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Trennung neLG - Zugangsrecht zum Haus - Anschaffung entwendet

04.12.2014 10:29 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Thomas Bohle


Hallo an anwesenden RA des Familienrechts,

zur Sachlage: wie in Betreff benannt!

Mein Lebenspartner ist Ende Sept ausgezogen, sämtl. das Haus betreffende Sachen müssen noch geklärt werden. Ein Notartermin dazu fand schon statt, d.h. das soweit alles fair abläuft. Mit dem ihm zustehenden Zugangrecht - zum gemeinsamen Wohnobjekt - musste ich ersehen, dass außer seinen persönl. Sachen auch - in der neLG angeschaffte - Dinge (Dolby Seround Anlage) entwendet wurden. Kann ich ihm jetzt das Zugangsrecht entziehen? Darf ich JETZT das Schloss austauschen?
Für eine Antwort bin ich dankbar.

MfG

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Sehr geehrte Ratsuchende,


nach Ihrer Sachverhaltsdarstellung ist die Verärgerung verständlich. Aber leider ist die Gesetzeslage zu Ihren Ungunsten ebenso klar wie eindeutig:


Sie können das Zugangsrecht zum gemeinsamen Wohnobjekt nicht entziehen oder das Schloss auswechseln.


Letzeres können und sollten Sie nur dann machen, wenn nach Ihrer Auffassung ein Unberechtigter sich verbotswidrig Zugang verschafft und Sachen entwendet hat.

Einen Schlüssel müssten Sie aber zur Gewährung des Zugangsrechtes dann dem Ex-Partner aushändigen.



Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle, Oldenburg

Nachfrage vom Fragesteller 04.12.2014 | 11:15

Hallo Herr Bohle,

nun muss ich doch noch einmal nachhaken. Gilt als Unberechtigter auch die "neue" Lebensgefährtin, die mit im Haus war (von Nachbarn gesehen)?
Besteht das Zugangsrecht ein halbes Jahr nach Auszug? Wer definiert 50% des angeschafften?
Vielen Dank für Ihre Mühe.

MfG

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 04.12.2014 | 11:54

Sehr geehrte Ratsuchende,



sofern der Ex ihr den Zugang erlaubt, ist die sicherlich unangenehme Besucherin, aber nicht Unberechtigte (da eben die Berechtigung durch den Ex vorliegt).


Der Rest sind keine Fragen, die nach den Regeln des Plattformbetreibens eine Kostenlose Nachfrage darstellen, sondern neue Fragen. Inwoweit sind sowohl Rechtsanwälte als auch Ratsuchende an diese Nutzungsbedingungen gebunden - daher ist eine kostenlsoe Beantwortung nicht statthaft.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle, Oldenburg


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