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Trunkenheit am Steuer

09.04.2008 15:30 |
Preis: ***,00 € |

Verkehrsrecht


Habe seit gestern folgendes Problem.

Bin gestern mit Freunden zusammengesessen und haben etwas getrunken.
Mein Freundin hat mich dann später abgeholt.

Als wir zuhause waren ist uns aufgefallen daß wir keine Zigaretten mehr haben und wollte noch welche bei der Tankstelle holen.

Sie ist gefahren und ich war auf dem Beifahrersitz.
Während der Fahrt sind wir in eine Streiterei geraten und als wir an der Tankstelle angekommen sind, hat sie das Auto einfach hingeparkt und ist wild davon.

"Jetzt soll ich schaun wie ich heimkomme" hat sie gesagt.

Bin dann auch ausgestiegen und wollte mit meinem Handy jemanden anrufen der mich heimfährt.

Da der Akku aber leer war, mußte ich auf den Fahrersitz wo das Ladegerät für das Handy war.
Hab das Ladegerät dann angesteckt und war gerade dabei jemanden anzurufen, als plötzlich die Polizei vor mir stand.

Natürlich haben sie mich dann gleich gefragt, ob ich was getrunken hätte.
Das gab ich zu und sagte, daß ich ja nicht gefahren bin.
Die Polizei glaubte mir aber dann nicht, da der Motor ja noch warm war.

Mußte dann zur Blutentnahme und mein Führerschein wurde Sichergestellt.

Was soll ich jetzt machen,bzw. habe ich da überhaupt eine Chance?
Bin ja gar nicht gefahren und der Motor war ja auch aus.

Mfg Stefan Eisch

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Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

unter Zugrundelegung des von Ihnen geschilderten Sachverhaltes und in Ansehung Ihres Einsatzes beantworte ich Ihre Frage zusammenfassend wie folgt:

Voraussetzung für die Strafbarkeit einer Trunkenheitsfahrt ist das Führen eines Kraftfahrzeuges. Zum Führen eines Kraftfahrzeuges ist erforderlich, dass Sie das Fahrzeug in Bewegung gesetzt oder es unter Handhabung seiner technischen Vorrichtungen während der Fahrbewegung gelentk hätten. Alleiniges sitzen hinter dem Lenkrad genügt nicht (vgl. OLG Hamm, NJW 1984, 137). Mithin könnte Ihnen bei Zutreffen Ihrer Schilderungen eine Trunkenheitsfahrt nur schwerlich zur Last gelegt werden.

Dass Sie nicht gefahren sind kann Ihre Freundin nach Ihren Angaben auch bezeugen.

Daher sollten Sie einen Rechtsanwalt Ihrer Wahl mit der Vertretung Ihrer Interessen beauftragen, um die Weiterverfolgung einer möglichen Anzeige durch die Polizei adäquat entgegentreten zu können und Ihren Führerschein zurückzuerlangen.

---

Abschließend erlaube ich mir, Sie auf Folgendes hinzuweisen: Bei der vorliegenden Antwort, welche ausschließlich auf Ihren Angaben basiert, handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes. Diese kann eine umfassende Begutachtung nicht ersetzen. Durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen kann die rechtliche Beurteilung völlig anders ausfallen.

Ich hoffe Ihnen einen ersten Überblick gegeben zu haben und stehe Ihnen gerne weiterführend, insbesondere im Rahmen der kostenlosen Nachfragefunktion, zur Verfügung.


Mit freundlichen Grüßen

Kristin Pietrzyk
Rechtsanwältin

Nachfrage vom Fragesteller 09.04.2008 | 21:10

Vorhin hatt gerade die Polizei angerufen und meiner Freundin gedroht, sie soll nicht sagen daß sie das Auto vorher gefahren hat.
Weil sie dann auch "fällig" ist!!

Meine Freundin hat momentan nervliche Probleme und hat jetzt Angst, daß sie dann nicht nachweisen kann daß sie wirklich gefahren ist.

Da wir uns ja vor 2 Jahren mal verlobt haben, gilt ja das Zeugnisverweigerungsrecht.

Wenn wir aber das anwenden, dann habe ich aber keine Chance mehr, da sie dann einfach sagen können ich bin dann gefahren.

Ist das richtig?
Geht das überhaupt daß sie nur auf grund einer Vermutung mir dann den Führerschein nehmen können?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 12.04.2008 | 21:08

Sehr geehrter Fragesteller,

gern beantworte ich Ihre Nachfrage, wenn auch etwas verspätet, wie folgt:

Leider stellt die von Ihnen gestellte Nachfrage keine Verständnisfrage hinsichtlich der bereits erfolgten Antwort dar, sondern vielmehr eine neue Frage mit neuen Sachverhaltsangaben.

Daher kann eine Beantwortung im Rahmen der kostenlosen Nachfragefunktion nicht erfolgen.

Ich rate Ihnen daher, wie bereits angesprochen, einen Rechtsanwalt mit der Wahrnehmung Ihrer Interessen zu beauftragen.


Mit freundlichen Grüßen

Kristin Pietrzyk
Rechtsanwältin

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