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Transportschaden bei DHL, versichertes Paket


18.03.2017 14:53 |
Preis: 30,00 € |

Internetauktionen


Beantwortet von

Rechtsanwalt Jan Wilking



Hallo,

Ich habe vor kurzem einen elektronischen Artikel bei Ebay verkauft. Nachdem die Auktion vorbei und ich das Geld erhalten habe, habe ich den Artikel per Paket abgeschickt.

Einige Tage später meldete sich der Käufer, dass der Artikel beschädigt sei, der Käufer hat den Artikel jedoch angenommen. Der Transportschaden wurde an DHL gemeldet und der Artikel inklusive eines Schreibens, in welchem mir erläutert wurde, dass die innere Verpackung nicht ausreichend gewesen sei und daher der Schaden nicht übernommen werden könne,an mich zurückgesandt.

Als Verpackung habe ich den Originalkarton des Herstellers des Artikels verwendet, inklusive der originalen Kartoneinlage, in welchem jedes einzelne Element seinen Platz hat. Innerhalb des Kartons ist also nichts frei herumgeflogen.

Der Karton, der ja an mich zurückgesandt wurde, weist starke Beschädigungen auf, kurz gesagt: Der Karton sieht aus, als hätte jemand damit Fußball gespielt.

Dass ich sowohl Artikel, als auch Karton, in einem einwandfreien Zustand abgeschickt habe, kann jemand bezeugen.

Daraus ergeben sich für mich einige Fragen:

1) Lohnt sich ein Widerspruch gegen den Bescheid von DHL ? Gegebenenfalls sogar rechtliche Schritte ?

2) Der Käufer möchte sein Geld von mir wiederhaben. Handelt es sich dabei um eine berechtigte Forderung ?

Beste Grüße

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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Nach Ihrer Schilderung war der Artikel ausreichend sicher verpackt, wofür Sie auch einen Zeugen haben. In Verbindung mit dem äußerlich stark beschädigten Karton spricht hier objektiv alles für ein Verschulden des Transportdienstleisters. Daher sollten Sie unbedingt gegen den ablehnenden Bescheid vorgehen.

Wenn Sie den Artikel als Privatperson verkauft haben und nichts Abweichendes vereinbart wurde, trägt der Käufer das Transportrisiko. Sie haben dem Käufer nur die Übergabe des Artikels an den Transportdienstleister in ausreichend sicherer Verpackung geschuldet - diese Pflicht haben Sie nachweislich erfüllt. Das Risiko, dass der Artikel anschließend auf dem Transportweg beschädigt wird, trägt dann der Käufer. Sie schulden lediglich als vertragliche Nebenpflicht die Geltendmachung des Schadens beim Transportdienstleister. Verweigert DHL weiterhin die Begleichung des Schadens, sollten Sie den Anspruch gegen DHL an den Käufer abtreten. Einen Anspruch auf Rückzahlung gegen Sie hat der Käufer dagegen nicht.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Nachfrage vom Fragesteller 18.03.2017 | 16:48

Hallo Herr Wilking,

vielen Dank für Ihre Antwort.

Darf ich also davon ausgehen, dass ich meiner Pflicht, den Artikel ordnungsgemäß zu verpacken und an den Transportdienstleister zu übergeben, nachgekommen bin, auch wenn DHL anderer Meinung ist ?

Ändert sich etwas an der Rechtslage, wenn der Preis des Artikels etwas über den Versicherten 500€ Wert liegt ?

Vielen Dank und beste Grüße

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 18.03.2017 | 17:03

Vielen Dank für Ihre Nachfragen.

Da Sie den Artikel in der Originalverpackung inkl. Inlay versendet haben, gehe ich von einer ordnungsgemäßen Verpackung aus.

Meines Wissens nach regeln die AGB der DHL keinen Haftungsausschluss bei höherem Wert der Ware. Sie können aber natürlich nur maximal 500 € verlangen.

Mit freundlichen Grüßen

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