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Trennung 1 Monat nach Einbürgerung

13.08.2019 17:30 |
Preis: 25,00 € |

Ausländerrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Malek Shaladi


Zusammenfassung: Die Rücknahme der Einbürgerung muss zum Zeitpunkt der Entscheidung rechtswidrig durch arglistige Täuschung, Drohung oder Bestechung oder durch vorsätzlich unrichtige oder unvollständige Angaben, die wesentlich für seinen Erlass gewesen sind erwirkt worden sein (§ 35 StAG).

Sehr geehrte Damen und Herren,

Vor zwei Jahren habe ich Einbürgerung Zusicherung bekommen, danach meine Staatbürgerschaft aufgeheben (nicht EU) und vor 1 Monat bin ich eingebürgert. Vorher hatte ich unbefristete Aufenthaltstitel. Staatbürgerschaft habe ich als Ehefrau einer deutschen Staatsangehörigen bekommen.

Wir sind fast 6 Jahren verheiratet und wohnen zusammen. Nur während jeder Streit dröhnt mein Ehemann mit Trennung und Scheidung.

Nach letzte Streit hat mein Mann auch gesagt dass er kann sich trennen und dann wird auch meine Staatbürgerschaft zurückgenommen und ich werde Person ohne Staatbürgerschaft. Ich weiß nicht ob er das ernst gemeint hat. Ich will nicht micht trennen oder scheiden.

Unsere Ehe ist NICHT fiktiv, und vor und zur Zeit der Einbürgerung waren wir zusammen. Er war auch dabei wenn ich meine Einbürgerung beantragt und bekommen habe. Wir beide haben auch Unteralgen unterschrieben, dass unsere Ehe besteht und wir möchten uns nicht scheiden lassen. Und jetzt wohnen wir auch nicht getrennt.

Meine Frage:

Wenn mein Mann sich von mir trennt und auszieht z.B. wie er sagt, und später Scheidung einrichtet, werde ich meine Staatbürgerschaft verlieren, weil ich nur 1 Monat eingebürgert bin und er so schnell trennen will? Kann er lügen und alles machen, dass ich meine Staatbürgerschaft verliere? Ich habe gehört, dass es gibt 5 Jahren Rückgabefrist für Einbürgerung. Ist das richtig?

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Die Rücknahme richtet sich nach § 35 StAG:

Eine rechtswidrige Einbürgerung oder eine rechtswidrige Genehmigung zur Beibehaltung der deutschen Staatsangehörigkeit kann nur zurückgenommen werden, wenn der Verwaltungsakt durch arglistige Täuschung, Drohung oder Bestechung oder durch vorsätzlich unrichtige oder unvollständige Angaben, die wesentlich für seinen Erlass gewesen sind, erwirkt worden ist.

Die Einbürgerung muss rechtswidrig gewesen sein. Das muss die Behörde auch beweisen (können). In Ihrem Fall war die Einbürgerung jedoch rechtmäßig, weil sie damals zum Entscheidungszeitpunkt zusammen lebten. Gegenteiliges müsste die Behörde nachweisen, was anhand Ihrer Angaben nur schwer gelingen wird. Insofern sehe ich in Ihrem Fall kein Risiko der Rücknahme.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

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