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Trennungsunterhalt Berechnung Nettoeinkommen


05.03.2005 00:22 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle



Meine Frau und ich sind gerade dabei uns nach relativ kurzer (bis jetzt 1 1/2 Jahre) Ehedauer einvernehmlich zu trennen. Nach dem derzeitigen Stand (das Trennungsjahr beginnt erst Ende März) bin ich meiner Frau gegenüber zumindest im Trennungsjahr unterhaltsverpflichtet. Bezüglich des Trennungsunterhaltes habe ich folgende Frage:

Wie errechnet sich das Nettoeinkommen, dass zur Berechnung des Trennungsunterhaltes herangezogen wird?

Zum Hintergrund der Frage: Derzeit wird auf Grundlage der Eintragungen auf der letztjährigen Lohnsteuerkarte mein dort ausgewiesenes Bruttoeinkommen aus nichtselbständiger Arbeit (49.668,96 EUR/Jahr) abzüglich der dort ebenfalls ausgewiesenen Sozialversicherungsbeiträge (6.905,28 EUR) bzw. Steuerbelastung (8904,49 EUR), mein Nettoeinkommen (37.311,83 EUR/Jahr)errechnet. Dieser Betrag geteilt durch 12 Monate heißt in diesem Fall: 3.109,31 EUR Nettoeinkommen/Monat.

Mein TATSÄCHLICHES Nettoeinkommen, das ich im Laufe der letzten 12 Monate bezogen habe ist jedoch geringer, da ich durch einen privat genutzten Dienstwagen und dem dadurch vorhandenen geldwerten Vorteil einen steuerlichen Nachteil habe, der mein Nettoeinkommen entsprechend reduziert. Das Nettoeinkommen beträgt etwa 2.150 EUR/Monat bei 13,5 Monatsgehältern. Heruntergerechnet auf 12 Monate, beträgt das monatliche Nettoeinkommen nur noch 2.418,75 EUR.

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Sehr geehrter Ratsuchender,

hier haben Sie leider Pech, da das unterhaltsrechtliche Einkommen nicht mit dem sterrechtlichen Einkomen zu verwechseln ist.

Unterhaltsrechtlich relevant ist das Einkommen, dass Ihnen ausgewiesen wird. Um es einfach zu berechnen, nehmen Sie Ihre Dezemberabrechnung. Den dort aufgeführte Gesamt-Nettobetrag (der dann auch zutreffend das Weihnachts-/Urlaubsgeld mit umfasst) teilen Sie durch 12. Davon ziehen Sie noch eine Berufspauschale von 5% ab und Sie haben das unterhaltsrechtlich relevante Nettoeinkommen.

Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle
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