Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
478.661
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Trennungsunterhalt an Ehegatten


21.02.2010 16:52 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Oliver Wöhler



Guten Tag,
mich interessiert, ob ich meinem Ehegatten gegenüber Trennungsunterhalt zahlen muß, da ich wesentlich mehr verdiene.
Im Falle einer Trennung bleibt unsere 8 Monate alte Tochter bei mir und ich würde ab Juli diesen Jahres wieder arbeiten (zur Zeit Elterngeldempfänger). Mein Mann ist bis dato arbeitslos und wird dieses Jahr eine Umschulung beginnen, soweit ich weiß erhält er hierfür 75% seines letzten Nettodurchschnittseinkommens, was sich auf ungefähr 1300 € belief.
Zur Zeit bekomme ich 1500 € Elterngeld, im Vorfeld habe ich durchschnittlich 2300 € netto verdient. Wenn ich ab Juli wieder in Teilzeit arbeite, werde ich maximal 1900 € verdienen.
Wie errechnet sich anhand dieser Angaben der Trennungsunterhalt?
Vielen Dank für die Beantwortung meiner Frage.

Notfall?

Jetzt vertrauliche kostenlose Ersteinschätzung von einem erfahrenen Anwalt erhalten!

Feedback noch heute.

Kostenlose Einschätzung starten
Sehr geehrte Fragestellerin,

gerne beantworte ich Ihre Frage.

Zu beachten ist in Ihrem Fall zunächst, dass Ihr Mann für die gemeinsame Tochter Kindesunterhalt schulden würde. Der Mindestunterhalt wäre 225 €, die Ihr Mann auch trotz Umschulung leisten müsste. Bis zum dritten Lebensjahr besteht keine Erwerbsobliegenheit, Ihr Einkommen ab Juli wäre als zumindest teilweise überobligatorisch. Desweiteren ist jeder Unterhaltsanspruch auf seine Billigkeit zu überprüfen. Sie haben bereits die Doppelbelastung aus Kindesbetreuung und Beruf, so dass ich es als unbillig ansehen würde Sie mit Unterhalt zu belasten.

Es kommt immer auf alle Umstände des Einzelfalls an, daher kann man anhand Ihrer Angaben nicht abschließend beurteilen, ob bereits dem Grunde nach der Anspruch entfallen ist. Die Berechnung würde folgendermaßen aussehen:

Ihr netto 1900 € - netto des Mannes abzüglich Kindesunterhalt 1075 € = 825 €. Diese Differenz x 3/7 = 354 €.

Vor einer Berechung muss aber genau das bereinigte Nettoeinkommen ermittelt werden, so dass ich dringend zu einer anwaltlichen Unterstützung rate.



FRAGESTELLER 30.12.1899 /5.0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 59764 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
3,2/5,0
Hilfreiche Antwort, die etwas ausführlicher hätte sein können. ...
FRAGESTELLER
4,6/5,0
klar und schnell - jederzeit wieder!!! ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Die Frage wurde sehr verständlich zu 100% beantwortet. Dankeschön! ...
FRAGESTELLER