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Trunkenheit im Verkehr - Wie soll ich mich verhalten???.

17.06.2008 11:29 |
Preis: ***,00 € |

Verkehrsrecht


Beantwortet von


13:33

Sehr geehrte Damen und Herren!

Ich habe folgendes Problem:

Am 14.05.08 ist meine Oma ins Krankenhaus eingeliefert worden.

Am 15.05.08 fuhr sie meine Mutter besuchen. Im Zimmer meiner Oma angekommen, holten sie ca. eine halbe Std. später 2 Streifenpolizisten aus dem Zimmer und sie mußte blasen und zum Bluttest (erfolgte ca. 2 Std. später), welcher über 2 Promille ergab.

Ich habe vorige Woche davon erfahren. Meine Mutter erzählte mir, dass sie bei der Polizei bereits eine Aussage machte und sie beichtete mir, das sie sagte ich gefahren sei.

Sie sagte mir außerdem, dass sie erst im Krankenhaus Alkohol zu sich genommen hätte, weil sie mit der ganzen Situation überfordert und am Ende war.

Heute früh wurde ich bei der Polizei geladen. Ich habe alles mit meiner Mutter abgesprochen und habe ich dort eine Falschaussage gemacht. Was sollte ich denn machen? Es ist meine Mutter...

Nach meiner Aussage sagte mir dann der Polizist, das eine Zeuge meiner Mutter hinterher gefahren sei, weil sie wohl auffällig gefahren wäre. Er folgte meiner Mutter, bis sie parkte und als sie ausstieg fotografierte er sie, worauf man meine Mutter deutlich erkennt.

Nun fragte mich der Polizist, wie ich mir das erkläre und ob ich nicht die Wahrheit sagen wolle. Ich blieb bei meiner Aussage und sagte, das das Foto kein Beweis wäre und nirgendwo zu erkennen ist an welchem Tag dies gemacht wurde.

Ich habe nun rießengroße Angst, für meine Falschaussage bestraft zu werden!

Was soll ich denn jetzt machen? Wie soll ich mich verhalten???

17.06.2008 | 11:44

Antwort

von


(233)
Pettenkoferstraße 10a
80336 München
Tel: 089/22843355
Web: http://www.kanzlei-kaempf.net
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Sehr geehrte Fragestellerin,

vielen Dank für Anfrage, diese beantworte ich unter Berücksichtigung Ihrer Sachverhaltschilderung sowie Ihres Einsatzes wie folgt:

Im Moment machten Sie sich noch nicht einer falschen uneidlichen Aussage, strafbar gemäß § 153 StGB (Strafgesetzbuch), schuldig.
Die Polizei ist keine Behörde im Sinne dieser Vorschrift.

Anders verhält es sich, so es vorliegend zu einer Gerichtsverhandlung kommen sollte. Ich muss Ihnen dringend davon abraten, dort Ihre falschen Angaben zu wiederholen. Denn dies würde eine falsche undeutliche Aussage im Sinne des § 153 StGB darstellen.
Hierzu sind Sie auch nicht verpflichtet. Vielmehr steht Ihnen als Tochter der Beschuldigten ein Zeugnisverweigerungsrecht zu. Von diesem sollten Sie Gebrauch machen.

Des Weiteren empfehle ich Ihnen, umgehend einen im Strafrecht tätigen Rechtsanwalt mit der Strafverteidigung Ihrer Mutter zu beauftragen und über diesen zunächst Akteneinsicht in die Ermittlungsakte zu nehmen.
Gegebenenfalls kann im Anschluss hieran schriftlich zur Sache Stellung genommen werden.

Ich hoffe, Ihnen einen ersten Überblick ermöglicht zu haben und stehe für Ergänzungen im Rahmen der kostenlosen Nachfragefunktion sowie ggf. für die weitere Wahrnehmung Ihrer Interessen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Martin Kämpf
Rechtsanwalt

Fon 089/ 22843355
Fax 089/ 22843356


Rückfrage vom Fragesteller 17.06.2008 | 12:25

Vielen Dank für die schnelle Antwort. Diese hat mir bereits sehr geholfen und erleichtert mich sehr!

Wie sieht es mit meiner Mutter aus. Wird sie jetzt höher bestraft, weil sie ebenfalls eine falsche Aussage machte?

Und was wird auf meine Mutter hinsichtlich des Tatbestandes zukommen? Kann Ihr nachgewiesen werden, dass sie betrunken Auto gefahren ist, obwohl sie die Polizei nicht bei der Tat erwischte? Sie haben Sie ja aus dem Krankenzimmer geholt und ca. 2 Std später kam es erst zur Blutprobe. Wie sieht es aus, wenn sie sagt, sie habe erst im Krankenhaus Alkohol zu sich genommen?

Wie sehr wird sie das Foto belasten?

Vielen Dank nochmal!!!

Kann meiner Mutter eine Haftstrafe drohen?

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 17.06.2008 | 13:33

Sehr geehrte Fragestellerin,

die Nachfragefunktion dient Verständnisfragen zur ursprünglichen Antwort.
Bei allem Verständnis für Ihr Verlangen, einen möglichst günstigen und zugleich umfassenden Rechtsrat zu erlangen, ist mir die Beantwortung Ihrer Frage im Rahmen der Nachfrage leider nicht möglich. Denn Ihre Nachfrage stellt keine inhaltliche Nachfrage zu meiner Antwort dar, es handelt sich vielmehr um einen neuen Sachverhalt.
Bitte sehen Sie mir nach, dass mir die Beantwortung insbesondere vor dem Hintergrund des anwaltlichen Gebührenrechts so nicht möglich ist.

Mit freundlichen Grüßen

Martin Kämpf
Rechtsanwalt

Fon 089/ 22843355
Fax 089/ 22843356

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