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Trennung mit Notarvertrag

09.06.2014 06:31 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Zusammenfassung: Zu einem Ehevertrag mit Verzicht auf Versorgungsausgleich.

Hallo und guten Morgen!
Nach über zehn Jahren habe ich von meinem hoch angesehenen, sehr gut verdienenden Mann die Scheidung verlangt.
Ich gehe seit unserem Kind nur noch halbtags arbeiten.
Nach langen Gesprächen (mit Drohungen seinerseits, mitlerweile anscheinend fairen Vorschlägen) bin ich bereit mit Anwalt und Notarvertrag darauf einzugehen.
Natürlich soll ich auf Zugewinnausgleich verzichten und Gütertrennung ab Vertrag.
Ist so ein Vertrag später anfechtbar?
Ich bekomme nur was mir zusteht über die Jahre, die Vereinbarungen sollen deswegen auch durch Einreichung der Scheidung fortlaufen.
Worauf muss ich achten?

Herzlichen Dank für Ihre Hilfe!

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

1.
Nach § 1408 BGB können Ehegatten ihre güterrechtlichen Verhältnisse durch Vertrag (Ehevertag) regeln.

Der Ehevertrag muss bei gleichzeitiger Anwesenheit beider Teile zur Niederschrift eines Notars geschlossen werden (§ 1410 BGB).

2.
Ein Ehevertrag mit Verzicht auf Zugewinnausgleich unterliegt der richterlichen Inhaltskontrolle dahin, ob die Vereinbarungen sittenwidrig (§ 138 BGB) sind (BGH NJW 2008,1076).

Problematisch könnte daher insbesondere sein, falls Sie VOLLSTÄNDIG und ohne Gegenleistung auf Zugewinnausgleich verzichten sollen.

Sie schreiben aber, dass Sie erhalten sollen, "was Ihnen zusteht".

Was ist das?

3.
Sie sollten darauf achten, dass der Ehevertrag nicht einseitig zu Gunsten Ihres Ehemannes und zu Ihren Ungunsten formuliert wird.

Wenn ich Sie richtig verstehe haben Sie einen Anwalt/eine Anwältin. Dann sollten Sie den vorgesehenen Ehevertrag mit Ihrem Anwalt/Ihrer Anwältin erörtern und prüfen lassen.

Bitte haben Sie Verständnis, dass die Prüfung eines beabsichtigten Ehevertrages nur in Kenntnis aller Umstände erfolgen kann und im Rahmen einr Online-ERSTBERATUNG nicht möglich ist.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
Rechtsanwalt Moosmann

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