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Trennungsunterhalt Berechnung Kindesunterhalt


| 20.09.2014 18:30 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle



Hallo.
Meine Frau hat sich von mir nach 4 Jahren Ehe getrennt.
Wohnen noch in unserer Wohnung zur Miete.
Sie wird bald ausziehen.
Wir haben keine eigene Kinder zusammen.
Sie hat ein Sohn (jetzt 12J) mit in die Ehe gebracht. Der Erzeuger zahlt Unterhalt.
Habe den Sohn nicht adoptiert. Ich habe Netto Verdienst von 2700€
Sie ein Einkommen von 300 € Arbeitslosengeld I, Unterhalt für den Sohn von 250€ vom Kindeserzeuger und halt das Kindergeld von 184€.

Werden die 250€ Unterhalt als Einkommen für die Frau gesehen?

Wie berechnet sich das Trennungsgeld anhand meiner Zahlen?

Danke




Einsatz editiert am 20.09.2014 18:40:01

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Sehr geehrter Ratsuchender,

Ihre Fragen möchte ich wie folgt beantworten:

Der Unterhalt in Höhe von 250,00 € für den Sohn wird nicht dem Einkommen der Mutter zugerechnet. Das ist eben dadurch bedingt, dass es sich um den Kindesunterhalt allein für den Sohn handelt.

Für die Höhe des Trennungsunterhaltsanspruches gilt folgendes:

Der Ehegatte, der über das höhere Einkommen verfügt, hat 3/7 der Differenz zwischen den Einkommen beider Ehegatten als Trennungsunterhalt zu zahlen.

Bei dem Einkommen, das in diese Berechnung eingestellt wird, handelt es sich um das unterhaltsrechtlich relevante Einkommen. Das Nettoeinkommen ist bzw. kann noch reduziert werden.

Dazu gehört der Abzug der Pauschale für die berufsbedingten Aufwendungen in Höhe von 5% des Einkommens. Demzufolge wären zumindest 135,00 € von Ihrem Einkommen abzuziehen. Es verbleiben dann 2.565,00€. Die Differenz zum Einkommen der Frau beträgt 2.265,00 €, so dass davon 3/7, mithin 970,00 € errechnet würden.

ABER es ist ganz genau zu klären, ob noch weitere Abzüge von Ihrem Einkommen in Betracht kommen. Dazu gehören unter anderem Beiträge zur weiteren Altersvorsorge, möglicherweise auch Schulden, die noch getragen werden müssen. Auch kann der Abzug der Pauschale für berufsbedingte Aufwendungen ersetzt werden, wenn tatsächlich höhere Aufwendungen erforderlich sind. Allein notwendige Fahrten zum Arbeitsplatz könnten zu einem höheren Abzug führen.

Sie sollten daher meine obige Berechnung nur als groben Anhaltspunkt ansehen. Es muss an Hand Ihrer konkreten Unterlagen eine individuelle Berechnung durchgeführt werden.

Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle, Oldenburg
Bewertung des Fragestellers 20.09.2014 | 20:02


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