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Trennungsunterhalt/Ehegattenunerhalt nach kurzer Ehe mit Stiefkindern


22.03.2007 11:45 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht



Sehr geehrte Damen und Herren

Ich hoffe ich kann mit knappen Worten den Sachverhalt aussagekräftig darstellen
Ich bin nun seit ca. 3,5 Jahren mit meiner jetzigen Frau zusammen. Gemeinsame Wohnung seit ca. 11 Monaten, Heirat im Herbst 2006 letzten Jahres.
Meine Frau möchte sich nun aus bestimmten Gründen von mir trennen (kein Ehebruch noch sonstiger Härtefall liegt vor).
Frau hat 2 Kinder aus erster Ehe mitgebracht, Ihre erste Ehe wurde in 2005 geschieden. Vollstreckungstitel über damaligen Ehegattenunterhalt/Kindesunterhalt gegenüber Ihrem Ex-Mann liegt vor.
Wir haben keine gemeinsamen Kinder, stehen jedoch gemeinsam im Kreditvertrag der 2005 (also vor der Ehe) unterschrieben wurde (Hausbau).
Hasuvertrag läuft auf mich ebenso Grundbucheintrag, Kreditraten werden ausschließlich von mir bedient, Eigenkapital stammt ebenfalls von mir.

Frage: Ich habe gehört dass Ihr Ex-Mann im Falle des Scheiterns unserer Ehe (7 Monate) meiner Frau gegenüber wieder unterhaltspflichtig wird, stimmt das? Es sind ja nicht meine Kinder..
Meine Frau hatte letztes Jahr einen Job auf 400 EURO -Basis
Bin ich während der nun folgenden Trennungszeit (Trennungsjahr) unterhaltspflichtig?

Vielen Dank

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Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich aufgrund Ihrer Schilderungen gern wie folgt beantworten möchte.

Nach vollzogener Scheidung Ihrer Kurzzeitehe dürfte der Unterhaltsanspruch ihrer derzeitigen Ehefrau gegen Ihren ersten Ex-Ehemann tatsächlich wiederaufleben. Allerdings berührt dies nicht die Ansprüche Ihrer Noch-Ehefrau gegen Sie auf Trennungsunterhalt bis zur Scheidung. § 1361 III BGB verweist zwar für den Trennungsunterhalt auf die Regelung des § 1579 BGB, in dem Gründe für den Wegfall nachehelicher Unterhaltsansprüche aufgezählt sind. Allerdings wird hierbei gerade nicht auf die Nr. 1 verwiesen (Kurzzeitehe), so dass die kurzzeitige Ehedauer (im Regelfall bis zu zwei Jahren Dauer) den Trennungsunterhaltsanspruch nicht entfallen lässt, wohl aber den Anspruch auf nachehelichen Unterhalt.

Abschließend bitte ich zu beachten, dass diese Antwort zwar alle wesentlichen Aspekte des von Ihnen geschilderten Falles umfasst, jedoch daneben Tatsachen relevant sein könnten, die möglicherweise zu einem anderen Ergebnis führen würden. Verbindliche Auskünfte sind daher nur im Rahmen einer Mandatserteilung möglich.

Ich hoffe, Ihnen zunächst weitergeholfen zu haben und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

Tobias Kraft
Rechtsanwalt


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