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Trennungsunterhalt - Eigentumswohnung


| 24.08.2007 15:33 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Simone Sperling



hallo, zunächst die Daten:
Im Sommer 2000 kündigte meine Ex. ihre Trennung von mir an.
Am 28.11.2000 unterschrieb sie ohne mein Wissen einen Kaufvertrag für eine Eigentumswohnung . Die Anzahlung wurde wohl von einer Erbteilauszahlung finanziert. (Güterstand:Gütertrennung) Am 16.12.2000 zog sie mit unserem Sohn (damals 9 J) aus der gemieteten Wohnung in ihre Eigentumswohnung (zu dem damaligen Zeitpunkt ging ich noch von einer Mietwohnung aus) Ab August 06 nahm meine Ex (Beamtin auf Lebenszeit A12) die Möglichkeit zur Altersteilzeit wahr und erhielt im Nov 2006 offenbar in Zusammenhang damit eine Einmalzahlung - evtl Prämie für die Altersteilzeit- von € 12.600,00 brutto. Da ich nicht wusste das ich etwas erhalten könnte habe ich erst für die Zeit vom November 2006 bis zur Rechtskraft der im Jan.07 ausgesprochenen Scheidung im März 07 Trennungunterhalt geltend gemacht.
Frage: In wie weit kann meine Ex. Zins und Tilgung für die Eigentumswohnung von ihrem Einkommen abziehen und wie ist diese "Abfindung" auf das Einkommen zu verrechnen?
Danke

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Sehr geehrte Damen und Herren,

ich möchte Ihre Anfrage wie folgt beantworten:

Die Schulden (inkl. Zinsen etc.) Ihrer geschiedenen Frau für die Eigentumswohnung können bei der Berechung des Trennungsunterhaltes keine Beachtung finden. Zum einen sind diese nach der Trennung entstanden und der Bedarf für angemessene Wohnkosten ist im Selbstbehalt Ihrer Frau enthalten. Die Aufnahme der Finanzierung würde ansonsten eine Unterhaltspflichtverletzung darstellen.

Handelt es sich bei der Zahlung um eine Abfindung oder Prämie, dann ist diese auf mehrere Jahre verteilt für die Berechnung des unterhaltsrelevanten Einkommen hinzuzurechnen. Auf wie viele Jahre eine Anrechnung erfolgt, ist einzelfallabhängig. Nach den vorliegenden Angaben kann eine Aufteilung auf ca. 5 Jahre erfolgen. Danach erhöht sich das der Unterhaltsberechnung zugrunde liegende Einkommen Ihrer geschiedenen Frau jährlich um ca. 1/5 und im Ergebnis auch Ihr Unterhaltsanspruch.

Ich hoffe meine Antwort genügt Ihnen für eine erste Orientierung im Rahmen der Erstberatung und ich darf darauf hinweisen, dass meine Ausführungen auf Ihrer Sachverhaltsdarstellung beruhen.

Gern können Sie von Ihrem Recht zu einer Nachfrage Gebrauch machen. Weitergehende Fragen beantworte ich gern für Sie im Rahmen einer Mandatsübertragung, ebenso übernehme ich gern weitere Tätigkeiten im Rahmen eines Mandats.


Mit vorzüglicher Hochachtung

Simone Sperling
Rechtsanwältin

Enderstr. 59
01277 Dresden
Tel.: 0351/2 69 93 94
Fax: 0351/2 69 93 95
e-mail: sperling@anwaltskanzlei-sperling.de

Nachfrage vom Fragesteller 24.08.2007 | 19:28

Nur zur Sicherheit: trotz Kaufvertrag am 28.11.2000 und Auszug am 16.12.200 gilt die Aufnahme der Schulden für die Eigentumswohnung als nach der Trennung da vorher (im Sommer) bereits angekündigt. Ist das so richtig??

Danke

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 24.08.2007 | 21:32

Ich möchte Ihre Nachfrage wie folgt beantworten:

Es ist auf Grund des Sachverhaltes davon auszugehen, dass die Aufnahme der Schulden im Zusammenhang mit der Trennung stehen und keine eheprägende Schulden waren. Daher bleiben diese ohne Beachtung.

Mit vorzüglicher Hochachtung

Simone Sperling
Rechtsanwältin

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