Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Trennung und Scheidung! Fachanwalt für Familienrecht!

09.03.2014 09:07 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Brigitte Draudt


Sehr geehrte Damen und Herren Rechtsanwälte,


mein Partner und ich sind im gesetzlichen Güterstand (Zugewinngemeinschaft) verheiratet. Vor einigen Wochen erfolgte die Trennung. Mein Partner hat vorgeschlagen, anstelle des Zugewinnausgleichs, der genau ermittelt werden müsste und das kompliziert ist, eine Vereinbarung zu treffen, dass mein Partner mir einen Betrag X bis zum ...... zahlt und zum Scheidungstermin nochmal einen Betrag Y. Ist so etwas grundsätzlich möglich? Wenn ja, müsste das notariell beurkundet werden? Und wie müsste die Vereinbarung dann genau lauten? Ich bitte um einen Formulierungsvorschlag.
Ich wäre mit dem Vorschlag meines Partners einverstanden. Würden sich vielleicht dadurch auch evtl. steuerliche Nachteile für mich ergeben?


Vielen Dank für Ihre Bemühungen.



Mit freundlichem Gruß



Einsatz editiert am 09.03.2014 11:15:51

Sehr geehrte Fragestellerin,
Eine solche Vereinbarung ist grundsätzlich möglich. Sie sollte in einer notariellen Scheidungsfolgenvereinbarung protokolliert werden oder bei der Scheidung selbst durch das Gericht protokolliert werden.
Jedoch sollte vorher eine Berechnung zumindest im groben durchgeführt werden, um überhaupt in etwa überblicken zu können, ob sie interessengerecht ist.
Formulierung: Die Parteien verzichten auf die Durchführung des ZGA. Der X zahlt der Y zur Abgeltung aller Ansprüche aus dem ZGA einen Betrag x am .... und einen weiteren Betrag y am. Damit sind alle Ansprüche der Parteien gegeneinander auf ZGA abgegolten.

Es empfiehlt sich aber auch noch die Frage des Unterhalts und des Versorgungsausgleichs zu erörtern und ggf. einzubeziehen.
Auch zu klären ist, ob Zinsen geschuldet sein sollen.
Eine genaue Beurteilung ist auf Grund Ihrer Angaben nicht möglich, auch nicht, ob die Vorgehensweise so wirtschaftlich Sinn macht. Gleiches gilt für die Frage nach der steuerlichen Seite. Grundsätzlich muss er nicht versteuert werden, aber ggf. Zinsen oder die Übertragung von Eigentumsanteilen oder Firmenanteilen, wobei das bei Ihnen nicht infrage zu kommen scheint.

Ich weise darauf hin, dass dies eine erste Einschätzung ist, am besten wenden Sie sich für Details an eine Anwalt. Mehr ist im Rahmen dieses Portals nicht möglich, zumal keine Zahlen etc. vorliegen.

Nachfrage vom Fragesteller 09.03.2014 | 13:22

Sehr geehrte Rechtsanwältin,


kann eine solche Vereinbarung bereits im Trennungsjahr beim Notar vereinbart und protokolliert werden?
Unterhalt soll nach Düsseldorfer Tabelle gezahlt werden.
Versorgungsausgleich soll ganz normal durchgeführt werden.
Meinten Sie Zinsen bei Verzug?
Sollte Sorgerecht auch noch aufgenommen werden?

Vielen Dank!


Mit freundlichem Gruß

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 09.03.2014 | 13:32

Kann auch schon im Trennungsjahr protokolliert werden.
Sorry, aber das andere sind neue Fragen !

FRAGESTELLER 30.12.1899 /5,0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 71410 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Rasche und klar verständliche Antwort. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
sehr schnelle Antwort mit entsprechender Hilfestellung zu Urteilen für einen Einspruch. ...
FRAGESTELLER