Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
479.578
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Trotz notariellem Testament - Erbschein?


| 19.08.2007 06:31 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht



Unsere Eltern hatten ein glasklares gemeinschaftliches notarielles Testament beim Amtsgericht hinterlegt.
Nach dem Tod unseres Vaters beeinflußte meine Schwester unsere alte Mutter massiv und veranlasste diese offensichtlich ein weiteres Testament per Hand zu schreiben, in dem unsere Mutter meine Schwester zur Alleinerbin machte und mich auf den Pflichtteil setzte. Die Sache war, wie oben geschrieben, glasklar. Das gemeinschaftliche elterliche Testament gilt. Nichts desto trotz verlangte das Amtsgericht für die Eintragung in das Grundbuch (geerbtes Haus) wegen Streitigkeiten (meine Schwester machte Unfrieden) einen Erbschein von mir. Auch für das Aufspüren weiteren Vermögens bräuchte ich ihn. Ein Bankkonto habe ich gefunden, das meine Schwester verheimlichen wollte.
Frage: Ist es rechtens, daß man von mir einen Erbschein verlangte? Meine Eltern hatten seinerzeit schon den Notar und die Kosten für die Hinterlegung beim Amtsgericht bezahlt. Nun wurde ich noch einmal zur Kasse gebeten.

Notfall?

Jetzt vertrauliche kostenlose Ersteinschätzung von einem erfahrenen Anwalt erhalten!

Feedback noch heute.

Kostenlose Einschätzung starten
Sehr geehrte Rechtssuchende,
sehr geehrter Rechtssuchender,

ich bedanke mich für Ihr Interesse an der online-Rechtsberatung in
dieser Form.
Auf der Grundlage des von Ihnen mitgeteilten Sachverhalts und unter
Berücksichtigung Ihres Einsatzes beantworte ich als Fachanwältin für
Familienrecht Ihre Rechtsanfrage wie folgt:

1. Grundsätzlich muss der Erbe nachweisen, dass er Erbe geworden ist. Hierzu reicht auch ein eröffnetes notarielles Testament aus.

2. Dennoch ist es in der Praxis häufig so, dass vor allem Kreditinstitute einen Erbschein zur Legitimation verlangen und erst dannn die Konten herausgeben. Damit sichern sie sich ab, dass sie auch wirklich an den Erben auszahlen, damit sie selbst nicht prüfen müssen, wer wirklich Erbe geworden ist. Das notarielle Testament könnte ja auch widerurfen worden sein.

3. Wenn Sie somit langwierige Auseinandersetzungen vermeiden wollen, dann legen Sie einen Erbschein vor, zwingend notwendig ist er allerdings nicht, wenn auf andere Weise eindeutig das Erbe nachgewiesen werden kann.


Ich hoffe, Ihnen mit der Beantwortung Ihrer Anfrage behilflich sein zu
können. Für die Wahrnehmung Ihrer speziellen Interessen stehe ich Ihnen
gerne zur Verfügung. Da wir viele unserer Mandate über große Entferungen
führen, ist dies in allen Angelegenheiten meinem Fachgebiet ensprechend
uneingeschränkt von aus Heidelberg auf die Entfernung möglich und für
Sie zeitsparend, auch insbesondere dann wenn Sie keine Rechtsberatung in
Ihrer näheren Umgebung wünschen.
Gerne nutzen Sie auch unsere Online-Rechtsberatung über unsere
Internetseite www.Fachanwalt-Heidelberg.de oder rufen Sie uns einfach
unter den angegebenen Telefonnummern an.

Die von mir erteile Auskunft bezieht sich natürlich lediglich auf die
Information, die mir von Ihnen zur Verfügung gestellt wurde. Eine
allumfassende Ermittlung des Sachverhalts ist für eine verbindliche
Einschätzung zwingend notwendig aber im Rahmen einer Beratung über
Frag-einen-Anwalt unmöglich.
Zum einen können bestimmte weitere zu ergründende Tatsachen derart von
Bedeutung sein, dass sie zu einem anderen Ergebnis führen.
Mit freundlichen Grüßen

Martina Hülsemann
Fachanwältin für Familienrecht
Rechtsanwältin
Wirtschaftsmediatorin (IHK)
Bankkauffrau (Bankhaus Metzler)


Familienrecht - Erbrecht - Eheverträge - Testamentsgestaltung -
Präventivberatung - Vermögensnachfolge - Scheidungsrecht -
Unterhaltsrecht - Umgangsrecht - Sorgerecht - Adoptionsrecht -
Paarmediation - Wirtschaftsmedition - Unternehmensmediation -
Unternehmensnachfolge

Adresse:
Uferstrasse 12
69120 Heidelberg
Telefon: 06221-438087
06203-692983
0179-6813238
Fax: 06221-438082
06203-692985
Info@Fachanwalt-Heidelberg.de
www.Fachanwalt-Heidelberg.de


Nachfrage vom Fragesteller 19.08.2007 | 08:55

Sehr geehrte Frau Rechtsanwältin,

Sie haben mir sehr geholfen und dieses am Sonntag. Vielen Dank und noch einen schönen Tag für Sie!

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 21.08.2007 | 21:37

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg.

Bewertung des Fragestellers |


Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

"Diese Antwort hat mir sehr geholfen! "
FRAGESTELLER 5/5.0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 59978 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Sehr schnelle, ausführliche und ich hoffe auch kompetente Antworten. So richtig weiß man das ja erst später, wenn es zum Streitfall kommt. Jedenfalls weiß ich jetzt viel mehr wie ich weiter vorgehen sollte im Streitfall mit ... ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Die Antwort ist klar verständlich, ausführlich und zeugt von fachlicher Kompetenz. Besser geht's nicht. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Super sehr schnelle Antwort.preislich günstig. ...
FRAGESTELLER