Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Trennung bei einer Lebensgemeinschaft

18.09.2008 13:49 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


1) Was habe ich für finanzielle Rechte bei einer Trennung nach einer 5jährigen Lebensgemeinschaft?
Mein Lebenspartner hatte mir ein gebrauchtes Auto gekauft und es mir geschenkt. In dem Fahrzeugschein u. -brief steht mein Name, sprich, das Auto ist auf mich zugelassen!Im Kaufvertrag steht allerdings mein Lebenspartner drin. Bei der Trennung hat er mir den Kfz.-schein aus meinem Ordner entwendet, jetzt behauptet er, er hätte mir das Auto nicht geschenkt und stellte mir eine Rückgabefrist, wie ist hier die Rechtslage?
Bringt es was, wenn ich der Polizei melde das er meinen Kfz.-brief entwendet hat? Bitte nur beantworten bei absoluter Sicherheit!
18.09.2008 | 16:26

Antwort

von


(412)
HInter der Twiete 28
22851 Norderstedt
Tel: 040-41186796
E-Mail:
Diese Anwältin zum Festpreis auswählen Zum Festpreis auswählen

Sehr geehrte Ratsuchende!

Vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich aufgrund Ihrer Angaben und unter Berücksichtigung des von Ihnen gewählten Einsatzes wie folgt beantworte.

Der Kfz-Brief gibt zunächst eine Vermutung über die tatsächlichen Eigentumsverhältnisse.
Eigentümer ist jedoch allein derjenige, dem das Kfz übereignet wurde.
Hier wurde Ihnen das Kfz nach Ihren Angaben geschenkt und Sie dann auch im Brief eingetragen.
Dies spricht für eine wirksame und von Ihrem Lebenspartner so gewollte Eigentumsübertragung auf Sie.
Sie sollten daher der Herausgabe des Wagens widersprechen und die Entwendung des Kfz-Briefes umgehend bei der Polizei anzeigen.
Problematisch ist hier, dass Ihr Lebenspartner den Wagen aufgrund des bei ihm befindlichen Briefes verkaufen könnte.
Der Erwerber würde dann evtl.aufgrund von § 932 BGB gutgläubiger Erwerber des Wagens, es sei denn, er würde um die tatsächlichen Eigentumsverhältnisse wissen.

Sie müssen jedoch damit rechnen, dass Ihr Lebenspartner hier auf juristischem Wege die Herausgabe des Wagens fordern wird.
Er müsste dann aber beweisen, warum es sich bei dem Wagen trotz Ihres Namens im Brief um sein Eigentum handelt.

Ich hoffe, Ihre Fragen beantwortet zu haben.
Gerne stehe ich Ihnen für die weitere Interessenvertretung zur Verfügung.

Bitte beachten Sie, dass die Beantwortung der Frage auf Ihren Angaben beruht. Durch Hinzufügen oder Weglassen von Informationen kann sich die rechtliche Bewertung ändern. Dieses Forum ist nicht geeignet, eine umfassende Beratung durch einen Rechtsanwalt zu ersetzen, sondern soll nur eine erste juristische Tendenz aufzeigen. Bei Rückfragen nutzen Sie bitte die kostenlose Nachfragefunktion auf dieser Seite. Sollten Sie eine Interessenvertretung aus dem Bereich von frag-einen-Anwalt.de heraus wünschen, so kontaktieren Sie mich bitte unter der angegebenen e-mail-Adresse.

Gerne bin ich Ihnen im Rahmen der Mandatserteilung behilflich.

Mit freundlichem Gruß,
Rechtsanwältin Wibke Schöpper.

E-Mail: kanzlei-schoepper@alice-dsl.net




Rechtsanwältin Wibke Türk

Nachfrage vom Fragesteller 22.09.2008 | 13:28

Sehr geehrte Frau Wibke Schöpper,

leider habe ich mich etwas unverständlich ausgedrückt!
Meine erste Frage bezog sich auf meine Rechte in einer 5 jährigen Lebensgemeinschaft, habe ich Ansprüche deshalb, z.B.:
Haushaltsführung ect., eine Antwort auch hierzu wäre mir sehr wichtig, insbesondere da mein Lebensgefährte nur Forderungen an mich stellt. Über eine Antwort darüber würde ich mich sehr freuen!
Grüsse Ihre Hilfesuchende

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 23.09.2008 | 17:21

Sehr geehrte Ratsuchende!

Leider ist auch Ihre Nachfrage nicht hinreichend konkret, so dass hier allenfalls allgemein zur Situation Stellung genommen werden kann.

Was die Ansprüche bei der Trennung einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft angeht, so sind die Partner einander grds. nicht zu Unterhaltszahlungen verpflichtet.
Anderes gilt nur bei gemeinsamen Kindern.

Bei gemeinsamen Schulden bleiben beide Partner in der gesamtschuldnerischen Haftung, d. h. es sind beide weiterhin zur Rückzahlung verpflichtet.

Eine gemeinsam angemietete Wohnung kann nur gemeinschaftlich durch beide Partner gekündigt werden. Andere Regelungen sind nach Absprache mit dem Vermieter möglich.

Wenn Sie Ihre Frage bzgl. der Haushaltsführung dahingehend verstehen, dass Sie nachträglich hierfür eine Summe X fordern möchten, so ist dies nicht möglich, sofern hier nicht eine solche Summe vereinbart wurde.

Ich hoffe, Ihre Fragen beantwortet zu haben.

Bei weiteren Fragen stehe ich Ihnen im Rahmen der Mandatserteilung gerne zur Verfügung.

Mit freundlichem Gruß,

Rechtsanwältin Schöpper

ANTWORT VON

(412)

HInter der Twiete 28
22851 Norderstedt
Tel: 040-41186796
E-Mail:
RECHTSGEBIETE
Familienrecht, Kaufrecht, Miet und Pachtrecht, Vertragsrecht, Reiserecht
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 70047 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Schnelle und fundierte Antwort bei einem komplexen Thema. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Alles bestens. Vielen Dank! ...
FRAGESTELLER
Jetzt Frage stellen