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Trennung nichtehelicher Lebensgemeinschaft

05.03.2010 11:38 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Daniel Hesterberg


Sehr geehrte Damen und Herren,

wir haben 5 Jahre zusammengelebt.

In dieser Zeit habe ich ihm mehrere grössere Beträge überwiesen, sowie meinen kompletten Monatslohn in das gemeinsame Konto einbezahlt. Da er selbstständiger Gastronom ist und die Finanzen nicht so im Griff hatte.

Zusätzlich habe ich einen Kredit über 30000 Euro aufgenommen, das hauptsächlich für seine Schulden benutzt wurde. Durch meine Kontoauszüge kann ich belegen, welche Beträge auf sein Geschäftskonto gingen und auch im Kreditvertrag wurde festgehalten, wieviel jeweils auf welches Konto ging.

Die gemeinsame Wohnung, die auf seinen Namen lief, hat er mit Gewinn verkauft.
Der Kreditvertrag läuft auf mich, da er nicht kreditwürdig war und er zahlt mehr schlecht als recht jeden Monat einen kleinen Teil ( nicht mal die Hälfte und nur mit Druck)

Ich bin alleinerziehend und daher finanziell im Moment ziemlich am rotieren.

Meine Frage : Habe ich denn überhaupt keine Möglichkeit, ihm in irgendeiner Weise Druck zu machen und zumindest einen kleinen Teil meiner Ausgaben zurückzuhaben?

Da der Vertrag nur auf mich läuft besteht da sicherlich keine Möglichkeit, aber es ist doch nicht gerechtfertigt, das ich soviel investiert habe und immer noch draufzahlen muss.

Auch wenn ich natürlich ziemlich dumm war.

Vielen Dank für eine Antwort ihrerseits.

Sehr geehrte Fragestellerin,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich gerne auf Basis Ihres Einsatzes und des von Ihnen mitgeteilten Sachverhalts wie folgt beantworten möchte:

Es gibt eine Möglichkeit, Ihrem ehemaligen Lebensgefährten Druck zu machen, indem Sie sich darauf stützen, Sie hätten ihm selbst ein Darlehen, also einen Kredit, gewährt.

Insofern können Sie ja auch die Zahlungen an ihn durch Kontoauszüge nachweisen.
Gegebenenfalls wären auch die Rückzahlungen von ihm an Sie nachweisbar.

Letztlich darf es sich nicht um eine Schenkung handeln kann, was man aber ausschließen kann, indem Sie sich auch auf die Rückzahlungen an Sie berufen.

Ist für die Rückerstattung des Darlehens eine Zeit nicht bestimmt, so hängt die Fälligkeit davon ab, dass der Darlehensgeber oder der Darlehensnehmer kündigt. Die Kündigungsfrist beträgt drei Monate
(§ 488 Absatz 3 Satz 1 BGB).

Sollten daher Ratenzahlungen an Sie ausgeblieben seien, so können Sie das Darlehen durch Kündigung (schriftlich und am besten per Einschreiben) fällig stellen, so dass es sofort zurückgezahlt werden muss, also innerhalb der oben genannten 3-Monatsfrist.

Nach Fristablauf könnten Sie einen gerichtlichen Mahnbescheid über die Restsumme, die noch nicht gezahlt worden ist, beantragen.

An dem von Ihnen selbst aufgenommenen Kredit haben Sie natürlich festzuhalten, da er nur auf Ihren Namen läuft.

Ich hoffe, Ihnen damit weitergeholfen zu haben und wünsche Ihnen noch einen schönen Tag.

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