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Trennung - Auenthaltbestimmungssrecht


| 31.07.2007 09:13 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Thomas Bohle



Meine Frau und ich wollen uns trennen.

Wir haben eine Tochter (11 Jahre) und bewohnen unser gemeinsames Haus.

Ich bin in Vollzeit beschäftigt und arbeite im Nachbarort.

Meine Frau arbeitet in Teilzeit in einer Stadt, die weiter entfernt liegt (rund 70km) und um die Fahrten zu reduzieren, bewohnt sie während 3 Tagen eine Mietwohnung am Arbeitsort.
In dieser Stadt lebte meine Frau bis wir uns kennenlernten und wegen unserer Tochter ist sie damals in meinen Wohnort gezogen.
Hier leben auch Oma, Opa, Tanten und Cousinen unserer Tochter.

Seit dem 1. Lebensjahr unserer Tochter arbeitet meine Frau wieder und seitdem teilen wir die Kindererziehung.
An 2 1/2 Tagen in der Woche kümmere ich mich allein um unsere Tochter.
Während ich bei der Arbeit bin, ist unsere Tochter bei einer Tagesmutter, zu der sie eine innige Bindung aufgrund der langen Jahre (über 10 Jahre) aufgebaut hat.
Arztbesuche z.B. führe meist ich an diesen Tagen mit meiner Tochter durch.
Wir (meine Tochter und ich) haben ein gutes Verhältnis, wobei ich die emotionale Bindung unserer Tochter zu mir, bzw. meiner Frau als gleich bewerten würde.
In Schulangelegenheiten bin ich der aktivere und besuche die Elternabende und engagiere mich auch in der Schule (z.B. Pflegschaftsvorsitzender), meine Frau nimmt soweit es geht daran teil.

Das Verhältnis zwischen meiner Frau und mir ist (noch) gut. Wir suchen beide zusammen nach der besten Lösung und haben auch einen Mediator eingeschaltet. Wir wollen für unsere Tochter so wenig Veränderung wie möglich (außer unsere Trennung), daher soll die häusliche Situation erhalten bleiben.

Da die emotionale Bindung zu unserer Tochter bei uns beiden identisch ist, sind andere Rahmenbedingungen zur Lösung des Konfliktes zu berücksichtigen.

Mein Ansatz ist, dass aufgrund der Arbeitsplatzsituation, des sozialen Umfeldes und da meine Frau sich an unserem Wohnort nie heimisch gefühlt hat, meine Tochter bei mir bleibt und meine Frau in "ihren Heimatort" geht.
Diese Lösung ist auch vor dem Hintergrund zu sehen, dass meine Frau - wenn unsere Tochter einmal aus dem Haus ist - aufgrund ihres Berufes und ihrer Heimatgefühle zurück in "ihren Heimatort" gehen wird.

Meine Frage ist nun:
Welche Möglichkeiten habe ich, bzw. welche Schritte müßte ich gehen, um diese Lösung gegebenenfalls "durchzudrücken", falls wir kein Einvernehmen finden?
Wie realistisch schätzen sie die Chancen ein, mit dieser Lösung "durchzukommen"?

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Sehr geehrter Ratsuchender,


sofern keine einvernehmliche Lösung zustande kommt, müsste beim Familiengericht ein Antrag auf Übertragung des Aufenthaltbestimmungsrechtes gestellt werden.

Das Gericht wird dann zum Wohle des Kindes entscheiden, unter Abwägung aller Gesamtumstände. Dabei werden voraussichtlich alle die von Ihnen vorgetragenen Argumente berücsichtigt werden; auch wird das Kind dann angehört.

Nach Ihrer Darstellung kann ich mir dann nicht vorstellen, dass das Gericht Ihrem Antrag nicht stattgeben wird.

Wesentlich wird aber dabei auch die Anhörung des Kindes sein; sofern sich dort nichts anderes ergibt oder Argumente, die bisher nicht bekannt sind, vorgetragen werden, sehen die Chancen, dass das Kind letzlich bei Ihnen bleibt, sehr gut.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle
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