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Transporter gekauft,bezahlt und jetzt weder Auto noch Geld erhalten-Was tun?

| 08.11.2018 23:38 |
Preis: 50,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von





Der erfolglose Kauf eines Citroen Jumper im Autohaus Sch .

Am 20.9.2018 kaufte ich , xxxxx, im Autohaus Sch. einen Citroen Jumper
Die mir zugeschickte Gebrauchtwagenrechnung in der Höhe von 17995,00 € bezahlte ich am 25.9.2018 an das Autohaus Sch.

Da meine Frau das Fahrzeug noch nicht gesehen hatte, wollten wir es am 29.9.2018 uns noch mal ansehen.
Dies war nach dem Gespräch von Frau Sch. nicht möglich, weil es nicht da sei.
Danach riefen wir immer wieder an und es war nicht möglich eine aussagekräftige Auskunft über den derzeitigen Zustand unseres Autos zu erfahren.
Am 6.10.2018 sind wir ins Autohaus gefahren um uns selber zu überzeugen was nun los sei. .
Am 6.10.2018 mussten wir feststellen, dass das ganze Auto zerlegt war.
Frau Sch. teilte uns mit ,das eine Rückrufaktion von Citroen stattgefunden hat wo ein Getriebeschaden festgestellt wurde.
Über diesen Schaden wurden wir nicht informiert und haben dies erst erfahren als wir unverhofft im Autohaus vorbeischauten und unser völliges leeres Auto gesehen haben . Unser Schreck war natürlich sehr groß .
. Daraufhin wollten wir das Auto eigentlich nicht mehr, den sie hätte es uns mitteilen müssen und dieser Schaden ist auch kein Bagatellschaden für ein einjähriges Auto ,
Frau Sch. versprach uns daraufhin das sie alles bis zum 1.11.2018 hinbekommen würde. Dies beinhaltete das neue Getriebe , ein zusätzliches Garantiejahr von Citroen sowie die Erfüllung der im Kaufvertrag angegebenen Zusatzvereinbarungen wie das Reparieren des Daches , der Ausstausch des Doppelsitzes in einen Einzelsitz und eine weitere Garantieverlängerung. Eine weitere Bedingung war auch , das das Fahrzeug ohne Mängel bis zum 1.11.2018 zugelassen werden würde.
Im Vorfeld habe ich Frau Sch. in jedem Gespräch gesagt, vergessen Sie den Beifahrereinzelsitz nicht, 5 unterschiedliche Antworten bekam ich zu jedem Gespräch :
Da finden wir schon einen, den müssen wir woanders herholen, der passt nicht, ich habe einen falschen bestellt, der Neue ist im Rückstand .
Am 6.11.2018 wurde laut telefonischer Aussage von Frau Sch. das Fahrzeug auf mich zugelassen .
Da Frau Sch. in der gesamten Abwicklungszeit nicht ein einziges mal uns über irgendetwas etwas informiert hat rief ich wieder am 6.11.zum Nachmittag bei Frau Sch. an und fragte ob ich das Auto am 7.11.2018 abholen könnte?.
Die Antwort von der Frau Sch. war ja , mehr nicht. Erst auf Nachfrage ob alles in Ordnung sei ,sagte mir Fr. Sch. der Sitz fehlt und sie wöllte ihn uns später irgendwann mal einbauen und auch die Zusatzgarantie müssten wir später machen ?
Das war für uns zuviel nach 7 Wochen warten ,nachfragen und wieder warten.
Am 7.11.2018 kündigten wir den Vertrag schriftlich.
Da sich die Frau Sch. wieder nicht meldete riefen wir am selben Tag wieder an und auf unsere Nachfrage hin sagte die Frau Sch. sie akzeptiere die Vertragskündigung und sie schicke die Papiere zurück und sie bestätigte uns wieder nur telefonisch das sie uns das Geld überweisen würde was leider auch nach mehrmaligen Aufforderungen per Mail und Fax bis heute passiert ist.
Jetzt haben wir weder Auto und bis heute kein Geld zurück bekommen. Nun benötigen wir Hilfe!
09.11.2018 | 01:09

Antwort

von


(193)
Harmsstraße 86
24114 Kiel
Tel: 0431 88 70 49 75
E-Mail:
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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen wie folgt beantworten:

Gerne kann ich Ihnen bei der Problematik helfen. Dabei muss aber Ihr Interesse berücksichtigt werden. Da ich davon ausgehe, dass Sie dieses Fahrzeug nicht mehr haben wollen, wohl verständlich, und auch der Rücktritt vom Vertrag erklärt worden ist, stellt sich nunmehr die Frage der Abwicklung.

