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Trennungsjahr Schwanger - Vaterschaft anerkennen


06.04.2006 09:15 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht



Hallo,

ich habe einige Fragen zu folgendem Thema:

meine Partnerin ist von mir schwanger, ist aber derzeit noch verheiratet und befindet sich im Trennungsjahr. Für uns kamen jetzt folgende Fragen auf:


Wie sehen die gesetzlichen Regelungen aus:

o gilt rechtlich gesehen der „Ex-Mann“ automatisch als Vater?
o Wenn ich von Anfang an die Vaterschaft anerkenne? Gelte ich dann vollumfänglich als Vater? Ist dies möglich und was ist zu veranlassen?
o Wenn dies nicht möglich ist – ab wann können wir diesen Zustand erreichen und was ist zu veranlassen?
o Was müssen wir bezüglich Sorgerecht und Namensvergabe (sowohl Vor- als auch Nachname) beachten? Kann das Kind meinen Familien-Namen bekommen? Wann und wie ist dies möglich?
o Welche Steine könnten uns seitens des „Ex“ in den Weg geworfen werden und wie können wir diese umgehen? (da ich ihn schon kennengelernt habe, gehe ich nicht davon aus, aber man weiß ja nie!)
o Sind für den Fall, dass ich nicht sofort als Vater gelte, Vorkehrungen zu treffen, für den Fall, dass meiner Freundin etwas zustoßen sollte, dass das Kind zu mir gehört? (muss ja auch geklärt sein :o))

Vielen Dank und Gruß

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Sehr geehrter Fragesteller,

ich bedanke mich für Ihre Anfrage. Da Sie für die Anzahl der Fragen einen sehr geringen Einsatz gewählt haben, werde ich Ihnen diesbezüglich in gebotener Kürze folgendes mitteilen:

Grundsätzlich gilt der Noch-Ehemann als Vater, wenn das Kind während der Ehe geboren wird.

Sie müßten die Vaterschaft anerkennen damit Sie als Vater gelten, mit allen Rechten und Pflichten. Dies ist auch schon vor der Geburt möglich. Die Anerkennu

Da es sich um ein nichteheliches Kind bei Anerkennung durch Sie handelt, liegt das alleinige Sorgerecht grundsätzlich bei der Mutter und erhält auch deren Namen.

Der Noch-Ehemann könnte höchstens behaupten, dass das Kind von ihm ist. Dann müßte die Vaterschaft durch einen Test geklärt werden.

Eine Anerkenntnis vor der Geburt dürfte alles klären.

Ich hoffe, dass ich Ihnen im Rahmen der Erstberatung auf Grund Ihrer Angaben eine erste rechtliche Orientierung geben konnte.

Für Ihre Zukunft wünsche ich Ihnen alles Gute.

Mit freundlichen Grüßen

Christine Gerlach
Rechtsanwältin

Nachfrage vom Fragesteller 06.04.2006 | 11:05

Hallo,

vielen Dank für die schnelle Antwort! Aber ganz ehrlich gesagt, habe ich mir für 20,- € doch eine etwas umfangreichere Antwort erhofft - ich kann mir nicht vorstellen, dass Sie dafür 5-10Minuten aufgewendet haben :o( Eine Erstberatung bei einem Anwalt im Raum Berlin-Brandenburg kostet ebenso 20€ als Mindestsatz und ist dann doch etwas umfangreicher - leider habe ich im Moment aus beruflichen Gründen nicht die Zeit, diesen aufzusuchen.

Wäre es vieleicht doch möglich, dass Sie bitte noch etwas genauer werden? Diese Nachricht ist nicht böse gemeint, aber ich bin doch bezüglich des Umfangs etwas enttäuscht - da so viel davon abhängt, ist mir das Thema sehr wichtig! Vielen lieben Dank und viele Grüße aus Berlin

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 06.04.2006 | 11:57

Sehr geehrter Fragesteller,

Sie stellen 10 Fragen zum Preis von 20 Euro und wollen eine ausführliche juristische Ausarbeitung.

Seien Sie mir nicht böse, aber das ist wirklich nicht möglich.

Ich habe alle Ihre Fragen beantwortet.

Im Übrigen kann ich Ihnen mitteilen, dass eine Erstberatung in einer Kanzlei nie für 20 Euro inkusive Mehrwertsteuer ausgeführt wird, also für faktisch 17,24 Euro.
Diese liegt bei einem Regelstreitwert bei etwa 220 Euro inkl. MwSt.

Bitte beachten Sie auch, dass der Mindesteinsatz bei 15 Euro liegt.

Außderdem weiß ich nicht genau, was Sie noch ausführlicher erklärt haben wollen.
Sie wissen nun, dass Sie die Vaterschaft anerkennen können, schon vor der Geburt, und dies öffentlich beglaubigt werden muss, z B. beim Notar oder Rechtsanwalt. Ebenso muss die Kindsmutter zustimmen. Das Sorgerecht liegt bei ihr, wenn keine anderweitige Regelung getroffen wird.
Der Nochehemann kann Ihnen grundsätzlich keine Steine in den Weg legen, wenn Sie der Vater sind.
Den ganzen Ablauf zu erklären, würde den Rahmen sprengen.

Mit freundlichen Grüßen

Christine Gerlach
Rechtsanwältin

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