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Trennungsunterhalt u. Hausrat

02.10.2006 11:15 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Ausgangssituation:
Ich (Mann) verheiratet seit dem 30.12.2005 (Zugewinngemeinschaft), wir haben 2 gemeinsame Kinder (geb. 1998, 3. Klasse u. 1999, 2. Klasse). Meine Frau hat 1 Kind aus erster Ehe (geb. 1996, 4. Klasse).
Unsere gemeinsamen Kinder wurden während der ersten Ehe meiner Frau geboren. Nach Scheidung der ersten Ehe meiner Frau (2002) bin ich auch offiziell der Vater. Von 1998 bis 2001 haben wir zusammengelebt, uns dann getrennt und im Dezember 2005 wieder zusammengefunden und auch geheiratet. Meine Frau hat immer in Beziehungen gelebt und somit keinen eigenen Hausstand.
Wir wohnen in einem Haus (Bungalow, 95qm Wohnfläche), dass mir im Mai 2006 per Schenkungsvertrag von meinen Eltern überschrieben wurde. Ich stehe alleine im Grundbuch. In diesem Haus lebe ich seit 1998 (Mietfrei). Vor der Ehe habe ich alleine und während 1998-2001 haben wir gemeinsam darin gelebt.
Jetzt steht eine Trennung bevor. Meine Frau sucht eine Wohnung für sich und die Kinder. Ich werde im zZ gemeinsam bewohnten Haus bleiben.
Meine Frau arbeitet seit 1996 nicht mehr. Ich verdiene (Steuerklasse III) ca. € 2.500,- pro Monat. Ein Auto wird auf meinen Namen von mir seit 7/2004 (noch bis 7/2008) mit mtl. € 200,- finanziert. Meine Frau ist Versicherungsnehmerin dieses Autos. Wir haben noch ein weiteres Auto. Hinzu kommen noch Rechnungen (ca. € 5.000,-), die aus dem gemeinsam gestellten Bauantrag stammen, hinzu. Ich mache Riester Rente (schon vor der Ehe) zZ mtl. € 90,-, habe eine LV von € 100,- auf € 30,- pro Monat heruntergesetzt, VL € 20,- pro Monat (€ 20,- Arbeitgeber / € 20,- AN).

1) Wie hoch ist das Trennungsgeld das meiner Frau und den Kindern zusteht !? Wird bei mir ein Wohnvorteil angerechnet !?
2) Wie werden die offenen Rechnungen aufgeteilt !?
3) Wie wird der Hausrat aufgeteilt (meine Frau hat nichts mit in die Ehe eingebracht) !?
4) Hat meine Frau Anspruch auf finanzielle Unterstützung von mir für die neue Wohnung (Kaution und Maklergebühren) und den Kauf von Bett, Couch, Tisch, Stühle, TV, etc. !?
5) Gibt es eine Möglichkeit, dass ich alleine die Aufstockung des Hauses (Dachgeschossneubau mit Wohnung) übernehme und finanziere ohne dass meine Frau irgendeinen Anspruch darauf hat !? Verzicht auf Zugewinnausgleich !? Anfangs- Endvermögen !?

Es sei noch gesagt, dass wir versuchen uns in Einvernehmlichkeit zu trennen.

Vielen Dank

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

herzlichen Dank für Ihre Online-Anfrage. Ich hoffe, zu einer schnellen Klärung Ihres Falles beitragen zu können. Ich weise Sie darauf hin, dass hier (angepasst an den Einsatz) nur eine Erstberatung mit summarischem Umfang geboten wird (vgl. Betreiberrichtlinien). Eine abschließende Berechnung ist daher nicht möglich. Dies setzt zudem einigen Beratungsaufwand voraus. Daher rate ich Ihnen dringend, auch der Ernsthaftigkeit der betreffend Materie willen, einen Anwalt Ihres Vertrauens zu beauftragen. Um so die Beratungsqualität intensiv zu halten, besteht vor Gericht ohnehin auch Anwaltszwang ! Nun aber zur Lösung:

1. Ausweislich der DT (Düsseldorfer Tabelle) ist der KU bei in etwa jeweils bei 396 €, der Ehefrau stehen grds. 3/7 der verbleibenden 2200 € zu. Ich habe dabei hälftiges Kindergeld und Wohnvorteil (ca. 154 bzw. 400€) für Trennungsdauer berücksichtigt.

2. Die offenen Rechnungen werden von beiden zu tragen sein.

3. Sie haben sich über den Hausrat zu einigen (hälftig?), sonst wird ein Richter dies nach seinem Ermessen aufteilen.

4. Nein, dies ist regelmäßig mit dem Unterhalt abgegolten. Ggf. als Sonderbedarf, das ist Tatfrage (hängt auch von der Aufteilung des Hausrats ab!).

5. Natürlich, Sie sollten dringend einen Anwalt aufsuchen und eine Scheidungsfolgevereinbarung schließen. Die Kosten können Zugewinn- oder unterhaltsmindernd berücksichtigt werden oder ggf. gleich von beiden Seiten getragen werden! Auch bei jetziger Einvernehmlichkeit, ist dies ratsam, um so zukünftige (vorprogrammierte) Streitigkeiten zu verhindern.

Für Rückfragen stehe ich natürlich im Rahmen der kostenlosen Nachfragemöglichkeit gerne zur Verfügung. Ist eine weitere, dringend zu empfehlende Vertretung gewünscht, kontaktieren Sie mich einfach über die untenstehende E-Mail!


Mit freundlichen Grüßen
RA Hellmann


Burgwedel 2006
mailabc@anwaltskanzlei-hellmann.de (entferne abc)


Die vorstehende summarische Lösung ist beschränkt durch die von Ihnen gegebenen Informationen. Außerdem wird, wie die Plattform-Bedingungen es vorsehen, nur ein erster Überblick geboten. Außerdem ist der Umfang der Antwort auch abhängig von der Höhe des gebotenen Honorars. Daher kann diese Beratung das umfassende, verbindliche und abschließende Beratungsgespräch durch den Rechtsanwalt Ihres Vertrauens keineswegs ersetzen. Bitte beachten Sie dies!

Rückfrage vom Fragesteller 04.10.2006 | 10:52

kann ich mich auf eine mtl zahlung zahlung (bsp € 1.500,-) mit meiner frau einigen wenn sie einwilligt !?

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 04.10.2006 | 11:10

Natürlich können Sie das, eine sntsprechende Einigung ist aber unverbindlich und nützt nichts, wenn das Gegenüber irgendwann gerichtlich mehr verlangt. Ich kann Ihnen nur dringend raten, eine vollständige Folgevereinbarung erstellen zu lassen. Rechtsverbindliche Angaben hierzu sind im Rahmen der summarischen Anfrage ersichtlich nicht möglich.

Hochachtungsvoll

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