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Treppe zum Garten nicht gebaut

| 28.06.2016 09:47 |
Preis: ***,00 € |

Baurecht, Architektenrecht


Beantwortet von


13:10
Guten Tag.
Wir sind Besitzer einer Eigentumswohnung in einem Haus mit 3 Wohnungen. Der Mitinhaber des Hauses, der mit seinem und dem Geld meiner Frau das Haus gebaut hat, hat die beiden anderen Wohnungen. Das Haus steht in einer Hanglage. In der TE und der Baugenehmigungsowie, den Bauplänen, ist in UG.-Höhe außerhalb des Hauses eine Treppe von den Carporten im EG. zu den Gärten eingetragen. Die Treppe ist nie gebaut worden. Um mit Gärtnern zu unserer Gartenfläche zu gelangen, verlangt der Mitbesitzer dass wir die Treppe des Nachbarn benutzen sollen. Er möchte nicht, dass wir mit fremden Leuten durch das Haus zum Garten gelangen. Da kein Verwalter gewählt wurde steht die Verwaltung des Hauses gemäß <a href="http://dejure.org/gesetze/WEG/21.html" target="_blank" class="djo_link" title="§ 21 WEG: Verwaltung durch die Wohnungseigentümer">§ 21 WEG</a> uns beiden gemeinsam zu. Wir denken nicht daran das Nachbargrundstück zu benutzen um zu unserem Garten mit fremden Personal zu gelangen.
Frage, was können wir dagegen tun ?
Besten dank für Ihre Antwort <!--dejureok-->
28.06.2016 | 11:03

Antwort

von


(2952)
Schwarzer Bär 4
30449 Hannover
Tel: 0511 1322 1696
Tel: 0177 299 3178 (WhatsApp)
Web: http://www.anwalt-prime.de
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Sehr geehrter Fragesteller,

ich gehe davon aus, dass der jetzige Weg ebenfalls einen Weg berührt, der im Gemeinschaftseigentum steht, oder aber Sie zumindest ein Sondernutzungsrecht haben.
Falls dies der Fall ist, können Sie diesen Weg auch weiterhin benutzen. Der Weg durch das Haus ist ein solcher Weg, sofern es nicht die Privatwohnung des Nachbarn betrifft.

Der Nachbar hat hier auch keine Möglichkeit, Sie zu verpflichten, die weitere Treppe zu bauen, sofern Sie sich im Rahmen der in der Teilungserklärung beschriebenen Nutzungsrechten bewegen.

Insofern können Sie auch weiterhin mit Personal oder Dritten durch das Haus gehen, ohne verpflichtet zu sein, die Treppe zu bauen oder gar die Treppe des Nachbarn zu benutzen. Insofern besteht hier kein Rücksichtnahmerecht, wobei ich davon ausgehe, dass die Benutzung der Zugänge im Haus nicht übermäßig beansprucht werden, sprich jeden Tag 20-30 Bedienstete durch das Haus gehen.

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie bei diesem Fall Hilfe brauchen sollten, stehe ich Ihnen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung, da meine Kanzlei auch auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist, ohne dass Ihnen dadurch Mehrkosten entstehen. Die von Ihnen entrichtete Beratungsgebühr würde im Falle einer Beauftragung angerechnet werden.

Mit freundlichen Grüßen


Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt


Rückfrage vom Fragesteller 28.06.2016 | 13:02

Danke für die Antwort. Wir sind nur der Ansicht, dass die TE und Baugenehmigung zeigt, dass der Garten aller Hausbwohner von der Straße durch einen Carport einen direkten Zugang hat. Die Nachbarn beschweren sich schon, dass ihre Treppe aus versicherungstechnischen Gründen als Zugang genutzt wird. Mit dem Geld meiner Frau sollte ja nicht nur der Hausbau sondern auch der Bau der in der TE gezeigten Treppe mitfinanziert werden.
Das Geld für den Bau ist für die Treppe aber nicht genutzt worden.
Die Frage stellt sich nun, ob wir den Bau der Treppe verlangen können ?
Möglich, dass meine Anfrage nicht klar verständlich abgefasst wurde.
MfG

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 28.06.2016 | 13:10

Sehr geehrte Fragestellerin,

dadurch, dass der tatsächliche Zustand dem aus der Teilungserklärung abweicht, haben Sie auch einen Anspruch darauf, die Zustimmung zum Bau der Treppe zu verlangen.
Dies sollten Sie schriftlich per Einschreiben mit einer Frist von 14 Tagen verlangen.
Sollte er nicht reagieren, könnten Sie gerichtlich vorgehen.

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie bei diesem Fall weitere rechtliche Hilfe brauchen sollten, schreiben Sie mich bitte direkt per E-Mail an, da diese Plattform nur eine einmalige Nachfrage erlaubt, ich Ihnen aber auch weiterhin bei kostenfreien Nachfragen zur Verfügung stehen möchte und meine Kanzlei auch auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist, ohne dass Ihnen dadurch Mehrkosten entstehen. Die von Ihnen entrichtete Beratungsgebühr würde im Falle einer Beauftragung angerechnet werden.

Über eine ggf. positive Bewertung würde ich mich freuen.

Mit freundlichen Grüßen


Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 28.06.2016 | 13:49

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"Einen Spezialisten in WEG- und Baurecht in der Provinz zu finden ist nicht einfach, weil auch Fachanwälte mehrere Rechtsgebiete bearbeiten müssen um Leben zu können. Sie sind somit Generalisten und keine Spezialisten.
Deshalb nutze ich diese Anwalthotline um für meine Fragen den fachkundigen Anwalt zu finden um meine Rechtsposition zu erfahren.
Den habe ich nun mit ihrer Anwort gefunden.
Danke.
"
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BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER 28.06.2016
5/5,0

Einen Spezialisten in WEG- und Baurecht in der Provinz zu finden ist nicht einfach, weil auch Fachanwälte mehrere Rechtsgebiete bearbeiten müssen um Leben zu können. Sie sind somit Generalisten und keine Spezialisten.
Deshalb nutze ich diese Anwalthotline um für meine Fragen den fachkundigen Anwalt zu finden um meine Rechtsposition zu erfahren.
Den habe ich nun mit ihrer Anwort gefunden.
Danke.


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