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Trennung - Zahlung

19.05.2010 21:43 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Notar und Rechtsanwalt Oliver Wöhler


guten tag, ich bin verheiratet, 2 kinder 4 und 6. eine (erstmal) räumliche trennung scheint unausweichlich, eheberatung vor 1 jahr hat nicht wirklich bzw nur kurz etwas gebracht. die düsseldorfer tabelle kenne ich. was kommt sonst noch an zahlungen/ansprüchen auf mich zu, was gibt es zu beachten?trennungsunterhalt? meine frau ist selbstständig ( arbeitet täglich 8:30 bis 15:30) und hat ca 400€ netto pro monat. ich bin ganztags beschäftigt. besten dank& gruß vorab

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Sehr geehrter Fragesteller,

gerne beantworte ich Ihre Frage.

Zunächst muss man festhalten, dass an dieser Stelle keine umfassende anwaltliche Beratung ersetzt werden kann, weil dazu gehört, dass alle relevanten Unterlagen und Angaben vorliegen.

Bei der Trennung ist wichtig, dass eine Vermögenstrennung erfolgt. Jeder Ehepartner sollte ein eigenes Konto haben und gemeinsame Konten sollten geschlossen werden. Wenn es eine gemeinsame Immobilie gibt ist zu klären, wer ggf. die Finanzierung weiter führt. Wenn eine Wohnung gemietet ist, muss von beiden gekündigt werden, falls beide Ehegatten Mieter sind.
Falls die Trennung Bestand hat und es zur Scheidung kommt, wäre der Zugewinnausgleich zu klären. Aus diesen Dingen können sich Zahlungsansprüche ergeben, zu denen man von hier nichts weiter sagen kann. Auch bezüglich eventuelle gemeinsamer Verbindlichkeiten muss eine Klärung erfolgen.

Allein die Kenntis der Düsseldorfer Tabelle reicht nicht aus, um den Kindesunterhalt zu ermitteln, weil alleine die Ermittlung des bereinigten Nettoeinkommens in der Regel nur durch einen Anwalt sachgerecht möglich ist. Wenn hier Fehler gemacht werden, führt dies evtl. zu überhöhten Unterhaltszahlungen, die später nicht mehr zurückgefordert werden können. Der Kindesunterhalt geht dem Ehegattenunterhalt vor. Während der Trennungszeit würden Sie aller Voraussicht nach Trennungsunterhalt schulden und zwar mindestens als Aufstockungsunterhalt. Während der Trennung ist Ihre Frau nicht sofort verpflichtet, die Erwerbstätigkeit zeitlich auszudehnen. Anders sieht es möglicherweise nach der Scheidung aus. Trennungs- und Nachehelicher Unterhalt sind rechtlich nicht identisch. Hierzu wären Angaben nur bei Kenntnis allerr Umstände möglich. Es kommt unter anderem auf die Dauer der Ehe und die Betreuungsmöglichkeiten für die Kinder an, um nur zwei Punkte zu nennen.
Den Trennungsunterhalt würde man mit 3/7 der Einkommensdifferenz der Nettoeinkommen nach Abzug des Kindesunterhalts (Zahlbeträge) berechnen. Ihnen muss dabei ein Selbstbehalt von mindestens 1000 € netto gegenüber der Ehefrau verbleiben.
Dies ist eine grobe Angabe, damit Sie sich orientieren können. Auch hier muss eine vollständige Berechnung durch einen Anwalt erfolgen, weil diverse Gesichtspunkte zu berücksichtigen sind.

Ich gehe bei meinen Angaben davon aus, dass die Kinder nach Trennung bei Ihrer Frau leben. Gerade auch, wil Ihre Frau selbstständig ist, erfordert die Berechnung des Unterhalts Fachwissen.




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