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Trennung einer Ehe

12.01.2013 11:58 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Steffan Schwerin


Guten Tag,
leider ist die Situation in meiner Ehe nicht sehr gut und wir sprechen über eine Trennung.

Neben der Sorgerechtsvereinbarung sind die finanziellen Aspekte sehr strittig.
Im Jahr 2008 kam es zur Eheschließung und einem Hauskauf. Die Belastung liegt bei 180000 Euro, mit einer monatlichen Rate von 1050 Euro. Für Nebenkosten sind 350 Euro zu veranschlagen. Altervorsorge wird mit 110 Euro im Monat betrieben.
Zuzsätzlich entstehen Betreuungskosten (Kiga) 200 Euro.
Das monatliche Nettogehalt ist 4000,00 Euro netto in Lohnsteuerklasse III, bei einem Brutto von 58000 Euro.
Weiterhin existiert ein Autoratenkredit mit einer Belastung von 180, 00 Euro.
Sonstige Kosten (GEZ, kleinere Verisicherung) sind mit bis zu 80,Euro mtl. zu berechnen.
Wir haben drei gemeinsame Kinder im Alter von 2,3, und 5 Jahren.
Meine Frau ist zusätzlich im Rahmen eines Midijobs tätig, der ein Einkommen von 600 Euro erzielt.
Meine Frage ist nun:
Wem gegenüber bin ich unterhaltpflichtig und in welcher Höhe!?

-- Einsatz geändert am 12.01.2013 12:46:25

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegeben Informationen verbindlich wie folgt beantworten:


Sie sind den drei Kindern zum Unterhalt verpflichtet, sofern die Kinder bei der Kindsmutter leben. Der Ehefrau gegenüber sind Sie ebenfalls zum Unterhalt verpflichtet.

Leider teilen Sie nicht mit, wer die Verbindlichkeiten für das Haus trägt und wer nach der Trennung im Haus wohnen wird.

Insofern kann eine korrekte Berechnung nicht erfolgen.

Geht man davon aus, dass die finanziellen Belastungen das Haus betreffend, nicht Sie treffen, kann man nur geringfügige Abzüge von dem Nettogehalt machen.

Dann liegen Sie nach der Düsseldorfer Tabelle relativ hoch beim Kindesunterhalt und müssten wie folgt zahlen:

Kind 2 Jahre: 340 Euro
Kind 3 Jahre: 340 Euro
Kind 5 Jahre: 337 Euro

Für die Frau wären dann etwa 800 Euro zu bezahlen.

Wenn Sie die Belastungen für das Haus tragen, dann verringern sich die Beträge.

Kind 2 Jahre: 273 Euro
Kind 3 Jahre: 273 Euro
Kind 5 Jahre: 270 Euro

Für die Frau wären dann etwa 450 Euro zu bezahlen.

Eine ganz genaue Berechnung bekommen Sie bei einem Anwalt vor Ort, denn dort können Sie dann alle relevanten Angaben, die jetzt gefehlt haben, nachholen.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
Steffan Schwerin, Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 12.01.2013 | 13:54

Guten Tag Herr Schwerin,
vielen Dank für die zügige Antwort.
Ich bin alleiniger Besitzer des Hauses und auch alleiniger Kreditnehmer. Meine Frau hat keinerlei Belastungen zu tragen.
Die derzeitigen Entwicklungen lassen vermuten, dass ich das Haus bewohnen werden.
Inwieweit verändert es die Unterhaltszahlungen ob ich oder meine Frau (die Kinder bleiben bei der Mutter) das Haus bewohnen?

Vielen Dank für die Beantwortung!!
Gruß
A. Karge

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 12.01.2013 | 21:28

Sehr geehrter Fragesteller,

gern beantworte ich Ihre Nachfrage wie folgt:

Wenn Sie das Haus bewohnen, tragen Sie sicher auch die Belastungen dafür und können diese einkommensmindernd ansetzen, was anderenfalls nicht möglich ist.

Insoweit ändern sich dann die Unterhaltsbeträge auch.

Mit freundlichen Grüßen

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