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Trennung und Eigentum


06.03.2005 14:07 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Andreas Schwartmann



Hallo

wir alls Kinder haben ein Problem,
unsere Eltern haben sich getrennt nach 25 Jahren Ehe.
In dieser Zeit haben sie gemeinsam ein Haus gebaut( Wert ca 200.000 Euro)ist ca. 15 Jahre alt und noch nich abgezahlt. Mein Vater lebt seit der trennung( 10 Monate) mit meinen 2 Brüder 15 und 21 in diesem Haus, bezahlt auch weiterhin die Schulden ab.Jetzt möchte meine Mutter unbeding Geld für das Haus sehen.Wir Kinder wollen natürlch das unser Vater das Haus behält. Das unsere Mutter Geld bekommt, können wir leider nicht verhindern aber wie viel??? Und könnten wir als Kinder einen Pflichtteil anfordern damit unser Vater so wenig wie möglich unsere Mutter auszahlen muß.

Vielen Lieben dank für die Hilfe
LG

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Sehr geehrte Ratsuchender,


vielen Dank für Ihre Frage.

Wenn Ihre Eltern gemeinsam im Grundbuch als Eigentümer des Hausgrundstückes eingetragen sind, bilden sie eine Eigentümergemeinschaft.

Ihre Mutter kann die Aufhebung der Gemeinschaft verlangen, was bei Grundeigentum bedeutet, daß Ihr Vater Ihre Mutter entweder auszahlt, Ihr also den halben Anteil des Hauses abkauft, oder die Zwangsversteigerung durchgeführt wird. Den Erlös erhalten dann beide Gemeinschafter (Vater und Mutter) entsprechend Ihrem Miteigentumsanteil ausgezahlt. Intern müssten dann allerdings noch die Belastungen verrechnet werden, also z.B. etwaige Darlehensverpflichtungen, die im Innenverhältnis Ihr Vater alleine übernommen hat, so daß Ihre Mutter nicht mehr erhalten wird, als ihr zusteht.

Ein Pflichtteil steht Ihnen als Kinder lediglich im Todesfall zu. Damit können Sie jetzt den Ihrer Mutter zustehenden Anteil an dem Grundstück nicht mindern. Soweit die Mutter hälftige Eigentümerin des Hauses ist, steht Ihr auch der hälftige Erlös aus einem Verkauf bzw. der Zwangsversteigerung zu, wobei sie sich die von Ihrem Vater geleistete Finanzierung für das Haus entsprechend anteilig anrechnen lassen muß, soweit nichts anderes vereinbart ist.

Ich bedauere Ihnen keine günstigere Mitteilung machen zu können.

Mit freundlichen Grüßen

A. Schwartmann
Rechtsanwalt

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