Problematisch kann sein, dass Sie die wesentlichen Problempunkte fernmündlich abgesprochen haben, insbesondere den Fakt mit der Kündigung bzw. der Akzeptanz dieser und der Zusage der Erstattung. Sofern Sie einen schriftlichen oder textlichen Beleg für die Zusage haben, ist dies beweis- bzw. gerichtsverwertbar, ansonsten stünde Aussage gegen Aussage.

Daher ergeben sich folgende Möglichkeiten.

1. Sie können das Autohaus auf Herausgabe des Fahrzeuges in Anspruch nehmen, was bei einer Kündigung [vorausgesetz nachweisbar] widersprüchlich wäre.

2. Die Erstattung des Kaufpreises [sofern nachweislich zugesagt] relativ unproblematisch durchsetzbar.

3. Alternativ, die Gegenseite nochmal eindringlich ggf. durch einen Anwalt zu einer Handlung bzw. Erklärung "zwingen", sprich diese zu einer schriftlichen Stellungnahme zu ermutigen, damit nachweisbares Material für ggf. ein gerichtliches Verfahren gesammelt werden kann.

Letztenendes der Gegenseite mit Nachdruck [daher ggf. Anwalt] aufzufordern, die fernmündlichen Zusagen einzuhalten und den Kaufpreis zu erstatten und vorallem dies schriftlich zu bestätigen.

Gerne stehe ich Ihnen dafür zur Verfügung, wobei ich dann jedoch weitere Informationen mit Blick auf die Chronologie der getätigten Absprachen und den geteilten Schriftverkehr benötige.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Sascha Lembcke

Nachfrage vom Fragesteller 09.11.2018 | 22:04

Guten Tag ,
danke für ihre Erläuterungen Noch sind uns einige Fakten unklar. Wenn alles nur mündlich besprochen und abekelt worden ist und nichts davon schriftlich festgehalten wurde weder im Kaufvertrag noch in irgendwelchen Mail , ist das trotzdem rechtskräftig?Sollen wir Fr.Sch. noch einmal auffordern uns den Kaufpreis zuerstatten, obwohl wir es schon mehrmalig getan haben und vorallem wie reagieren wir darauf falls sie uns doch antwortet?


vielen Dank für Ihre Bemühungen
und verbleiben bis dahin mit freundlichen Grüßen

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 10.11.2018 | 05:21

Das Problem bei mündlichen Absprachen ist, dass diese in der Regel nicht justiziabel sind, sprich vor Gericht nicht beweisbar sind. Daher ist es sinnvoll möglichst zu versuchen eine schriftliche Erklärung einzuholen, welche für Ihre Rechtsposition günstiger ist.

Deshalb empfehle ich regelmäßig, dass zwischen den Parteien Schriftverkehr zu führen ist. Mein Gedanke dabei war insoweit, die Gegenseite zu einer schriftlichen Erklärung, sei es Email oder Brief, zu nötigen, damit Sie ihre Rechtsposition nachweislicher vertreten können.

Je nach dem, wie die Gegenseite antwortet, sind dann die nächsten Schritte zu planen. Gesteht sie die Absprachen ein, dann gäbe es keine Beweisschwierigkeiten. Streitet Sie dagegen ab, wird es problematisch.

Demzufolge wäre es ratsam, der Gegenseite ein Gesprächsprotokoll zu senden, wo die besprochenen Fakten nochmals mit Bezug auf die einzelnen Absprachen, wieder gegeben und zur Bestätigung gefordert werden.

MfG
RA Lembcke

Bewertung des Fragestellers 10.11.2018 | 08:43

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"Danke für die schnelle Antwort und für uns war es eine große Hilfe etwas besser Bescheid zu wissen und haben dementsprechend reagiert. Wir hoffen für uns das wir unser Problem ohne Rechtsbeistand noch bereinigen können.wenn nicht wissen wir ja an wenn wir uns wenden können.
Vielen Dank
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BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER 10.11.2018
5/5,0

Danke für die schnelle Antwort und für uns war es eine große Hilfe etwas besser Bescheid zu wissen und haben dementsprechend reagiert. Wir hoffen für uns das wir unser Problem ohne Rechtsbeistand noch bereinigen können.wenn nicht wissen wir ja an wenn wir uns wenden können.
Vielen Dank


ANTWORT VON

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