der ich wohne selten der Fall ist.

Nachdem ich sie zuhause abgesetzt habe, wollte ich nach hause fahren, doch ich verfuhr mich, da ich die Ortschaft nicht kannte.ich kam von der Straße ab gegen einen baum.Dabei kugelte ich mir die Schulter aus.Dies passierte vor einem Monat schon einmal.damals musste ich ins krankenhaus(röntgenbilder,befund wird vorgelegt).zum unfallzeitpunkt jedoch,war ich nicht krankenversichert da Vater 2 monate früher Insolvenz angemeldet hat.Also musste ich selber schulter einkugeln .um die schmerzen zu beäuben trank ich wodka aus einer flasche die ich noch im auto hatte.(normalerweise sind schmerzen so groß das lokalnarkose)

Den Zaun den ich umgefahren hatte hatte ich nicht gesehen da er unter dem auto war.
Der schock folgte nach dem einrenken der Schulter als ich das auto sah.wegen der insolvenz meines vaters(bescheinigung wird richter vorgelegt) schenkte mir meine Mutter das auto 2 monate vor unfallzeitpunkt,damit ich es verkaufen und mein studium weiter fortführen kann.(KFZ-Schein auf dem datum draufsteht wird richter vorgelegt) meine existenz schien verwürgt und ich wusste nicht wie es weiter gehen soll.(schaden auto 4000 € Zaun 800€)

Ich konnte den anblick nicht ertragen und bin mit der wodka flasche weggelaufen.an die polizei hatte ich gar nicht gedacht, weil ich ja nur mein kaputtes auto gesehen habe und nicht den zaun.ohnehin dachte ich nicht an verantwortlichkeit meinerseits am unfallort zu bleiben,da die polizei den halter, also mich, leicht feststellen könnte.

Weiter entfernt von unfallort setzte mich wo hin und trank weiter.

Dann hörte ich Polizei Sirenen gegen 11:30 und ging zum unfallort zurück weil ich wollte das mein auto von adac abgeschleppt wird und nicht wollte und nicht von der Polizei das dadurch wieder zus. Kosten anfallen.

Am Unfallort eingetroffen war auch schon ein abschlepper.ich sagte ich den polizisten sie sollen mein auto vom abschlepper wieder runter nehmen lassen,was sie nicht taten(abschleppkosten 450 €). dann der a.a.k und die aufklärung darüber das ich den zaun umgefahren habe.



----Fragen : 1.welche mängel hat die aussage hinsichtlich glaubwürdigkeit(ggf. bitte Verbesserungsvorschläge
2.:Selbst mit Verwechslung der B.A.K.s wäre die Reihenfolge der Alk.werte merkwürdig. (0,82 % dann 0,95% und dann 0,84%) lt.meinen recherchen kann der a a k +-5% vom bak abweichen.kann a mit dem aak wert zu seinen gunsten argumentieren, auch wenn er ja eigentlich vor gericht kein bestand hat?(Einrede des Nachtrunks)
3.Mit welchen fragen muss a noch vor gericht rechnen.Bitte auch Angabe passender Antworten

---- Bitte keinen Hinweis wie ich solle einen Anwalt beauftragen oder ohne akteneinsicht sei keine vollständige analyse möglich.das hier ausgeführte ist ausreichend.
---- bitte noch zu beachten:in der akte steht a hätte auf nachfrage eines nachtrunks diesen nicht geltend gemacht.dies stimmt aber nicht.a hat stets gesagt das keine aussage gemacht wird

07.08.2008 | 22:57

Antwort

von


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80336 München
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Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage, diese beantworte ich unter Berücksichtigung Ihrer Sachverhaltsschilderung sowie Ihres Einsatzes wie folgt:

