Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Bewertungen
499.757
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Trennung nichteheliche Lebensgemeinschaft, gemeinsamer Kredit zwecks Hausumbau

28.08.2018 07:45 |
Preis: 40,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


in unter 1 Stunde
Ein Freund lebt seit 16 Jahren mit seiner Freundin (sie sind nicht verheiratet) in seinem Elternhaus. Nur er ist im Grundbuch eingetragen. Das Haus wurde ihm von seinen Eltern geschenkt. Zwecks Aus- und Umbau des Hauses wurde ein Kredit aufgenommen. Der Freund und seine Lebenspartnerin sind beide Kreditnehmer. Der Kredit wird von seinem Konto monatlich getilgt. Die Lebenspartnerin zahlt ihm einen monatlichen Anteil. Wie ist nun der Sachverhalt, wenn es zur Trennung kommt? Aus der Kreditverpflichtung wird der Freund seine Lebenspartnerin natürlich entlassen und die Raten des Kredits weiterhin alleine zahlen. Hat sie Anspruch auf irgendeine Entschädigung, da der Kredit bis dato gemeinschaftlich zurückgezahlt wurde oder kann man ihre monatliche Zahlung als eine Art Miete ansehen, die sie in anderen Wohnverhältnissen auch hätte zahlen müssen? Wie steht es mit Mobiliar, das gemeinsam angeschafft und aus dem Kredit bezahlt wurde?
Vielen Dank für Ihre Auskünfte.
28.08.2018 | 08:08

Antwort

von


(375)
Hagenburger Str. 54A
31515 Wunstorf
Tel: 05031/951013
Web: http://www.anwaeltin-holzapfel.de
E-Mail:
Diese Anwältin zum Festpreis auswählen Zum Festpreis auswählen

Sehr geehrter Fragesteller,



Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen wie folgt beantworten:


Ein Erstattungsanspruch der Freundin dürfte nach der Rechtsprechung jedenfalls dann nicht bestehen, wenn ihr monatlicher Beitrag in etwa der angemessenen (anteiligen) Miete entsprochen hat. Sollte der Beitrag jedoch deutlich höher gewesen sein, kann ein Rückzahlungsanspruch gegeben sein.

Beim Mobiliar wäre grundsätzlich zu klären, wer jeweils Eigentümer geworden ist. Jeder bekommt bei der Trennung die Gegenstände, die er gekauft hat. Sollte sich das nicht eindeutig zuordnen lassen, kann eine hälftige Teilung der Anschaffungen oder, wenn Ihr Freund die Gegenstände behalten möchte, eine Abstandszahlung zu einer vernünftigen Lösung führen.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen.



Mit freundlichen Grüßen aus Wunstorf

Anja Holzapfel
-Rechtsanwältin-
-Fachanwältin für Familienrecht-


Neu

Darf's noch eine Frage mehr sein?

Viele oder regelmäßige Fragen? Mit der Frag-einen-Anwalt.de Flatrate unbegrenzt Fragen stellen.
Sie haben ein Problem, von dem Sie wissen, dass noch mehr Fragen kommen? Sie sind Handwerker, Arzt, Freiberufler oder Gründer? Dann sollten Sie sich das mal näher anschauen.
Details anschauen
ANTWORT VON

(375)

Hagenburger Str. 54A
31515 Wunstorf
Tel: 05031/951013
Web: http://www.anwaeltin-holzapfel.de
E-Mail:
RECHTSGEBIETE
Fachanwalt Familienrecht, Zivilrecht, Kaufrecht, Vertragsrecht, Erbrecht
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 64106 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Der Rechtsanwalt war sehr Kompetent! Er hat mir sehr geholfen. Ich kann ihn nur weiter empfehlen! ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Alles war für mich in Ordnung. Schnell und in einer verständlichen Ausdrucksart. Super - so soll es sein. Danke ! ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Meine Frage wurde ausführlich beantwortet und es wurde eine neue Möglichkeit aufgezeigt, diesen "Fall" evtl zu lösen. Vielen Dank dafür ...
FRAGESTELLER