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Trennung/Scheidung/Aufenthalt


08.02.2006 22:34 |
Preis: ***,00 € |

Ausländerrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Klaus Wille



Guten Tag,

anbei habe ich ein paar Fragen zu folgendem Sachverhalt:

Meine deutsche Freundin ist mit einem Nicht-EU Bürger (Afrikaner)verheiratet. Die Ehe wurde in D vor ca.1,5 Jahren geschlossen, davon waren sie aufgrund zweier Auslandsaufenthalte ihrerseits in Großbritannien allerdings ca. 3,5- 4 Monate getrennt(beide zusammengezählt ca. 3,5-4 Monate), er verblieb in D.

ER wohnt seit ca. 7,5 Jahren in D und hatte bis Heirat nur Aufenthaltsbewilligung später Aufenthaltserlaubnis(Heirat).

Kinder haben Sie nicht. Er arbeitet Minijob (ist Student sowi ),sie verdient ca.1000€ Net.,Evtl. Arbeitsplatzwechsel mit Option auf doppeltes Net.Sie beklagt sich oft über ihn und streiten sehr oft. Erwägt Trennung/Scheidung.

Fragen:

1)Was passiert im Falle der Trennung/Scheidung mit der Aufenthaltserlaubnis, hat er Bleiberecht?

2)Inwieweit muß Sie in welcher Höhe und Länge Unterhalt leisten wenn er Minijob/kein Job?

3) Was passiert wenn Sie sich in 1 Jahr entscheidet definitiv in GB zu arbeiten und aufzuhalten, hat das Auswirkungen auf Trennungsjahr?

4)Inwieweit werden Ihre Schulden von 12.000€ auf U-leistungen angerechnet?

5)Was ist wenn sie Fortbildung macht mit U-Leistungen( Kosten Weiterbildung angerechnet)?

6)Wohnrecht für beide in einer Wohnung auch wenn in Trennung lebend?


Vielen Dank für Ihre Hilfe

Eingrenzung vom Fragesteller
08.02.2006 | 22:40
Sehr geehrte Damen und Herren,

Frage 1:
Dies hängt davon ab. Aufgrund er Ehe hat er kein Bleiberecht, u.U. aber aufgrund seiner längerjährigen Aufenthaltsdauer. Dies kann man aber erst beantworten, wenn man die Akte es Ausländeramtes gelesen hat.

Frage 2:
Da der Selbstbehalt bei 890 EUR liegt, wird der Unterhalt nur sehr gering sein und m.E. sogar bei 0,00 EUR liegen.

Frage 3:
Nein.

Frage 4:
Die Schulden werde nur bei der Unterhaltsberechnung berücksichtigt und auch nur dann, wenn dies ehebedingt sind.

Frage 5:
Dies hängt davon ab, ob die Weiterbildung zwingend notwendig ist.

Frage 6
Grundsätzlich ja.

Mit freundlichen Grüßen
Klaus Wille
Rechtsanwalt
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