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Trittschallbelästigung - Anspruch auf Rücksichtsnahme?


07.12.2012 08:07 |
Preis: ***,00 € |

Nachbarschaftsrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Ich wohne (wie könntes es anders sein) in einem Altbau im 1.OG (Dielung, keine Tittschalldämmung). Über mir sind nun (bereits vor einigen Jahren) neue Nachbarn eingezogen. Sie Tänzerin, er DJ, kleines Kind - das mit dem Kind ist absolut unproblematisch, da so ein Kind eben Bewegung braucht und auch nur tagsüber durch die Wohnung läuft.

Das Problem ist, dass die beiden Eltern einen anderen Tages- und Nachtrythmus haben (zudem etwas fester beim Gehen auftreten als das normal ist) und mit regelmäßig zwischen 02:00 und 03:00 wecken wenn sie ins Bett gehen.

Kurz aufzuwachen wäre dabei nicht das Problem aber die beiden laufen ca. 30 - 40 Minuten durch das Schlafzimmer bis sie auch ins Bett gehen.

Das Zimmer kann ich leider nicht wechseln, da die anderen Zimmer zu einer stark befahrenen und lauten Straße hinaus gehen.

Was kann ich tun?
Habe ich Anspruch auf Rücksichtsnahme?
Falls ja: wie kann ich diese Durchsetzen bzw. Einfordern?

Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen.
07.12.2012 | 09:33

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

der Bundesgerichtshof hatte kürzlich entschieden, dass vom Eigentümer nachträglich kein Einbau von Trittschallschutz verlangt werden kann, wen das Gebäude zum Zeitpunkt des Baus vorschriftsmäßig erbaut worden ist (http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&Art=pm&pm_nummer=0138/10).

Da es sich bei Ihnen um einen Altbau handelt, dürfte davon auszugehen sein.

Gegen die Mieter haben Sie nur dann einen Unterlassungsanspruch, wenn diese zum Beispiel die Ruhezeiten (22.00-07.00 Uhr; 13.00-15.00 Uhr) nicht einhalten oder zu übrigen Zeiten sich über das normale Maß hinaus bewegen und Lärm produzieren. Tanzen dürfte im Rahmen erlaubt sein, jedoch sicherlich nicht ständig und mit einer gewissen niedrigen Stundenbegrenzung (1-2 Stunden täglich, abhängig noch vom Lärm).

Ich würde es zumindest probieren, diese um Rücksicht zu bitten, eventuell anwaltlich noch verstärken. Die gerichtlichen Chancen auf Unterlassung sind jedoch gering, da Sie dann nachweisen müssten, dass diese nachts nicht nur einfach die Wohnung nutzen, sondern übermäßig beanspruchen.
Ich kann dies nur mit Hilfe einer Rechtsschutzversicherung empfehlen.



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