Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
480.084
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Trennung - Sorgerecht - Zwangsversteigerung???


06.02.2006 13:56 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Stefan Steininger



Hallo.

Ich habe mich vor 2 Monaten von meinem Mann getrennt. Wir haben 2 gemeinsame Kinder und vor 2 Jahren ein Haus gekauft. Wir sind beide berufstätig.
Ich möchte gerne mit den Kindern in unserem Haus bleiben. Er stimmt dem nur zu, wenn er aus dem LAKRA - Vertrag raus kommt. Dieser läuft noch bis Februar 2013. Ist das irgendwie machbar, oder kann man ein Schriftstück aufsetzen, das ihn von weiteren Zahlungen befereit?
Zu dem verlangt er von mir, daß ich alleine, ohne meinen neuen Partner in dem Haus bleibe, da er sonst alles daran setzen würde, die Kinder zu bekommen. Zur Not würde er seinen Job kündigen und somit für die Kinder da sein. Geht das überhaupt? Kann er meinem Freund Hausverbot erteilen aber seine Freundin zur übernachtung ins Haus holen? Ich muß dazu sagen, daß wir seit der Trennung auch räumlich getrennte Zimmer haben.
Und wie wird das mit dem Unterhalt gerechnet? Es gibt ein Existenzminimum von etwa 850,- €. Wenn er für beide Kinder etwa 400,- € Unterhalt zahlen sollte würde ihm das Geld nicht ausreichen. Wie funktioniert das?

Vielen Dank für Ihre Hilfe.

Notfall?

Jetzt vertrauliche kostenlose Ersteinschätzung von einem erfahrenen Anwalt erhalten!

Feedback noch heute.

Kostenlose Einschätzung starten
Sehr geehrte Fragestellerin,

Ihre Online-Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der von Ihnen übermittelten Informationen wie folgt beantworten:

Sie greifen hier eine Vielzahl von Problemen an, die sich abschließend hier kaum erörterten lassen. Daher kann ich Ihnen nur gleich zu Beginn raten, sich anwaltlich vertreten zu lassen (auch für das spätere Scheidungsverfahren). Ggf. haben Sie Anspruch auf Beratungshilfe – das Amtsgericht für Ihren Wohnort wird Ihnen weiterhelfen. Zu Ihren Fragen:

Natürlich können Sie die Rückzahlung des Kredites intern regeln. Von so einer Vereinbarung kann ich ohne genaue Prüfung jedoch nur abraten.

Zum Thema Sorgerecht: dies verbleibt grundsätzlich bei beiden Elternteilen. Wer dann letztendlich die Kinder zu sich nehmen wird, wird im Zweifel eine Entscheidung des Familiengerichts. Dabei wird es um das Wohl der Kinder gehen. Die angekündigte Aktion Ihres Mannes ist dabei für ihn wohl wenig hilfreich.

Die gemeinsame Nutzung der Wohnung stellt natürlich immer ein Problem dar. Ich unterstelle, dass Sie ebenfalls als Eigentümerin eingetragen sind. Ihr Mann kann dann natürlich nicht alleine bestimmen, was zu machen ist. wenn die Situation unerträglich ist, können Sie einen Antrag auf Zuweisung der Wohnung beim Familiengericht stellen.

Beim Unterhalt muss ein Selbstbehalt von Euro 890 nach den SüdL verbleiben. Reicht das Einkommen nicht aus, alle Unterhaltsberechtigten zu bedienen, wird eine Mangelfallberechnung vorgenommen. Der Selbstbehalt muss dabei regelmäßig dem Unterhaltsschuldner verbleiben.

Ich hoffe, Ihre Frage hinreichend beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Für evtl. Rückfragen und natürlich auch die weitere Vertretung stehe ich gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Stefan Steininger
Rechtsanwalt

FRAGESTELLER 30.12.1899 /5.0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 60078 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Ausführlich, verständlich und klar geschrieben. Sehr zufrieden. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Herr RA Vasel erschien mir sehr kompetent, da er auch bei angedachtem weiteren Verfahren meines Steuerberaters fundierte Bedenken, gerade paradoxerweise bezüglich eventuell sich daraus ergebender steuerlicher Nachteile, hatte ... ...
FRAGESTELLER
3,2/5,0
Ohne Paragraphenangabe, alles pi x Daumen, man hätte zb § 850d ZPO oder sowas erwähnen können, Frage wurde obendrein unvollständig beantwortet aber Alles in Allem eine kleine Übersicht, musste im Endeffekt trotzdem alles Nachschlagen ... ...
FRAGESTELLER