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Trotz Eigenkündigung Arbeitslosengeld Anspruch

20.08.2008 10:39 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Arbeite seit 1.2.2007 in einem Unternehmen mit Firmenhauptsitz in Bayern. Ich wurde als Head of District eingestellt. Das es sich um eine Tätigkeit handelt in der ich häufig an anderen Standorten tätig bin war mir zu diesem Zeitpunkt bewußt. Ein Umzug war aber weder für den Arbeitgeber noch für mich relevant. Officetage konnten im Büro Köln durchgeführt werden und duch die gute Verbindung der Flughäfen war auch die Möglichkeit innerhalb der Woche mindestens an drei Abenden zu Hause zu sein.Seit März diesen Jahres hat sich auf Wunsch des Arbeitgebers das Aufgabengebiet und damit der Arbeitsort verändert. Nun ist mein Hauptarbeitsplatz im Firmensitz. Kosten für Hotel werden natürlich vom Arbeitgeber übernommen. Es bedeutet aber für mich entweder Sonntagsabends oder Montagsmorgens um 4.30 Uhr meine Anreise zu starten und bin zu meißt erst Freitags wieder am Heimatort.
Ich bin verheiratet, ein Umzug kam für meinen Mann nicht in Frage und habe mein soziales Umfeld im Raum NRW. Die Physische und Private Belastung ist derzeit so hoch das ich das ich Arbeitsverhältnis fristgerecht gekündigt habe. Suche derzeit nach einer neuen Aufgabe aber in dem Umfeld NRW.
<Werde mich nun beim Arbeitsamt Arbeitssuchend melden müssen. <Habe ich nun mit einer Sperrfrist beim Arbeitslosengeld zu rechnen?
<Bzw. habe ich bei der Arbeitssuche-Meldung etwas zu beachten, damit ich im Falle einer Arbeitslosigkeit Arbeitslosengeld I erhalte?
<Benötige eine konkrete Handlungsempfehlung und eine konkrete Aussage über Sprerre des Abeitslosengeldes
<Bitte um

20.08.2008 | 11:34

Antwort

von


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Sehr geehrte Fragestellerin,

zu Ihrer Anfrage nehme ich wie folgt Stellung:

1.

Grundsätzlich sollten Sie sich bei der Arbeitsagentur als arbeitssuchend melden. Da Sie das Arbeitsverhältnis durch fristgerechte arbeitnehmerseitige Kündigung beendet haben, müssen Sie mit einer Sperrfrist von 12 Wochen rechnen. Das hat zur Folge, daß die Bundesagentur für Arbeit während der Sperrzeit kein Arbeitslosengeld zahlt, da der Anspruch „ruht". Dies ergibt sich aus § 144 Abs. 2 S. 2 SGB III . Zu berücksichtigen ist weiterhin, daß sich der Anspruch auf Arbeitslosengeld verkürzt.

2.

Die Sperrzeit tritt ein, wenn der Arbeitnehmer ohne wichtigen Grund sein Beschäftigungsverhältnis gelöst hat.

Damit stellt sich für Sie die Frage, ob die fristgerechte Kündigung des Arbeitsverhältnisses aus einem wichtigen Grund erfolgt ist.

Diesbzgl. könnten Sie zur Untermauerung eines wichtigen Grundes für die Kündigung aufführen, daß Sie bislang ein Familienleben führen konnten, weil Sie mindestens an 3 Abenden der Woche zu Hause sein konnten. Durch die Verlegung des Arbeitsplatzes nach Bayern reduziert sich Ihr „Heimaufenthalt" auf ein (knappes) Wochenende. Dadurch ist ein Familienleben nicht mehr möglich und nicht mehr gewährleistet.

Die Agentur für Arbeit wird dann beurteilen, ob ein wichtiger Grund für die Beendigung des Arbeitsverhältnisses mit der Rechtsfolge vorliegt, daß eine Sperrfrist nicht eintritt.

Wichtig ist aber, daß Sie auch vortragen können, Sie hätten alle zumutbaren Anstrengungen unternommen, den Grund, der letztlich zu Ihrer Kündigung geführt hat, zu beseitigen.

Die Zeit, für die Sie Arbeitslosengeld erhalten können, hängt von Ihrem Lebensalter ab sowie davon, wie lange Sie in den letzten 5 Jahren arbeitslosenversicherungspflichtig gewesen sind.

Diesbzgl. empfehle ich, sich an die zuständige Arbeitsagentur zu wenden, da Sie dort erfahren werden, für welchen Zeitraum Sie einen Anspruch auf Zahlung von Arbeitslosengeld haben.

Mit freundlichen Grüßen



Gerhard Raab
(Rechtsanwalt)


ANTWORT VON

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