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Trunkenheit im Strassenverkehr


| 13.11.2007 14:03 |
Preis: ***,00 € |

Verkehrsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Sven Kienhöfer



Um 22.45Uhr bin ich zur Tankstelle gefahren und habe ein Bier vorher getrunken, der Tankstellenpächter hat dann die Polizei angerufen, die dann ca.eine halbe std.später vor meiner Tür stand, um meinen Alkoholwert zu messen, da ich aber in der zwischen zeit erheblich mehr Alkohol getrunken habe und das sehr schnell (3Bier 0,5l, Jägermeister 0,1l und zwei Korn 2cl). Da ich dann aufgefordert worden bin zu pusten (wert 1,09 promille); bin ich dann zur Blutentnahme mitgenommen worden, nochmal eine viertel std später (wert 1,26 promille), am selben Abend wurde mein Führerschein eingezogen. Darauf kam ein Brief vom Amtsgericht, es bestehe dringender Tatverdacht das ich ein Fahrzeug mit 1,26 promille geführt haben soll, dies ist nicht so. Das Amtsgericht bat um Stellungnahme. Ich habe einen Brief geschrieben, wie der Sachverhalt aussieht und warte jetzt schon 4Wochen auf ein Ergebnis. Wie sehen meine Möglichkeiten aus meinen Führerschein zu behalten und wie lange kann die Entscheidung noch dauern? Darf die Staatsanwaltschaft überhaupt davon ausgehen das ich ein Fahrzeug unter Alkoholeinfluss geführt habe? Sie müssen es mir doch sicherlich beweisen. Der Wert des Promilleergebnis nach einem Bier ist ja lange nicht so hoch wie nach dreien, plus Jägermeister.

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Sehr geehrte Fragestellerin,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich aufgrund Ihrer Angaben gerne wie folgt beantworten möchte:

Als erstes kann ich Ihnen nur raten sich schnellstmöglichst an einen versierten Verkehrsanwalt zu wenden.
Dieser wird dann für Sie die Einrede des Nachtrunks geltend machen.

Hierunter versteht man Alkoholgenuss, der nach der strafrechtlich oder bußgeldrechtlich zu beurteilenden Teilnahme am Straßenverkehr erfolgte.
Steht fest, dass ein sog. Nachtrunk vorlag, kann das Ergebnis der Blutalkoholuntersuchung nicht als Beweis herangezogen werden, dass der Betroffene unter der gleichen Menge Alkohol im Blut zur Tatzeit gefahren ist. Es muss dann ggf. anhand vorhandener Indizien und mit Hilfe eines Alkoholsachverständigen auf Grund der sonstigen Ergebnisse der Beweisaufnahme versucht werden, zu errechnen, welcher Blutalkoholgehalt vor und welcher nach der Tat zu welchen Ergebnissen geführt haben kann, wobei der Grundsatz "im Zweifel für den Angeklagten" zu beachten ist.
Sollte dann ein Ergebnis erzielt werden, welches nicht zu beanstanden ist, dürfen Sie Ihren Führerschein selbstverständlich behalten.
Prognosen über die Dauer des Verfahrens sind sehr schwer zu treffen, die vier Wochen liegen aber noch in der normalen Bearbeitungsdauer.

Ich hoffe, diese Ausführungen haben Ihnen bei Ihrem rechtlichen Problem weitergeholfen.

Mit freundlichen Grüßen

Sven Kienhöfer
Rechtsanwalt



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