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Trennung - Unterhalt

10.11.2010 09:31 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Steffan Schwerin


Sehr geehrte Damen und Herren,

im März 2009 heiratete ich meine jetzige Frau.
Ich(47) brachte als Witwer einen Sohn ( jetzt 18 Jahre, Schüler) in die Ehe und meine Frau(45) eine Tochter (jetzt 19, Schülerin) und einen Sohn(jetzt fast 17 Jahre,Schüler).Diese Patchworkfamile ist mittlerweile so zerfetzt, dass ich mir überlege, mich von meiner Frau zu trennen.
Durch das ganze Geschehen der letzten Monate zog bereits mein Sohn aus(Darunter leide ich sehr). Momentan lebt nur noch die Tochter meiner Frau bei uns. Ihr knapp 17 jähriger Sohn lebt alleine.

Ich besitze ein Haus, welches nach dem Tod meiner ersten Frau meinem Sohn und mir gehört. Meine Frau hat per Ehevertrag kein Recht auf das Haus.Wir leben im gesetzlichen Güterstand.

Ich brachte einen Kredit mit in die Ehe, den ich mtl mit 500 € alleine tilgen muss. Ich tilge auch das Auto meiner frau und mein eigenes in Höhe von 250 € mtl. ferner muss ich jeden Monat ein Hausgeld in Höhe von 200 € für eventuell anfallende Hausreparaturen
ansparen.

Ich würde jetzt gerne mit Zustimmung meines Sohnes das Haus verkaufen und mir eine Eigentumswohnung zulegen. geht das so einfach ???

Ich habe ein Netto von ca. 1750 und meine Frau von ca. 800 €

Da ich nach dem Verkauf des Hauses meinen Sohn auszahlen muss und ich Ihm ja zum Unterhalt verpflichtet bin, würde ich gerne wissen, ob ich meiner Frau gegenüber auch Unterhalt bezahlen muss, da mit dann von meinem Gehalt nicht mehr viel übrig bleibt.

Gibt es etwas, was ich unbedingt beachten sollte ?

DANKE

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Sehr geehrte(r) Fragesteller(in)

die von Ihnen gestellten Fragen beantworte ich unter Berücksichtigung des geschilderten Sachverhaltes sowie Ihres Einsatzes wie folgt:


1) Ich würde jetzt gerne mit Zustimmung meines Sohnes das Haus verkaufen und mir eine Eigentumswohnung zulegen. geht das so einfach ???

Ja, Sie können mit dem Haus so verfahren. Da das Haus in Ihre und im Eigentum des Sohnes steht, können Sie das Haus mit seiner Zustimmung auch verkaufen.

Im Rahmen der Trennung muss Ihre Frau aus dem Haus ausziehen. Sie kann auch wohnen bleiben, muss dann aber ein Mietverhältnis mit Ihnen oder dem neuen Eigentümer eingehen.


Sie sollten Ihrer Frau mitteilen, dass das Haus verkauft wird und Sie ausziehen soll. Die Frau muss aber ausreichend Gelegenheit bekommen, sich eine neue Wohnung zu suchen.

Daher sollten Sie ihr eine großzügige Frist bis zum Verlassen des Hauses setzen. Solange können Sie von ihr aber auch eine Nutzungsentschädigung, also eine Beteiligung an den laufenden Kosten verlangen.


2) Unterhalt - Gibt es etwas, was ich unbedingt beachten sollte?

Bis zur Scheidung schulden Sie Ihrer Frau Trennungsunterhalt. Errechnet wird dieser anhand Ihrer Beider Einkommen unter Berücksichtigung diverser Verbindlichkeiten.

Solange die Frau kostenfrei in Ihrem Haus lebt, muss sie sich z.B. einen sogenannten Wohnvorteil oder eine fiktive Miete anrechnen lassen.

In etwa werden Sie ihr 300 Euro monatlich zahlen müssen. Sie sollten den genauen Unterhaltsbetrag aber nochmal unter Vorlage aller relevanter Unterlagen anwaltlich berechnen lassen.

Nachfrage vom Fragesteller 10.11.2010 | 09:55

Hallo,
können Sie mir die 300 € Unterhalt aufschlüsseln ?

Wenn ich von meinen 1750 € 456 € Unterhalt für meinen Sohn abziehe und das Darlehen 500 € in Abzug bringe und ja unsere 2 Autos bezahle, warum bleibt dann noch so viel Unterhalt übrig ?
Ich habe doch dann weit unter 1100 € ?

Besten dank nochmals.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 10.11.2010 | 10:02

Sehr geehrter Fragesteller,

gern beantworte ich Ihre Nachfrage wie folgt:

Die 300 € sind nur eine erste überschlägige Einordnung unter Berücksichtigung der angegebenen Einkommen und der fiktiven Miete der Frau.

Soweit Sie mit Ihren anrechenbaren Ausgaben unter den Selbstbehalt von 900 € kommen, muss kein Unterhalt mehr an die Frau gezahlt werden.

Von Ihrem Einkommen werden der Unterhalt für den Sohn und die Kreditverbindlichkeiten in erster Linie abgezogen.

Wenn Sie für die Frau dann auch noch das Auto finanzieren, muss dies auch Berücksichtigung finden.

Soweit die Frau dann auch noch im Haus wohnt, wäre es am besten, wenn Sie sich mit ihr darauf verständigen, dass im Gegenzug kein Unterhalt gezahlt wird.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen und verbleibe mit freundlichen Grüßen

Steffan Schwerin
Rechtsanwalt

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