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Trennungsunterhalt + Wohneigentum eines Partners

| 28.05.2010 13:03 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


14:03

Kurze Situation:

Meine Frau und ich sind noch verheiratet.
Ich bin im Dezember 09 aus meinem Haus ausgezogen und habe mir eine Wohnung gemietet und meine Frau wohnt mit unserem 2-jährigen Sohn im Haus.
Seit letztem Monat sieht es nicht mehr so aus, als wenn wir nochmal zusammenkommen und sie will daher ab sofort Trennung aller Konten und entsprechenden Unterhalt von mir.

Ich habe nun eine dringende Frage, die ich zwar im Detail noch mit einem Anwalt klären werde, da meine Frau in ihrer Forderung völlig außer Acht lässt, dass sie mein Haus bewohnt, was ich komplett bezahle und ich zusätzlich noch meine Wohnung zahle.

Das Haus habe von meinem Großvater vor der Ehe gekauft, allerdings ohne Bankdarlehen, sondern zahle die Gesamtsumme 30 Jahre lang mit einer monatlichen Rate von 400 Euro ab. Dies ist als Grundschuld im Grundbuch eingetragen, dort stehe auch nur ich.

Vorerst soll und will meine Frau auch da wohnen bleiben, später möchte ich ins Haus zurück.

Aktuell will ich nur wissen, wie diese Nutzung meines Hauses in den Trennungsunterhalt einfließt.

Kann ich ihr die 400 Euro oder eine fiktive Miete für eine ihr angemessene Wohnung als Einkommen berechnen und mir meine Tilgung vom Netto abziehen?

Welche Teilungsregel der Nettoeinkommen gilt dann? Hälfte beider Einkommen?

Andere Variante wäre die 3/7 Teilung. Darf ich hier denn auch meine Tilgung von meinem Einkommen abziehen?

Andere Ideen? Gerne!


Grüße

Andreas

28.05.2010 | 13:24

Antwort

von


(34)
Am Planetarium 14
07743 Jena
Tel: 0364187670
Web: http://www.kanzlei-komischke.de
E-Mail:

Sehr geehrte Fragestellerin,
Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für die Einstellung Ihrer Frage.

Zunächst möchte ich Sie darauf hinweisen, dass dieses Forum lediglich eine erste rechtliche Orientierung bieten soll, die in keinem Fall die Beratung durch eine Kollegin/ einen Kollegen vor Ort ersetzen kann. Durch Hinzufügen oder Weglassen von Sachverhaltsangaben kann die rechtliche Beurteilung komplett anders ausfallen und somit zu einem anderen Ergebnis führen.

Ihre Frage beantworte ich aufgrund der von Ihnen gemachten Angaben und dem eingesetzten Betrag wie folgt:


Bei der Berechnung des Trennungsunterhaltes ist der Wohnvorteil, welchen Ihre Frau derzeit hat, zu berücksichtigen.

Dieser Wohnvorteil wird pauschal errechnet. Daher können Sie den genannten Betrag von 400 Euro ansetzen.

Ihre Exfrau kann, soweit Sie über das größere Einkommen verfügen, Trennungsunterhalt (etwa 3/7 Ihres Einkommens vorbehaltlich des Selbstbehaltes von regelmäßig etwa 900 Euro) beanspruchen.


Um Ihre Ansprüche erfolgreich durchzusetzen, empfehle ich die Einschaltung eines Anwalts vor Ort – den Sie über unser Portal problemlos finden können.

Ich hoffe, Ihnen einen ersten Überblick gegeben zu haben und stehe Ihnen gerne weiterführend, insbesondere im Rahmen der kostenlosen Nachfragefunktion, zur Verfügung.

Abschließend möchte ich Sie bitten die Bewertungsfunktion zu nutzen, um dieses Forum für andere Nutzer transparenter zu gestalten.


Rückfrage vom Fragesteller 28.05.2010 | 13:43

Danke für die schnelle Antwort!

Kurze Rückfrage:

Ziehe ich denn die 400 nur von meinem Netto ab oder entsteht meiner Noch-Frau dadurch zusätzlich ein Einkommen von 400?


Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 28.05.2010 | 14:03

Der Ehegatte, der mietfrei wohnen kann, hat sich den Wohnvorteil als Einkommen anrechnen zu lassen.

Das Einkommen der Frau erhöht sich daher fiktiv um diesen Betrag und findet so Berücksichtigung bei der Berechnung.

Ich hoffe, ich konnte Ihre Fragen abschließend beantworten und verbleibe mit den besten Grüßen für ein angenehmes Wochenende.

Schröder, RA

Bewertung des Fragestellers 28.05.2010 | 14:06

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ANTWORT VON

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