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Trennungsunterhalt, nachehelicher Unterhalt

13.09.2017 12:37 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


14:20

Es geht um Berechnung des Trennungsunterhalts und nachehelichen Unterhalts.

Bin seit Mai getrennt und bekomme seitdem Trennungsunterhalt.
Mein Nochehemann möchte jetzt seine Firmen verkaufen und von dem Verkaufserlös von ca. 2 Millionen sich dann mit 51 Jahren zur Ruhe setzen, hat dann nur noch Einkommen aus einer Vermietung Halle und evtl. Photovoltaik, sonst kein weiteres Einkommen mehr.
Wird dann der Verkaufserlös nach Abzug Steuer u.a. zur Neuberechnung des Trennungsunterhalts und später zum nachehelichen Ehegattenunterhalts herangenommen, oder gehe ich dann leer aus, da kein Einkommen mehr da ist.
Es ist ja verwertbares Vermögen.

Danke für Ihre Antwort.
LG

13.09.2017 | 13:49

Antwort

von


(562)
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12621 Berlin
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Sehr geehrter Fragesteller,

grundsätzlich ist bei Unterhaltsansprüchen auch das Vermögen zu verwerten; § 1581 BGB . Den Stamm des Vermögens braucht der Unterhaltsschuldner nicht zu verwerten, soweit die Verwertung unwirtschaftlich oder unter Berücksichtigung der beiderseitigen wirtschaftlichen Verhältnisse unbillig wäre.

Ausgangspunkt ist bei der Berechnung des Unterhalts jedoch grundsätzlich das Einkommen, dass während der Ehe erzielt wurde und nicht das Vermögen des Unterhaltsschuldners, es sei denn aus dem Vermögen wurden die ehelichen Lebensverhältnisse überwiegend bestritten.

D.h. der Verkaufserlös wird grundsätzlich nicht für die Berechnung des Unterhalts herangezogen.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass diese Plattform eine ausführliche und persönliche Rechtsberatung nicht ersetzen kann, sondern ausschließlich dazu dient, eine erste überschlägige Einschätzung Ihres Rechtsproblems auf Grundlage der von Ihnen übermittelten Informationen von einem Rechtsanwalt zu erhalten.

Durch Weglassen oder Hinzufügen weiterer Sachverhaltsangaben Ihrerseits kann die rechtliche Beurteilung anders ausfallen.

Ich hoffe Ihnen, mit der Beantwortung Ihrer Anfrage, einen ersten rechtlichen Überblick verschafft zu haben.

Für Rückfragen nutzen Sie bitte die Möglichkeit der kostenlosen Nachfrage.
Für eine weiterführende Interessenvertretung stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Ingo Bordasch
Rechtsanwalt

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Rückfrage vom Fragesteller 13.09.2017 | 14:03

Ich bin Hausfrau habe kein Einkommen. Mein Mann hat eine GmbH wo er sich daraus Lohn bezieht und wo auch alle Haushaltskosten, Versicherungen usw. bestritten wurden.
Ehezeit ist doch zu rechnen bis zum Eingang des Scheidungsantrags bei Gericht, also wenn er die Firma verkauft ist der Verkaufserlös sein Einkommen für den Rest seines Lebens, also müsste daraus doch auch der Unterhalt berechnet werden.
Verwertung ist also nicht unwirtschaftlich, da es ja fast 2 Millionen sind.
Bin auf Unterhalt angewiesen (:-(

LG

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 13.09.2017 | 14:20

Sehr geehrte Fragestellerin,

gem. § 1578 BGB bemisst sich der Unterhalt nach den ehelichen Lebensverhältnissen. Das sind grundsätzlich die Einkommen der Eheleute. Da Ihr Mann vor der Trennung Alleinverdiener war, schuldet er Unterhalt entsprechend nach seinem Einkommen während der Ehe bzw. den veränderten Verhältnissen nach der Ehe. Das Vermögen, dass auch vor dem Verkauf der GmbH schon vorhanden war, nur in anderer Form (GmbH statt Geld) ändert daran zunächst einmal nichts.

Verringert Ihr Mann vor Erreichen der Alterszeitrente sein Einkommen böswillig, wird ein fiktives Einkommen zur Grundlage genommen, welches sich wohl am Einkommen während der Ehe orientieren wird.

Je nachdem welcher Güterstand in der Ehe vereinbart wurde oder ob ein Ehevertrag existiert, haben Sie gegebenenfalls auch Anspruch auf Zugewinnausgleich.

Ich rate Ihnen daher einen Kollegen zu beauftragen, der Sie ausführlich beraten, ggf. direkte Rückfragen an Sie richten und Unterlagen einsehen kann um Ihre Rechte zu wahren und Sie auch im Scheidungsverfahren vertreten kann.

Gerne stehe ich Ihnen auch dafür zur Verfügung, wobei die Kommunikation telefonisch, per Mail oder Briefpost erfolgen kann.

Mit freundlichen Grüßen


Ingo Bordasch
- Rechtsanwalt -

ANTWORT VON

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