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Trennungsgeld / Kindesunterhalt


| 19.09.2007 16:21 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sabine Reeder



Per Urteil muss ich für einen Zeitraum bis August 2007 an meinen Ex-Mann Unterhalt zahlen. Ab September 2007 soll ich Trennungsunterhalt zahlen. Die Scheidung wurde von meinem Ex-Mann eingreicht und die Ehe zum 30.6.07 für beendet erklärt. Der Versorgungsausgleich muss noch gemacht werden. Wie lange muss ich Trennungsunterhalt zahlen? Unser gemeinsames Kind lebt bei mir!!!!! Macht es Sinn, zum Trennungsunterhalt Einspruch einzulegen?

Außerdem hätte er mir seit Nov. 2006 Unterhalt für unser gemeinsames Kind zahlen müssen. Kann ich diese Differenz einfach einbehalten oder muss ich das Geld einklagen, wenn er nicht bereit ist, nur die Differenz anzunehmen?

Mit der Bitte um eine erste Orientierung verbleibe ich
mit freundlichen Grüßen!

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Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für Ihre Frage, die ich unter Berücksichtigung Ihrer Angaben wie folgt beantworten möchte:

Trennungsunterhalt muss grundsätzlich bis zur Rechtskraft des Scheidungsurteils gezahlt werden. Nach Stellung des Scheidungsantrages dauert es in der Regel ein Jahr bis die Scheidung erfolgt.

Wenn Sie laut Urteil nur „bis August 2007“ zahlen müssen, so müssen Sie natürlich jetzt nicht mehr bezahlen. Ich gehe jedoch davon aus, dass Sie meinen, dass ab August 2007 gezahlt werden muss.

Der Trennungsunterhalt muss leider getrennt von dem Ihnen zustehenden Kindesunterhalt gesehen werden. Da der Kindesunterhalt Ihrem Kind zusteht und der Trennungsunterhalt Ihnen, ist eine Aufrechnung nicht möglich.

Wenn Ihr Mann sich weigert, den Kindesunterhalt zu bezahlen, so sollten Sie den Kindesunterhalt schnellstmöglich titulieren lassen, eventuell im vereinfachten Verfahren. Rückwirkend kann kein Unterhalt gefordert werden! Hinsichtlich der Berechnung des Kindesunterhaltes wird sein etwaiges Einkommen zuzüglich der von Ihnen gezahlte Trennungsunterhalt zugrunde gelegt.

Trennungsunterhalt muss immer derjenige zahlen, der ein höheres Einkommen hat. Der Anspruch errechnet sich grundsätzlich aus 3/7 der Differenz hinsichtlich Einkommen aus Erwerbstätigkeit und 50 % aller übrigen Einkünfte. Ob nun eine falsche Berechnung vorliegt, vermag ich leider nicht zu beurteilen. Ein Anspruch auf Unterhaltszahlung nach der Ehe besteht nur dann, wenn auch ein gesetzlicher Unterhaltstatbestand, Kinderbetreuung, Alter oder Krankheit etc, vorliegt.


Ich hoffe, ich konnte Ihnen eine Orientierung geben. Gerne können Sie noch eine Rückfrage stellen.


Mit freundlichen Grüßen

Sabine Reeder
Rechtsanwältin

Meine Antwort umfasst nur die Informationen, die mir zur Verfügung gestellt wurden. Für eine verbindliche Bewertung ist eine umfassende Sachverhaltsermittlung vonnöten, die im Rahmen einer Online-Beratung nicht möglich ist.

Nachfrage vom Fragesteller 19.09.2007 | 20:13

Sehr geehrte Frau Reeder,

danke für die gute Orientierungshilfe. Sie haben Recht, Trennungsunterhalt zahle ich ab Sept.07. Der Trennungsunterhalt steht meinem Ex-Mann zu. Das hatten Sie oben anders erwähnt, verändert aber -glaube ich- nicht Ihre Antwort im weiteren Sinne.

Nun zu meiner Zusatzfrage: Wie tituliere ich den Kindesunterhalt? Muss ich dazu einen Anwalt hinzuziehen oder kann ich das alleine, vielleicht mit einem Austausch mit Frag-einen-Anwalt.de?

Herzlichen Dank!

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 20.09.2007 | 13:25

Gerne beantworte ich Ihre Nachfrage. Der Kindesunterhalt kann entweder im vereinfachten Verfahren tituliert werden oder Sie müssen ihn gerichtlich einklagen. Es gibt auch für den Vater die Möglichkeit, freiwillig eine vollstreckbare Urkunde zu unterschreiben. Sie können sich für Hilfe diesbezüglich an das Jugendamt und auch an einen Rechtsanwalt wenden. Hier sollten Sie zunächst hinsichtlich der Höhe des Einkommens Auskunft über das Einkommen, welches als Berechnungsgrundlage dient, verlangen.

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