zu 1) Die Glaubwürdigkeit Ihrer Person bzw. Glaubhaftigkeit Ihrer Aussage kann vorliegend zum einen aufgrund der Gegebenheiten der von Ihnen gewählten Form der Beratung im Rahmen dieses Forums und zum anderen mangels verschiedener hierfür notwendiger Informationen nicht beurteilt werden.
Diesbezüglich wird es insbesondere auf Ihr Auftreten bei Gericht und die Darstellung Ihrer Aussage – hier vor allem ob und inwiefern diese ausreichend detailliert ist- ankommen. Die vorliegend von Ihnen gegebene Information zum Nachtrunk ist nicht ausreichend. Hier kommt es auf die genaue Menge des getrunkenen Alkohols und den Zeitraum, in welchem der Nachtrunk stattfand, an. Weiterhin ist Ihr Körpergewicht und Ihre Körpergröße, was Sie wann zuletzt vor dem Nachtrunke aßen usw. an.
Ich erwarte, dass diese Angaben durch einen (medizinischen) Sachverständigen überprüft werden. Dieser kann sowohl den Verlauf Ihrer Blutalkoholkonzentration (BAK) als auch die Art des getrunkenen Alkohols anhand einer sog. Begleitstoffanalyse Ihres Blutes nachvollziehen.

zu 2) Beide Verläufe sind vorstellbar. Hier kommt es darauf an, zu welchem Zeitpunkt Sie vor der Abnahme des Blutes letztmalig Alkohol zu sich nahmen.
Je nachdem könnte Ihr Blutalkohol noch steigen (Anflutungsphase) oder bereits wieder abnehmen.
Dem bei Ihnen genommenen Wert bzgl. Ihrer Atemalkoholkonzentration (AAK) wird wenig bis kein Beweiswert zukommen.

zu 3) Je nach Detailreichtum Ihrer Schilderung werden Sie mit mehr oder weniger Fragen zu den Umständen des Vorfalls zu rechnen haben.
Vorstellbar erscheinen verschiedenste Fragen. Zum Beispiel die folgenden:
Wo kam der Vodka her – warum lag dieser noch in Ihrem Auto? Wo hielten Sie sich zwischen dem Unfall und der „Entdeckung“ auf? Wie waren Sie bekleidet? Gibt es eine ärztliche Bestätigung des Auskugelns? Wer ist die benannte Freundin? – Auch diesbezüglich sollten Ihre Angaben im Hinblick auf die zurückgelegten Strecken und die hierfür benötigte Zeit plausibel (!) sein. Die Antworten hierzu werden Sie sich ausschließlich selbst geben können. Unter Umständen kann Ihnen zumindest teilweise Ihre Freundin beistehen. Es könnte Sinn machen, diese als Zeugin zu benennen. Offenbar verbrachte diese vor dem Unfall einige Zeit mit Ihnen und hätte sicherlich eine vorhandene Vodkafahne wahrgenommen.

Abschließend erlaube ich mir noch den Hinweis darauf, dass Ihre in der Hauptverhandlung getätigten Angaben mit den Angaben bei der Polizei übereinstimmen sollten. Ansonsten werden Sie sich auch dahingehend entsprechende Nachfragen gefallen lassen müssen.
Eine Abschrift über Ihre polizeiliche Beschuldigtenvernehmung befindet sich in der Ermittlungsakte. Einblick erhalten Sie in dies über einen im Strafrecht tätigen Rechtsanwalt.

Ich hoffe, Ihnen einen ersten Überblick ermöglicht zu haben und stehe für Ergänzungen im Rahmen der kostenlosen Nachfragefunktion sowie ggf. für die weitere Wahrnehmung Ihrer Interessen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Martin Kämpf
Rechtsanwalt

Fon 089/ 22843355
Fax 089/ 22843356

www.kanzlei-kaempf.net


Rückfrage vom Fragesteller 08.08.2008 | 14:29

Für wie wahrscheinlich halten Sie es,dass diese Aussage,so wie sie da steht, vor Gericht bestand hat?

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 08.08.2008 | 15:40

Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Nachfrage, diese beantworte ich wie folgt:

Wie bereits in meiner ursprünglichen Beantwortung Ihrer Frage ausgeführt, halte ich die von Ihnen bisher angedachten Angaben für unzureichend.
Ich meine, dass Sie mit dieser Aussage lediglich geringe Chancen auf den von Ihnen angestrebten Freispruch haben.

Mit freundlichen Grüßen

Martin Kämpf
Rechtsanwalt

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Fax 089/ 22843356

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