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Trennungsunterhalt vom Ehemann, der Geliebte mit gemeinsamen Kind 4 Monate hat


08.12.2008 11:08 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Guten Tag,

können Sie mir ein BGH Urteil nennen, in dem der Trennungsunterhalt einer Ehefrau mit gemeinsamen minderjährigen Kind 15 J. gegenüber der Geliebten meines Ehemannes mit gemeimsamen Kind jetzt 4 Monate geurteilt wurde.

Situatiion, ich 44 J. verheiratet mit meinen Ehemann seit 15 Jahren und ein gemeinsames Kind 15 J.. Getrennt leben seit 05/2007. Mein Ehemann hat mit seiner Geliebten ein gemeinsames Kind von 4 Monaten.
Rechtsgültige Scheidung kann sich noch hinziehen, da noch Anhänge wie nachehelicher Unterhalt und Zugewinn geklärt werden muss.
Richter in Hamburg gibt in seinem Beschluß die eindrittel Methode zur Berechnung des Unterhalts an. Leider erhalte ich dadurch keinen Unterhalt, weil mein Einkommen - Krankengeld über diesen Betrag von 1/3 des Einkommens meines Ehemann ist.

Ist die 1/3 Methode für getrennt lebende Ehefrauen rechtsgültig? Und hat die Geliebte meines Mannes durch gemeinsame Kind einen Anspruch auf Betreuugnsunterhalt und wie berechnet er sich?

Bin sehr gespannt auf eine Rückmeldung.
Danke
08.12.2008 | 12:30

Antwort

von


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Sehr geehrte Ratsuchende!

Vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich aufgrund Ihrer Informationen und unter Berücksichtigung des von Ihnen gewählten Einsatzes in der gebotenen Kürze wie folgt beantworte.

1. Trennungsunterhalt nach Drittelmethode:
Ausnahmsweise wird die Berechnung von Trennungsunterhalt nach der Drittelmethode angewandt, wenn wie in Ihrem Fall neben der unterhaltsberechtigten Ehefrau eine neue Lebensgefährtin steht, die ein gemeinsames Kind mit dem Unterhaltspflichtigen hat, danach also auch unterhaltsberechtigt ist.
Beide unterhaltsberechtigten Frauen stehen dann im selben Rang.
Vorweg sind die beiden minderjährigen Kinder unterhaltsberechtigt.
Die Berechnung nach der Drittelmethode war hier demnach richtig.

2.
Die Lebensgefährtin Ihres Mannes hat aufgrund des 4 Monate alten gemeinsamen Kindes zumindest für die ersten drei Jahre ,einen Anspruch auf Betreuungsunterhalt gem. § 1570 BGB.
Er berechnet sich nach dem Lebensstandard der Unterhaltsberechtigten, maßgeblich nach dem letzten Erwerbseinkommen. Der Bedarf beträgt mind. 770 €, bei Erwerbstätigkeit mindestens 900 €.
Voraussetzung ist, dass die Berechtigte bedürftig und der Verpflichtete leistungsfähig ist.

Ich bedaure, Ihnen keine erfreulichere Antwort geben zu können.
Ich hoffe, Ihre Fragen zunächst beantwortet zu haben.

Bitte beachten Sie, dass die Beantwortung der Frage auf Ihren Angaben beruht. Durch Hinzufügen oder Weglassen von Informationen kann sich die rechtliche Bewertung ändern. Dieses Forum ist nicht geeignet, eine umfassende Beratung durch einen Rechtsanwalt zu ersetzen, sondern soll nur eine erste juristische Tendenz aufzeigen. Bei Rückfragen nutzen Sie bitte die kostenlose Nachfragefunktion auf dieser Seite.

Sollten Sie eine Interessenvertretung aus dem Bereich von frag-einen-Anwalt.de heraus wünschen, so kontaktieren Sie mich bitte unter der angegebenen e-mail-Adresse.

Gerne bin ich Ihnen im Rahmen der Mandatserteilung behilflich.

Mit freundlichem Gruß,
Rechtsanwältin Wibke Schöpper.

E-Mail: kanzlei-schoepper@alice-dsl.net


Rechtsanwältin Wibke Türk

Ergänzung vom Anwalt 08.12.2008 | 12:32

zu 2. Der Unterhaltsanspruch wegen Betreuung des minderjährigen nichtehelichen Kindes richtet sich nach § 1615 l BGB, nicht nach § 1570 BGB.
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