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Trennungsunterhalt und Kindergeld

15.08.2006 18:24 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Meine Tochter hat sich von ihrem Ehemann getrennt und ist mit dem gemeinsamen 10 Wochen alten Kind aus der ehelichen Mietwohnung ausgezogen. Sie befindet sich im Erziehungsurlaub und hat kein eigenes Einkommen; über den Antrag auf Erziehungsgeld ist noch nicht entschieden.
Mein Schwiegersohn hat ein monatliches Netto-Einkommen von 1.730 EURO.
Frage:
In welcher Höhe hat meine Tochter Anspruch auf Trennungsunterhalt? Kann sie das Kindergeld, das bisher mein Schwiegersohn bezieht, zusätzlich beanspruchen?

Sehr geehrte Fragestellerin,

nach den von Ihnen genannten Zahlen stände Ihrer Tochter unter Berücksichtigung des Kindesunterhaltes i.H.v. 199,- € Trennungsunterhalt i.H.v. 322,93 €, also eine Gesamtbetrag i.H.v.521,93 € zu.
Das Kindergeld hat allein Ihre Tochter zu beanspruchen. Dieses hat schon eine anteilige Berücksichtigung bei der Berechnung des Kindesunterhaltes gefunden. Ihre Tochter sollte allerdings schnellstmöglich dafür Sorge tragen, dass das Kindergeld an sie selbst gezahlt wird. Die Umstellung dauert erfahrungsgemäß länger.
Zu beachten ist vorliegend im Hinblick auf den Unterhalt für Ihre Tochter, dass in Kürze ein Bescheid über das Erziehungsgeld ergehen wird. Dies geschieht rückwirkend, so dass sich Ihre Tochter diesen Betrag anrechnen lassen muss. Auch diesbezüglich sollte sie die geänderte Situation mitteilen.
Unter Berücksichtigung des Erziehungsgeldes (Bescheid)ist eine neue Berechnung zu erstellen. Ihre Tochter muss mit einer Rückzahlung rechnen. Dies sollte angemessen mit dem endgültig errechneten Anspruch verrechnet werden, so dass beide Parteien "klarkommen".
Darüber hinaus kann der Ehemann durchaus berechtigte Abzüge (z.B. ehebedingter Kredit, Hauskredit, den er weiter bedient) geltend machen. Vorliegend wurde nur die Pauschale für berufsbedingte Aufwendungen von mir mit einbezogen.Auch ist nicht klar, ob der Ehemann Urlaubsgeld/Weihnachtsgeld erhält oder noch über andere Einahmequellen (Miete) verfügt.
Diese Berechnung kann aufgrund der nicht genau geklärten finanziellen Umstände nur ein erster vorläufiger Anhaltspunkt für ihre Tochter sein.

Im Grunde bedarf es einer anwaltlichen Aufforderung zur Auskunft an den Ehemann. Auch um diesen in Verzug zu setzen.


Mit freundlichen Grüßen

RA´in Wiemer

Nachfrage vom Fragesteller 15.08.2006 | 20:30

In welcher Höhe wurde eine Pauschale für berufsbedingte Aufwendungen in die Berechnung einbezogen?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 18.08.2006 | 10:07

Sehr geehrter Fragesteller,

die Pauschale beträgt 5 % des Nettolohnes nach der Düsseldorfer Tabelle mindestens 50,- €/höchstns 150,- €, andernfalls müsste der Betroffene höhere Kosten nachweien, aber dazu habe ich keine Ahhaltspunkte.

Mit freundlichem Gruß

Wiemer
Rechtsanwältin

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