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Trennungsunterhalt bei spezieller Eigenheimsituation


| 11.03.2005 17:29 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle



Unsere Situation: mein Mann und ich leben seit gut einem Jahr getrennt. Das Besondere ist, dass wir in einem eigenen Haus leben, das wir während der intakten Ehe als Einfamilienhaus genutzt haben, es aber anlässlich der Trennung (wieder) in zwei eigenständige Wohneinheiten geteilt haben. Das war deswegen problemlos möglich, weil dieses Haus vor unserem Kauf als zwei Wohnungen an zwei verschiedene Parteien vermietet war, so dass es eigene Eingänge und eigene Wasser- und Stromzähler gibt.
Das Haus gehört meinem Mann und mir je zur Hälfte und ist noch mit Schulden belastet (wobei das eingebrachte Eigenkapital fast ausschließlich von mir kam, so dass meine Hälfte rechnerisch inzwischen bezahlt wäre; dies sieht mein Mann allerdings anders, da „er“ die Raten bezahlt).
Die verbrauchsabhängigen Kosten (Strom, Gas, Wasser) trägt jede/r selbst; die festen Kosten wie Müll, Grundsteuer, Schornsteinfeger etc. trägt jede/r je zur Hälfte. Strittig ist zwischen uns jedoch die Verteilung bzw. Anrechnung der Kreditkosten für das Haus.


Variante A (Beträge sind gerundet):


Einkommen Frau 1.188,00
Fahrtkosten Arbeit 188,00
------------
bereinigtes Einkommen 1.000,00


Einkommen Mann 3.476,00
Kredit Haus 843,00
Fahrtkosten 247,00
Unterhalt Kind* 364,00
Anderer Kredit 255,00
------------
bereinigtes Einkommen 1.768,00

*(nicht gemeinsam; vor der Ehe; lebt b. d. Mutter)

Unterhalt = 3/7 der Differenz 1.768,00 u. 1.000,00 = 3/7 von 768,00 = 329,00


Variante B (Beträge gerundet):


Einkommen Frau 1.000,00 (siehe oben)


Einkommen Mann 3.476,00
Fahrtkosten 247,00
Unterhalt Kind 364,00
Anderer Kredit 255,00
------------
bereinigtes Einkommen 2.611,00


Unterhalt = (3/7 der Differenz 2.611,00 u. 1.000,00) ./. halber Hauskredit 421,50= (3/7 von 1.611,00) ./. 421,50 = 690,00 ./. 421,50 = 268,50


Welche der Berechnungsvarianten ist richtig? Oder gibt es gar noch eine ganz andere Methode?

Zusatzfrage: Könnte beim Einkommen Frau noch ein Absetzbetrag für zwei Kinder (fast 15 Jahre) in Frage kommen, die sie in die Ehe mit eingebracht hat und für die sie keinen Unterhalt bekommt (und in diesem Leben wohl auch nicht mehr bekommen wird ...)?

Vielen Dank für eine Antwort


P.S.: Ich hoffe, der Text ist einigermaßen lesbar und verständlich. Eigentlich war er schön formatiert (vor allem die Rechentürme), aber das scheint bei der Vorschau verloren zu gehen.

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Sehr geehrter Ratsuchende,

die Variant A ist die zutreffende.

Es fehlt aber zur zutreffenden Berechnung die Berücksichtigung des Wohnwertvorteils auf Seiten der Ehefrau. Da der Ehemann den Kredit zahlt wohnt die Frau quasi "umsonst". Bei Ihr muß daher richtigerweise ein solcher Wohnvorteil als gesparte Miete beim Einkommen hinzugerechnet werden.

Gleiches müßte richtigerweise auch beim Ehemann erfolgen. Dieser zahlt aber die Kreditbelastungen.

Ein Absetzbetrag zu berücksichtigen.

Ich hoffe, Ihnen geholfen zu haben.

Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwaltin
Sylvia True-Bohle

Nachfrage vom Fragesteller 11.03.2005 | 18:01

Vielen Dank für die turboschnelle Antwort!

Eine Nachfrage habe ich noch: In Ihrer Antwort schreiben Sie, dass ein Absetzbetrag zu berücksichtigen ist. Falls der sich auf die bei mir lebenden (nicht gemeinsamen) "unterhaltslosen" Kinder bezieht, in welcher Höhe wäre der anzusetzen? Düsseldorfer Tabelle? Falls ja, welche Einkommensklasse?

Vielen Dank und ein schönes Wochenende!

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 11.03.2005 | 18:17

Danke für Ihre Nachfrage.

Leider ist beim turboschnellen beantworten Ihrer Frage ein "nicht" auf der Strecke geblieben.

Eine Absatzbetrag ist nicht zu berücksichtigen.

Entschuldigung für den Tippfehler.

Bewertung des Fragestellers |


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