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Transportschaden an Flachbildfernseher

10.08.2018 16:18 |
Preis: ***,00 € |

Schadensersatz


Beantwortet von


Sehr geehrte Damen und Herren,
es geht um einen bei einem Umzug entstanden Schaden an einem Flachbildfernseher, der nun in großen Teilen des Sichtbereiches bunte Streifen anzeigt. Diesen Schaden habe ich noch am Abend des Umzugs entdeckt und per E-Mail mit angefügten Photo dem Umzugsunternehmen gemeldet. Bei einem Telefonat am nächsten Tag wurde mir erklärt, dass der Fernseher ordnungsgemäß in speziellen Verpackungsmaterial transportiert worden ist. Allerdings habe ich zumindestens bei der Anlieferung gesehen, dass der Fernseher vollkommen ungeschützt in die Einfahrt und in das Haus getragen wurde. In den nächsten Tagen habe ich dann von der zuständigen Versicherung ein Schreiben erhalten, indem diese die Haftung ablehnt und sich dabei auf Paragraph 451 Abschnitt 7 HGB beruft. Demzufolge sei dies ein besonders empfindliches Transportgut, das nicht versicherungsfähig sei. Frage: muss ich diese Einschätzung so hinnehmen? Immerhin werden heutzutage Flachbildfernseher regelmäßig im Internet bestellt und per Post verschickt, so auch unserer, und die Firma hat offenbar spezielles Verpackungsmaterial im Gebrauch und nach eigenen Angaben auch verwendet. Ich danke Ihnen herzlich im Voraus für die Antwort.

Mit freundlichen Grüßen

12.08.2018 | 07:45

Antwort

von


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Guten Morgen,

ich möchte Ihre Anfrage auf der Grundlage der dazu mitgeteilten Informationen wie folgt beantworten:

Die Ansicht der Versicherung ist ein Versuch, die Zahlungspflicht entfallen zu lassen. Natürlich können Flachbildschirme, entsprechend verpackt, transportiert werden, ohne besonders leicht beschädigt zu werden. Der online-Handel macht es doch täglich vor.

Zudem hält die Firma, eigenen Angaben nach, spezielles Verpackungsmaterial vor, das aber wohl nicht verwendet wurde, so dass Sie durch Zeugen die gesetzliche Vermutung nach § 451d Abs. 2 widerlegen können. Nach Abs. 3 der Vorschrift gilt nämlich:

"Der Frachtführer kann sich auf Absatz 1 nur berufen, wenn er alle ihm nach den Umständen obliegenden Maßnahmen getroffen ... hat ". Das war eben nicht der Fall.

Es liegt kein Haftungsausschluss nach § 451d Abs. 1 Zif 7 vor,

Sie sollten daher den Schaden bei weiterer Zahlungsverweigerung gerichtlich einklagen.

Mit freundlichen Grüßen


Rückfrage vom Fragesteller 12.08.2018 | 11:17

Vielen Dank für die Antwort, die mir sehr hilft.

Letzte Frage: gibt es Urteile zu ähnlichen Fällen, auf die man verweisen könnte?

Herzlichen Dank und viele Grüße

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 12.08.2018 | 12:32

Guten Tag,
es wird sicher Urteile geben, die aber nicht alle unbedingt veröffentlicht worden sind.
Ein auf Ihre Fall speziell bezogenes Urteil ist mir nicht bekannt.
Mit freundlichen Grüßen

ANTWORT VON

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