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Trennungsvereinbarung für Verzicht der gesetzlichen Erbfolge

| 06.05.2013 14:41 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Alexander Nadiraschwili, LL.M.


Zusammenfassung: Wirksamkeitsvoraussetzung eines Erbschaftsverzichtsvertrages.

Wir haben vor uns scheiden lassen. Wir wollen beide ab sofort auf die aus unserer Eheschließung resultierende gesetzliche Erbfolge verzichten, da wir beide Kinder aus früheren Ehen haben, die allein uns beerben sollen, wenn ein "Erbschaftsfall" überraschend kommt(Einer von uns stirbt bevor wir die Scheidung eingereicht haben)

Giltt es in diesem Fall nur eine schriftliche Vereinbarung zwischen uns beiden, die wir jetzt gleich aufs Papier setzen wollen, ohne notarielle Beglaubigung?

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegeben Informationen verbindlich wie folgt beantworten:


Wenn Sie auf die Erbansprüche wirksam verzichten wollen müssen Sie einen sog. Erbverzichtsvertrag abschließen. Die Gesetzesgrundlage für den Erbverzicht sind in den §§ 2346 BGB(und dahinterliegende) zu finden. So ist beispielsweise in § 2.348 BGB definiert, dass ein Erbverzichtsvertrag der notariellen Beurkundung bedarf. So muss man beispielsweise bei einem Verzicht auch wissen, dass sich dieser auch auf die eigenen Abkömmlinge (§ 2349 BGB) erstreckt, wenn nichts anderes vereinbart wird.

Demzufolge besteht im Rahmen eines Erbverzichts die Möglichkeit, auf den gesetzlichen Erbteil zu verzichten. Dieser Verzicht kann auch nur auf den Pflichtteil beschränkt werden und zugunsten eines anderen Erben erfolgen.

Jedenfalls bedarf es unbedingt der notariellen Beurkundung für die Wirksamkeit des Verzichts.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
Alexander Nadiraschwili, Rechtsanwaltt

Bewertung des Fragestellers 08.05.2013 | 09:43

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